Wie kann ich mein eigenes Kindergeld beantragen? Abzweigung vom Kindergeld beantragen!

Abzweigung des Kindergeldes

Kindergeld steht in erster Line den leiblichen Eltern zu, eine Ausnahme bildet hier aber die Abzweigung des Kindergeldes. Dabei ist zu erwähnen, dass das Kind bzw. die abzweigende Person niemals Kindergeldberechtigter werden kann! Das bleibt immer einer der Elternteile, sofern diese nicht verstorben sind.

Einer Abzweigung wird nur dann stattgegeben, wenn unter anderem das Kind volljährig ist und nicht bei seinen Eltern lebt. Zusätzlich dürfen keinerlei Unterhaltszahlungen von einem der Elternteile an das Kind gezahlt werden. Dann wäre der Elternteil der Leistungsempfänger, der denn höheren Barunterhalt leistet.

Ob und in welcher Höhe der dann das Kindergeld an das Kind weiterleiten müsste, wird im Zweifel in einem Zivilprozess geklärt.

Falls das Kind dauerhaft bei seinen Großeltern leben wird, müssen diese das Kindergeld beantragen. Wenn das Kind minderjährig ist und bei einem seiner Geschwister aufgenommen wird, können diese ebenfalls das Kindergeld im Rahmen eines Pflegeschaftsverhältnisses beantragen.

Dokumente und Bescheide, die das Abzweigungskind erhält, werden grundsätzlich auch immer als Duplikat an den Kindergeldberechtigten verschickt.

Wer kann eine Abzweigung beantragen?

Grundsätzlich ist in erster Linie das Kind selber dazu berechtigt. Aber auch verschiedene Kostenträger, wie die ARGE, das Jugendamt, Kliniken usw. können den Antrag stellen.

Wie ist ein Abzweigungsantrag zu stellen?

Man benötigt das Formblatt Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes – KG11e. Dieses muss der örtlichen Familienkasse des Kindergeldberechtigten zugeschickt werden. Der Wohnort des Kindes ist nicht relevant. Bei Unsicherheiten, welche Familienkasse die richtige ist, hilft die Hotline gerne weiter.
Tel.: 01801 – 54 63 37

Achtung!

Wenn der Abzweigung stattgegeben wird, ist die abzweigende Person auch wirtschaftlich zur Verantwortung zu ziehen! Dies wird in aller Regel dann zum Thema, wenn Kindergeld zu Unrecht bezogen wurde und erstattet werden muss.

Übrigens: Nur weil ein Elternteil dem Kind ein Zimmer in seinem Haushalt anbietet, erhält dieser nicht das Kindergeld! Das Kind müsste dieses Angebot auch annehmen und dort leben.

Wenn Du eine Frage dazu hast, dann schreibe einen Kommentar. Antwort ist wie immer garantiert.

LG
Simon

Wie kann ich mein eigenes Kindergeld beantragen? Abzweigung vom Kindergeld beantragen!
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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

203 Kommentare zu Wie kann ich mein eigenes Kindergeld beantragen? Abzweigung vom Kindergeld beantragen!

  1. Also ich habe vor zwei Wochen einen Abzweigungsantrag des Kindersgeldes gemacht. Ich bin zur zeit 21, Student und wohne mit meiner Freundin zusammen, getrennt von meinen Eltern.Jedoch bin ich noch bei meinen Eltern gemeldet, aber es liegt ein Mietvertrag von der Wohnung, wo ich zur Zeit auch lebe vor.Meine Mutter bezieht zur Zeit das Kindergeld und kriegt ebenfalls Arbeitslosengeld.

    Wie ich schon oben vorhin erwähnt habe,beantragte ich eine Abzweigung des Kindergeldes, in der ich angegeben habe, dass meine Eltern mir keinen Unterhalt leisten.

