Welches Konto als Azubi?

Welches Konto als Azubi Welches Konto als Azubi

Es wird wohl kaum einen Schulabgänger geben, der eine Lehrstelle bekommen hat, und sich nicht darüber freut, dass er endlich sein eigenes Geld verdienen kann. Dabei ein wenig unabhängiger von seinen Eltern zu sein, spielt natürlich auch eine große Rolle.

Allerdings besitzen die noch jungen Erwachsenen jetzt auch wesentlich mehr Verantwortung und es gilt einiges zu regeln. Sie werden sich vor dem ersten Arbeitstag überlegen müssen, welche Krankenkasse sie wählen und ob sie noch weitere Versicherungen abschließen müssen.

Es gibt zwar einige Experten, die sich auf den Umgang mit jungen Azubis spezialisiert haben, der gute Rat von Eltern oder Bekannten ist aber ebenfalls sehr hilfreich, bevor ein Vertrag unterzeichnet wird. Das gilt nicht alleine bei der Frage nach der Absicherung, sondern ebenfalls dann, wenn es um das richtige Girokonto geht.

Lehrvideo zum Thema Girokonto – Wirklich interessant!

Harter Wettbewerb

Harter Wettbewerb

Harter Wettbewerb

Der Markt im Bereich der Privatkonten ist sehr umkämpft und die Anbieter werben intensiv um ihre potenziellen Kunden. Meistens wird eine kostenfreie Kontoführung hervorgehoben oder es wird versucht, den Nachwuchs mit Prämien anzulocken. Beim ersten Durchlesen der Werbungen hören sich die Angebote in der Regel auch recht gut an und sind häufig besonders für junge Schulabgänger sehr verlockend. Doch empfiehlt es sich, immer zweimal hinzuschauen.

Bei einigen Banken steht zwar in den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“, dass keine Kosten für die Kontoführung anfallen, allerdings stellen nicht wenige von ihnen auch Bedingungen, die einzuhalten sind. So kann es sein, dass man diesen Vorteil nur dann genießen kann, wenn ein Mindestgeldeingang vorhanden ist. Das bedeutet, dass die Bank festlegt, wie hoch die regelmäßigen Gehaltszahlungen sein müssen.

Liegt man nur einen Cent darunter, muss man die Kontoführungsgebühr voll zahlen. Also vor der Eröffnung eines Kontos am besten immer danach schauen, ob ein Mindestgeldeingang gefordert wird und wie hoch dieser beim Anbieter der Wahl ausfällt. Moderne Banken verzichten jedoch gerade bei den Azubi-Konten auf solche Regelungen.

Wer online ein Konto eröffnen möchte, dem wird das von einigen Instituten sehr schmackhaft gemacht. Gerade die Girokonten für Azubis werden häufig sehr aggressiv beworben, wie man zum Beispiel bei der verlinkten Seite nachlesen kann. Aber auch so brauch man nur mal danach zu googlen. Sie werben unter andrem damit, dass nach einer Laufzeit von einigen Monaten der Kunde eine Gutschrift von der Bank erhält. Dieses Geldgeschenk ist verlockend, trotzdem müssen auch dann die anderen Konditionen beachtet werden. Zahlt man eine Kontoführungsgebühr oder muss für reguläre Leistungen extra zahlen, lohnt sich der Vertragsabschluss nicht mehr.

Kreditkarten für Jugendliche?

Kreditkarten für Jugendliche

Kreditkarten für Jugendliche

Keineswegs soll hier der Eindruck erweckt werden, dass lediglich nur junge Menschen bei der Nutzung von Kreditkarten gefährdet sein können.

Auch viele ältere Karteninhaber lassen sich von den Angeboten der Kreditinstitute überzeugen und wählen diese Art des Bezahlens. Bequemer kann es ja eigentlich wirklich nicht sein. Man kauft ein und bezahlt wird mit seiner Unterschrift.

Häufig ist es dabei so, dass die Banken einen großzügigen Kreditrahmen einräumen und damit werben, dass man die Beträge in kleinen Raten zurückzahlen kann. Einen Kreditvertrag abzuschließen, ohne aufwendige Bonitätsprüfungen und Schreibereien mit der Bank, das klingt zunächst sehr positiv. Erst wenn man sich den Vertrag einmal durchliest und merkt, wie hoch der Zinssatz für den in Anspruch genommenen Verfügungsrahmen überhaupt ist, wird man wohl man ins Grübeln kommen.

So funktioniert Geld – etwas provokant, aber es stimmt.

An den Kreditzinsen verdienen die Anbieter häufig am meisten und die fleißigen Zahler sind stets die Kunden. Es ist selbst bei ziemlich seriösen und bekannten Banken vorgekommen, dass sie den Kreditrahmen zunächst sehr großzügig auslegten, aber dann nach einigen Monaten die Summe verringerten und den Differenzbetrag von jetzt auf gleich einforderten.

Wer als Azubi also nicht gleich in die berühmte Schuldenfalle tappen möchte, der sollte sich eigentlich nicht auf das Abenteuer Kreditkarte einlassen. Eine größere Anschaffung oder ein finanzieller Engpass kann vielleicht auch durch einen Dispokredit überbrückt werden. Allerdings gilt auch hier, die Zinsen zu vergleichen und nie mehr in Anspruch nehmen, als man innerhalb weniger Wochen tilgen kann.

Fazit

Fazit

Fazit

Wer sich nicht sicher ist, ob er wirklich einen guten Anbieter gefunden hat, der sollte sich die Bewertungen und Meinungen anderer Kunden anschauen. Das muss jedoch nicht unbedingt auf den Homepages der Banken sein. In vielen Foren findet man gute Threads, die die Qualität des Anbieters aufzeigen und in der Regel von keiner Seite beeinflusst werden.

Wer bereits zum Beginn seiner Berufstätigkeit sparen möchte, der wird übrigens nicht nur auf ein günstiges Girokonto achten. Für ihn ist ebenfalls wichtig, ob er das Gesparte gut anlegen kann.

Neben den Tagesgeld- und Festgeldkonten gibt es immer noch Prämiensparverträge, die nicht grundsätzlich abgelehnt werden sollten. Da auch in diesem Bereich die Konkurrenz das Geschäft belebt, gibt es immer wieder neue und durchaus lukrative Möglichkeiten des Sparens. Anschauen und Vergleichen lohnen sich.

Teil 2: Wie funktioniert Geld:

Hast Du auch bereits Erfahrungen zu den Azubi-Girokonten sammeln können? Schreib einen Kommentar, ich würde mich sehr freuen.

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Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Welches Konto als Azubi?
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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