Wie auf einer Wolke – Was eine gute Matratze ausmacht

Kinder vor Matratzenberg | © panthermedia.net /vadimphoto1@gmail.com Kinder vor Matratzenberg | © panthermedia.net /vadimphoto1@gmail.com

Knapp 70 Prozent sind nicht damit zufrieden, wie viel Schlaf sie bekommen. Doch die Menge an Schlaf hängt meist nicht nur davon ab, wann wir ins Bett gehen und wann wir wieder aufstehen. Das Bett an sich beziehungsweise die Matratze auf der wir schlafen, macht ein Großteil von der Qualität und der Menge unseres Schlafes aus. Passt die Matratze nicht zu uns und unseren Bedürfnissen, können wir nicht gut nächtigen.

Statistik: Schlafdauer der Deutschen nach Geschlecht und Altersgruppen (in Minuten) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Was eine gute Matratze ausmacht

Matratze ist nicht gleich Matratze: Das haben mit Sicherheit schon viele von uns kennengelernt, wenn sie in einem fremden Bett geschlafen haben. Egal ob im Urlaub oder im Gästezimmer von Freunden und Familie, oft wälzt man sich von der einen zur anderen Seite und bekommt kein Auge zu. Dabei ist der Schlaf für uns mehr als nur wichtig und ein ausschlaggebender Punkt, wenn es um unsere Gesundheit geht, was dieses bekannte Online-Newsportal ebenfalls bestätigt. Das liegt daran, dass Matratzen, auch wenn sie auf den ersten Blick meist sehr ähnlich aussehen, im Inneren extrem unterschiedlich sind.

Doch welche Matratze ist die beste für mich? Ein gutes Beispiel für eine gute Matratze, ist die „matrazzo®“ von Ottobock. Diese erfüllt die drei Eigenschaften, die für uns persönlich am wichtigsten sind. Genau diese drei Eigenschaften haben wir hier für euch aufgelistet und genauer zusammengefasst.

Aufbau

Verschiedene Schichten und Materialien machen die Qualität und den Aufbau einer guten Matratze aus. Dieser ist davon abhängig, von welcher Matratzenart die Sprache ist. Die bekanntesten Typen sind wahrscheinlich die Federkern- und die Kaltschaummatratze. Federkernmatratzen besitzen eine innere Struktur, die aus einem Stahlfederkern besteht. Das heißt, hier bilden Stahlfedern die Grundlage, umfasst von einer Polsterung, meist aus Schaumstoff. Darüber wird dann der Bezug gezogen.

Im Gegensatz dazu besteht eine Kaltschaumatratze meist ausschließlich aus Schaumschichten, in die ein Profil eingeschnitten wird. Diese Art von Matratzen neigt eher nicht zu einer Kuhlen-/Mulden-Bildung und bietet dadurch länger anhaltenden Komfort. Bei den Kaltschaummatratzen werden auch oft Neuerungen vorgenommen, die das Schlafen noch bequemer und die Matratze noch langlebiger machen soll. Bei einer 7-Zonen Matratze wird zum Beispiel die Matratze in verschiedene Zonen aufgeteilt, um jedem Körperbereich die bestmögliche Lage zu bieten.

Härtegrad

Der Härtegrad der Matratze sollte ebenfalls gut gewählt werden, um auch lange ohne Rückenschmerzen und Co. schlafen zu können. Diese können nämlich sehr schnell entstehen, wenn man den falschen Härtegrad auswählt. Abhängig ist der ideale Härtegrad aber nicht davon, wie wohl man sich selbst auf der Matratze fühlt. Natürlich ist das auch zu beachten, doch viel aussagekräftiger ist das eigene Gewicht sowie die eigenen Schlafgewohnheiten.

In den meisten Fällen werden drei verschiedene Härtegrade angeboten: Grad 1, also weich, ist für Personen mit einem Gewicht bis zu 60kg am besten geeignet. Grad 2, der auch als mittel oder normal bezeichnet wird, ist für Personen zwischen 60kg und 80kg ideal und Grad 3, also hart, wird für Menschen ab einem Gewicht von 80kg empfohlen. Wichtig hierbei ist, dass das alles nur Empfehlungen sind. Gewählt werden sollte trotzdem der Härtegrad, welcher einem persönlich am meisten zusagt.

Hygiene

Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht komisch klingen mag, die Hygiene sollte gerade bei einer Matratze nicht unbeachtet bleiben. Unsere Matratze begleitet uns meist doch einen etwas längeren Zeitraum und wenn man jede Nacht darauf schläft, vielleicht auch mal schwitzt, kommt es schneller als gedacht zu Feuchtigkeit im Inneren. Diese setzt sich bei einer schlecht gearbeiteten Matratze zügig im Material ab und führt nicht nur zu unschönen Flecken, sondern auf Dauer auch zu unangenehmen Gerüchen.

Um dieses Problem zu umgehen, werden bei hochwertigen Matratzen offenporige Zellstrukturen oder auch sogenannte Klimabänder genutzt. Diese ermöglichen eine durchgängige Luftzirkulation und verhindern, dass auftretende Feuchtigkeit sich in der Matratze festsetzt.

Fazit zu der besten Matratze

Hauptsächlich sollte man natürlich erst mal dem eigenen Gefühl folgen, wenn es darum geht, die richtige Matratze zu finden. Man selbst ist es ja schließlich der, der darauf Nacht für Nacht schlafen möchte und in gewissermaßen auch muss. Doch um die wirklich beste Matratze zu finden, sollte man auch mindestens ein paar der hier aufgezählten Punkte berücksichtigen. Denn das Gesamtpaket ist es, dass uns auf unserer Matratze wie auf einer Wolke schlafen und träumen lässt.

Junge Frau vor Matratze mit dem Daumen nach oben | © panthermedia.net /Vadim Guzhva

Junge Frau vor Matratze mit dem Daumen nach oben | © panthermedia.net /Vadim Guzhva

Wie auf einer Wolke – Was eine gute Matratze ausmacht
5 (100%) 1 vote

Über Simon Schröder (287 Artikel)
Wir vom Litia-Team berichten regelmäßig über Themen rund um Finanzen & Familie. Haben Sie Anregungen oder Ideen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Mich finden Sie auf <a href="https://plus.google.com/+SimonSchröder/" rel="author" />Google+</a>.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*