    Vor kurzem hat meine Mutter ein Schreiben gekriegt, wo sie eine Stellungsnahme dazu machen musste.Sie soll jetzt angeben, ob sie für mich Unterhaltet leistet oder nicht. Alles kein Problem, da sie es ja nicht macht. Jedoch stand noch in dem Brief, dass das Kindergeld, welches sie mir monatlich Bar übergibt, auch als Unterhalt zählt.

    Meine Frage ist es jetzt. Habe ich einen Anspruch auf eine Abzweigung oder nicht? Wird eventuell die Abzweigung genehmigt, wenn meine Mutter ankreuzt, dass sie mir das Kindergeld monatlich nicht übergibt?

    Ich bedanke mich schon mal im Vorraus für eure Antworten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Mark

  2. Simon Schröder // 9. Januar 2011 um 01:42 //

    Hallo Mark,

    um es kurz zu machen :).

    Wenn deine Mutti angibt, dass Sie keinen Unterhalt und kein Kindergeld zahlt, dann wird dir das Kindergeld zugesprochen. Alles andere würde die Situation nur verkomplizieren.

    Eine reine Weiterleitung ausschließlich vom Kindergeld reicht übrigens nicht aus, damit deine Mutti das Kindergeld selber weitherin bekommen würde.

    Am besten gibt deine Mutti noch zusätzlich folgendes mit an:

    Hiermit verzichte ich unwiderruflich auf mein Widerspruchs- und Einspruchsrecht. Ich möchte, dass mein Kind „NAME“ das Kindergeld direkt erhält.

    Dann geht die Bearbeitung wesentlich schneller :).

    Konnte ich dir damit helfen?

    LG
    Simon

  3. Alles klar ich bedanke mich für deine Hilfe, und werde möglichst bald darüber berichten wie es verlaufen ist.

  4. Ich bedanke mich für deine Hilfe und werde bald berichten wie es Verlaufen ist.

  5. Simon Schröder // 9. Januar 2011 um 16:23 //

    Freu mich, wenn du mir dann schreibst, wie es gelaufen ist.

    LG
    Simon

  6. Katharina // 14. Januar 2011 um 11:17 //

    Guten Tag,
    meine Eltern haben für 2010 kein Kindergeld beantragt, da sie annahmen mein Gehalt in der Ausbildung sei zu hoch. Ich versuche nun herauszufinden wie ich das Kindergeld rückwirkend beantragen kann, da ich nun doch noch die Grenzen erfülle. Mit freundlichen Grüßen
    Kathy

  7. Simon Schröder // 14. Januar 2011 um 14:45 //

    Hallo Katharina,

    kein Problem! 🙂

    Deine Eltern rufen am besten direkt bei der Familienkasse an und bitten um Übersendung der benötigten Formulare.

    Die Mitarbeiter an der Hotline wissen nach gezielten Rückfragen genau, was ihr an Papieren benötigt – also alles ganz easy ;).

    Rückwirkende Beantragungen sind völlig normal.

    Tel.: 01801 546 337

    Konnte ich dir damit helfen?

    LG
    Simon

  8. Habe letzte Woche ne Bestätigung gekriegt, dass der Abzweigungsantrag genehmigt wurde. Ich bedanke mich nochmal.

  9. Simon Schröder // 24. Januar 2011 um 20:46 //

    Hey Mark,

    super – da war die Familienkasse mal wieder echt schnell! Viel Spaß mit der mtl. Finanzspritze 😉 und wenn du magst… dann erzähl von meinem Blog :).

    LG
    Simon

  10. Hallo Simon!
    Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen! Ich habe gestern der Familienkasse eine Mail geschickt und meine Situation geschildert, als Antwort kam aber nur, dass ich die Möglichkeit habe, einen Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes zu stellen. Ich würde das gerne genauer wissen. Ich habe dir unten einfach mal die Mail eingefügt, die ich der Familienkasse geschickt habe und hoffe du kannst mir weiterhelfen.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird das Kindergeld mit meinen Leistungen verrechnet. Bringt mir das Beantragen dann überhaupt noch was, oder muss ich damit rechnen, dass die ARGE das mir zustehende Kindergeld bekommt bzw. sogar noch Geld von mir fordert? Und wie ist das mit rückwirkenden Beantragungen? Wird das rückwirkend geltend gemachte Kindergeld (bei mir für fast 3 Jahre) auch mit dem Geld verrechnet, dass ich in der letzten Zeit von der Arge bekommen habe? Ich habe nur Angst, dass, falls mir wirklich mein komplettes Kindergeld ausgezahlt wird, eher Verluste erleide als Gewinn. :/ Sollte ich vielleicht mit dem Kindergeldantrag abwarten, bis ich kein ALG mehr beziehe?
    Wenn ich mich unverständlich ausdrücke, sag mir bitte Bescheid! Ich stehe für Fragen gerne zur Verfügung!
    Hier ein Auszug aus der Mail:

    „Ich habe bis Anfang 2008 bei meinen Eltern in X gewohnt und dort auch ein Gymnasium besucht (2008/2009 die 11. Klasse). Wegen familiären Problemen fühlte ich mich gezwungen, weg zu ziehen, dabei brach ich auch die Schule ab. Nun wohne ich also seitdem in Y.
    2009 wurde ich dann schwanger von meinem jetzigen Lebensgefährten und da ich mich momentan immer noch in Elternzeit befinde, jedoch mein Abitur auf jeden Fall nachholen möchte, habe ich im Januar 2010 zu einem Fernlehrgang bei der SGD angemeldet. Ich nehme immer noch an diesem Kurs teil und werde mein Abitur voraussichtlich 2012 antreten.
    Nebenbei beziehe ich ALG II.
    Meine Frage ist nun: habe ich selbst unter diesen Umständen Anspruch auf Kindergeld? Ich wohne ja seit 2008 nicht mehr bei meinen Eltern. Jedoch habe ich vor kurzem erfahren, dass auch ein Abiturlehrgang an Fernschulen als Berufsausbildung gilt und ich damit eigentlich Anspruch auf Kindergeld hätte.
    Ferner würde es mich interessieren, inwieweit meine Eltern bei diesem Vorgang mit einbezogen werden müssen. Da ich seit meinem Umzug keinen Kontakt zu ihnen hatte. “

    Danke dir schon mal im Voraus!!!
    lg

  11. Simon Schröder // 6. März 2011 um 20:20 //

    Hi Mia,
    ui – einiges auf einmal ;). Also gut…

    Grundsätzlich gilt, dass du deinen Sozialhilfebezug so gering wie möglich halten sollst – also auch mit Hilfe vom Kindergeldbezug. Näheres dazu solltest du aber mit dem ALG II – Träger besprechen ;).

    Deine Mutter oder dein Vater ist der Antragssteller und wird dies auch immer bleiben. Du wirst aber nach der Beantragung völlig eigenständig handeln können.

    So gerne wie ich hier immer helfe, so würde ich dir diesmal wirklich raten, direkt bei der Familienkasse anzurufen:

    01801 546 337

    Gib dort an, dass du die Abzweigung vom Kindergeld beantragen möchtest und die Unterlagen dazu benötigst. Dort auch direkt angeben, wie deine zukünftigen beruflichen Pläne sind und dafür ebenfalls die benötigten Unterlagen zuschicken lassen.

    ###ACHTUNG###
    Die Dokumente müssen zu der örtlichen Familinekasse deiner Eltern geschickt werden. Beispiel:

    Du wohnst in München und deine Eltern leben in Berlin. Dann geht die Post immer nach Berlin, okay?

    Bist du momentan eigentlich Arbeits- oder Ausbildungssuchend gemeldet?

    Dein Fernlehrgang ist grundsätzlich okay – Du musst aber eine Bestätigung über 10 Wochenstunden Unterricht bringen. Würde das dein Institut dir ausstellen?

    Wie alt bist du?

    LG
    Simon

  12. Kurz zu meiner Geschichte. Bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Tochter 21 Jahre, Sohn 17 Jahre. Der Vater lebt seit 2 Jahren in Österreich und bezieht dort Rente. Unterhalt bezahlt er nicht. Ich selber beziehe Hartz V. Meine Tochter ist nun nach vielen Differenzen Ende Januar sang und klanglos ausgezogen.
    Sie hat einen Abzweigungsantrag gestellt, der auch in meinem Sinne ist, und daraufhin hat die Kindergeldkasse bis auf weiteres sämtliches Kindergeld gestrichen, auch das meines Sohnes, mit der Begründung, das erstmal Auskünfte über den in Österreich lebenden Vater eingeholt werden müssen. Mein Sohn lebt aber nach wie vor noch in meinem Haushalt.
    Ich selber zahle meiner Tochter keinen Barunterhalt, da ich wie gesagt HarztV beziehe.
    Ist es wirklich Rechtens, auch das Geld meines Sohnes erstmal einzubehalten?? Immerhin finanziere ich damit ja auch ein Stück weit die täglichen Dinge meines Sohnes, wie Essen, Medimante und Schulbedarf.
    Über eine Anwort wäre ich sehr froh

    LG
    Anette

  13. Simon Schröder // 13. April 2011 um 20:06 //

    Hallo Anette,

    bei einem Abzweigungsantrag wird das Kindergeld für das betroffene Kind eingestellt, bis die Sachlage abschließend geklärt ist. Dies ist richtig und auch notwendig – leider…

    Was mich verwundert ist, dass das komplette KG eingestellt wurde. Hast du etwas schriftliches bekommen?

    War der Familienkasse bei deiner Trennung bekanntgegeben worden, dass der Vater ins Ausland verzieht?

    Für mich klingt es nach eine kompletten Prüfung. Das heißt, dass jetzt geprüft wird, ob und wer Anspruch auf das Kindergeld hat.

    Hast du noch Kontakt zu dem Vater und zur Tochter? Das könnte die Sache wesentlich beschleunigen…

    LG
    Simon

  14. Hallo Simon,
    erstmal Danke für deine prompte Antwort. Zu deiner Frage, ob ich etwas schriftliches bekommen habe, NEIN. Als die Abzweigungssache anlief, bekam ich einen Neuantrag für Kindergeld. Diesen habe ich ausgefüllt, abgeschickt und bekam telefonisch Auskunft darüber, dass solange das Kindergeld für meine Tochter eingestellt wird, bis alles geklärt ist.
    Den darauffolgenden Monat habe ich pünktlich das Kindergeld erhalten, und zwar für meinen Sohn.
    Diesen Monat blieb die Zahlung einfach aus, ohne das vorher etwas schriftlich hier eintraf, Nur durch meine Nachfrage bei der Kindergeldkasse erfuhr ich so nebenbei, das erstmal alles eingestellt ist.
    Ich bin von meinem Mann seit Februar 2003 geschieden. Bis Anfang Januar lebte er nich hier in Deutschland, dann ging er nach Österreich.
    Rente bezieht er seit diesem Zeitraum, vorher bekam er Arbeitslosengeld.
    Ich habe keinerlei Kontakt zu meinem geschiedenen Mann und seit dem Auszug meiner Tochter vor knapp drei Monaten auch keinen Kontakt mehr zu ihr.
    Das mit der Abzweigung liegt auch ganz in meinem Sinne, da ich keinerlei Kontrolle mehr darüber habe, wieviel Ausbildungsvergütung sie erhält. Für den Fall einer Überzahlung würde ich zu einer Rückzahlung herangezogen werden und nicht meine Tochter. Darum habe ich diese Abzweigung angestrebt.
    Und wie gesagt, nach der Scheidung 2003 lebte der Vater meiner Kinder weiterhin in Deutschland. Erst 5 Jahre später, als Rentner ging er nach Österreich.
    Darum verstehe ich diese ganze Prüfung nicht und warum mein Sohn ebenfalls kein KG mehr bekommt.

    LG
    Anette

  15. Simon Schröder // 18. April 2011 um 21:44 //

    Oh man… Das ist jetzt wirklich sehr hart für dich.

    Das du die Abzweigung zugunsten von deiner Tochter anstrebst, ist genau richtig. Damit hast du für die Zukunft wenigstens kein finanzielles Risiko mehr.

    Es wird für deine Tochter nun aber geprüft, wer der Antragssteller sein kann. Auch wenn dein Kind nun das Kindergeld selber erhalten wird, so muss es trotzdem einen Antragssteller geben. Im Zweifel würde ich vor dem Familiengericht einen Antrag auf Berechtigtenbestimmung abgeben. Antragsteller wärst du ODER der Vater.

    Es wird für deinen Sohn nun wohl geprüft, ob und in wieweit der Vater der Kinder auch noch Anspruch auf das KG haben könnte. Das ist jetzt schwer nachzuvollziehen, aber das EU-Recht behält sich da einige Überraschungen vor.

    Hattest du die Trennung bei der Familienkasse im Jahr 2003 angezeigt?

    Ich würde mich schriftlich beschweren und bitten, dass die Angelegenheit schnellstmöglich geklärt wird. Immerhin bist du auf die Zahlung angewiesen und kannst die Differenz nicht einfach ausgleichen. Wenn du ALG I oder II beziehen solltest, würde ich direkt eine Kopie vom Bewilligungsbescheid mitschicken.

    Es tut mir echt leid, eine große Hilfe bin ich da jetzt nicht. Bei so tiefgehenden Fragen ist es immer schwierig eine konkrete Aussage zu treffen, ohne das man den Akteninhalt kennt.

    Alles Gute

    Simon

    PS.: Sag bitte noch mal bescheid, was nun passiert ist.

  16. Hallo Simon,

    ein Anruf bei der Kindergeldkasse hat ergeben, dass in Österreich geprüft wird, ob der Vater dort vom Staat Kindergeld bekommt…..was natürlich nicht der Fall ist. Aber solange fließt hier solange kein Tropfen Kindergeld für den in meinem Haushalt lebenden Sohn.
    Eine Mail mit Bewilligungsbescheid liegt schon längere Zeit vor, aber die Kasse rührt sich nicht.
    Jetzt warte ich sehnsüchtig auf das versprochene Schreiben, welches ich angefordert habe, aus dem eindeutig hervorgeht, dass die Zahlungen für meinen Sohn bis auf weiteres eingestellt werden….sobald ich das Schreiben habe, tritt die Arge für diesen Zeitraum mit den Zahlungen ein.
    Jetzt hoffe ich nur, das sich die Kindergeldkasse nicht ewig Zeit lässt, mir dieses Schreiben auszuhändigen.
    Und ja, die Kindergeldkasse wußte von der Trennung sowie Scheidung.

    LG
    Anette

  17. Simon Schröder // 26. April 2011 um 14:25 //

    Hallo Anette,
    dass mit der Prüfung habe ich schon fast geahnt. Leider scheint es gängige Praxis zu sein, dass die Betroffenden einfach nicht informiert werden.
    Ohje, ohje… Ich rate dir dringend, dieses Schreiben für die Bestätigung der vorläufigen Einstellung persönlich und vor Ort bei der Familienkasse einzufordern!

    Wenn du bei der Familienkasse anrufst, landest du in einem Service-Center. Das muss nicht schlecht sein, birgt aber immer das Risiko, dass Anligen evtl. nicht oder nicht richtig weitergegeben werden – dass zeigen zumindest unzählige Berichte im Netz und auch einige Kommentare hier auf meinem Blog.

    Hast du deinen Sachbearbeiter für das ALG II mal darum gebeten, dass er sich mit dir zusammen dort einmal schlau macht? In der Regel kommunizieren Behörden untereinander schneller, als wenn man von außen etwas möchte. Vielleicht kann er dort auch noch etwas bewegen. Aber in erster Linie hast du alles genau richtig gemacht! Ich würd nur schauen, dass du dir das Schreiben halt direkt in die Hand geben lässt.

    LG
    Simon

  18. hi leute ich habe mal ne schnelle frage….
    ich habe den antrag zwar noch nicht gestellt aber ich wollte
    mal fragen wenn ich ihn denn eingeschickt habe wie lange das dauert bis ich post zurück bekomme ???

    Einer ne Antwort ????

  19. Simon Schröder // 2. Juni 2011 um 22:32 //

    Hi Kati,

    in der Regel musst du mit bis zu 6 Wochen Wartezeit rechnen. Wenn es sich um einen Neuantrag für ein neugeborenes Kind handelt, würde ich ca. 2 Wochen sagen.

    LG
    Simon

  20. Hallo Simon,

    Ich (20, Schüler) habe vor ca einem Monat einen Abzweigungsantrag gestellt, da meine Mutter (hoch verschuldet) mich rausgeschmissen hat u ich bei einem Freund untergekommen bin.
    Ich habe gelesen, dass so ein Antrag wenn er ohne die Zustimmung der Mutter ist einige Zeit dauert bis er bearbeitet ist. Bekomme ich das Geld rückerstattet? Ich musste aufgrund der Umstände auch Harz4 beantragen die das Kindergeld (das ich im Moment nicht bekomme) auch sofort von dem zu zahlenden Betrag abgezogen haben 🙁

    Grüße

  21. Simon Schröder // 20. Juli 2011 um 15:05 //

    Hi Kai,

    ich fasse nochmal zusammen.

    Du wohnst jetzt bei einem Freund.
    Kontakt zu Vater und Mutter besteht nicht mehr (oder kann man auf sachlicher Ebene noch miteinander sprechen?).
    Deine Eltern leben getrennt.
    Du hast einen Abzweigungsantrag gestellt, ohne Unterschrift von Mutter/Vater.
    Du hast ALG II beantragt und erhälst es bereits. Das Kindergeld wird von deiner Regelleistung abgezogen.

    Alles richtig soweit?

  22. Klaus Wasner // 23. Juli 2011 um 21:38 //

    hallo, Herr Simon Schröder,
    ich hab mal folgende Frage: Ich bin seit gut drei Jahren mit einer heute 21 Jährigen verheiratet. Sie wurde im Jahr 2010 schwanger, und hat heute einen 5 Monate alten Sohn. Wir leben in einer gemeinsamen Wohnung. Leider Gottes sind wir beide bei der Arge, und da liegt das Problem: Uns wird für meine Frau auch heute noch jeden Monat Kindergeld angerechnet, also jeden Monat 186€ Abzug, und das seit 2009. Was können wir machen? Ich hab nur mal so etwas mitbekommen, dass es eine bestimmte Zeit gibt, in der eine Schwangere kein Kindergeld mehr erhält, da sie dann für den Arbeitsmarkt nicht mehr verfügbar ist, und danach ( nach der Geburt ) wird sie ja so oder so automatisch als Frau bei der Arge in Mutterschaftsurlaub geschickt, und hat doch dann auch weiter keinen Anspruch auf Kindergeld für sich selbst. Warum aber wird es uns dann trotzdem abgezogen?

    Danke für Deine Nachforschungen im Vorraus, L.G. Klaus

  23. Klaus Wasner // 23. Juli 2011 um 21:40 //

    ps : jeden Monat 186 €

  24. Klaus Wasner // 23. Juli 2011 um 21:42 //

    ps : jeden Monat 186 € weden ihr von unserem Regelsatz abgezogen, zusätzlich eben auch das Kindergeld von dem Kleinem und auch Das Elterngeld

  25. Simon Schröder // 23. Juli 2011 um 22:34 //

    Hallo Herr Wasner,
    bezieht denn ihre Frau tatsächlich auch das Kindergeld für sich selber?

    Die Angabe über die 186 Euro deuten zumindest an, dass ihre Frau das Kindergeld für sich selber im Rahmen der Abzweigung von der Familienkasse direkt erhält und das die Eltern ihrer Frau drei Kinder haben.

    Bedeutet: Es handelt sich also um ein direktes steuerliches Einkommen. Grundsätzlich sind Leistungen wie das Kindergeld immer als Einkommen bei dem Bezug vom ALG II anzurechnen, da auch steuerliche Leistungen immer vor Sozialleistungen gehen.

    Die Situation mit der Schwangerschaft und kein Anspruch mehr auf Kindergeld ist leider unerheblich. Den Sachverhalt, den sie da ansprechen, bezieht sich auf die Meldung bei der Arbeits- und Ausbildungssuche. Für solche Zwecke erhält man in der Regel von seinem Hausarzt eine entsprechende Bescheinigung, dass eine Arbeits- und Ausbildungssuche aufgrund der Schwangerschaft zurzeit nicht möglich ist. Einen Bezug zu ihrem Fall sehe ich da leider nicht.

    Sollten sie bzw. ihre Frau jedoch das Kindergeld für ihre Frau zurzeit wirklich nicht beziehen, dann auf jeden Fall den Aufhebungsbescheid von der Familienkasse der Arbeitsagentur zu kommen lassen!

    Wenn Sie die 186 Euro der Familienkasse nicht beziehen, darf auch dieser Betrag nicht abgezogen werden!

    Das Elterngeld wird seit dem 01. Januar 2011 vollständig als Einkommen angerechnet. Sollte Ihre Frau jedoch kurz vor der Geburt noch ein eigenes Einkommen erwirtschaftet haben, sollte sie einen Elternfreibetrag erhalten.

    Ich fasse zusammen:

    1. Kindergeld wird vollständig abgezogen, wenn sie dieses Geld auch tatsächlich erhalten.
    2. Wenn ihre Frau vor der Geburt nicht gearbeitet hat, wird auch das Elterngeld vollständig angerechnet.

    Tut mir leid, dass ich keine besseren Nachrichten für sie habe. Ich hoffe, ich konnte ihre Frage dennoch vollständig beantworten.
    LG
    Simon

    Dieser Kommentar stellt keine Rechtsberatung dar! Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

  26. Hallo
    Meine Tochter 19 Jahre möchte nun ausziehen. Kindergeld beziehen wir im Moment noch. Leiten es aber an sie weiter.
    Nun zieht sie in eine eigene Wohnung und meldet sich da auch an und warscheinlich bei uns ab. ( Kann sie auch angemeldet bleiben bei uns??)
    Meine Frage ist nun , kann ich wieter Kindergeld beziehen?
    Und ihr weiterleiten obwohl sie hier nicht mehr gemeldet ist?
    Sie hat einen minijob und ist bei Arbeitsamt arbeitsuchend gemeldet.
    Sie kann nun auch Wohngeld bekommen.
    Die Kindergeldstelle hat mir gesagt, wenn sie auszieht muß ich das sofort melden und sie soll einen Abzweigungsantrag stellen, das dauert 6 wochen.
    Was sollen wir nur tun?

  27. Simon Schröder // 24. Juli 2011 um 15:58 //

    Hallo Frau Zimmer,
    ihre Frage ist leider nicht direkt und pauschal zu beantworten – ich versuch aber mein Bestes. 🙂

    Wenn ihre Tochter auszieht und dann eine eigene Wohnung bewohnt, muss Sie auf jeden Fall umgemeldet werden. In Deutschland herrscht die Meldepflicht ;).

    Ob Sie nun das Kindergeld weiter beziehen können, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

    Wenn Sie und der Kindesvater getrennt lebend sind, dann muss der das Kindergeld beantragen, der den höheren Barunterhalt leistet. Zahlt keiner, müssen Sie sich mit dem Vater einigen, wer der Antragssteller sein kann. Wer jetzt oder im Vorfeld das Sorgerecht hat oder hatte, spielt bei der Beantragung vom Kindergeld keine Rolle.

    Ich rate Ihnen genauso wie die Familienkasse dazu, dass ihr Kind einen Abzweigungsantrag stellen sollte. Bedeutet, dass ihr Kind das Kindergeld direkt erhält und es nicht mehr über Ihr Girokonto gebucht werden muss. Antragsstellerin bleiben Sie aber!

    Das hat jedoch mehrere Vorteile. Zum einen denken Sie an die Anrechnung vom Einkommen beim ALG II. Zum anderen geht die Haftbarkeit von Ihnen auf Ihr Kind über. Stellen Sie sich einmal vor, ihr Kind meldet sich bei der Arbeitsagentur ab und geht arbeiten. Damit hat sie keinen Anspruch mehr auf das Kindergeld, meldet dies aber nicht der Familienkasse. Wenn keine Abzweigung besteht, werden sie in die Haftung genommen und verpflichtet, dass zu viel gezahlte Kindergeld zurück zuführen.

    Klare Empfehlung von mir:

    1. Umzug melden
    2. Ihre Tochter soll einen Abzweigungsantrag stellen

    Dabei unbedingt beachten:
    Eine Bearbeitungsfrist von 6 Wochen kann ihnen keiner garantieren. Um sicher zu stellen, dass sie aber die bestmöglichsten Voraussetzungen für eine schnelle Bearbeitung schaffen, sollten Sie folgendes tun.

    1. Abzweigungsantrag stellt ihre Tochter
    2. Formloses Schreiben setzen Sie selber mit folgendem Inhalt auf:

    Hiermit verzichte ich unwiderruflich auf mein Widerspruchs- und Einspruchsrecht. Ich möchte, dass mein Kind “NAME” das Kindergeld direkt erhält.
    Mit freundlichen Grüßen

    3. Wenn Sie und der Vater getrennt lebend sind, lassen Sie sich vom Vater unterschreiben, dass Sie weiterhin die Antragsstellerin sein dürfen.

    Hiermit erkläre ich, „NAME und GEB.-DATUM VATER“, dass die Mutter meines Kindes weiterhin die Antragsstellerin sein soll. Ich leiste keinen Unterhalt. Ich verzichte unwiderruflich auf mein Widerspruchs- und Einspruchsrecht.
    Mit freundlichen Grüßen

    Schicken Sie alle Unterlagen ausschließlich per EInwurfeinschreiben weg. Dann sollte eine sehr zeitnahe und erfolgreiche Bearbeitung möglich sein.

    Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage vollständig beantworten. Bestehen noch Rückfragen? Dann zögern Sie nicht, diese auch zu stellen.

    Dieser Kommentar stellt keine Rechtsberatung dar! Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

    LG
    Simon

  28. Franz :-) // 27. Juli 2011 um 12:51 //

    Lieber Simon,

    super Seite und super engagement deinerseits !

    Und auch mich trifft diese Angelegenheit mit dem Kindergeld jetzt.
    Ich ziehe jetzt in 1 bis 2 Wochen zu einem Kumpel.
    Er hat hat ein Zimmer frei für mich, echt schöne Lage.
    Mit meiner wollte und konnte ich jetzt nicht mehr zusammen leben.

    Ich studiere im 6. Semester.
    Und bin 23 jahre alt.

    Ich kann die Unterstützung durch das zusätzliche Kindergeld sehr gut gebrauchen.

    Ich hab jetzt ein paar spezielle Fragen.

    Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Kumpel einen richtigen Mietvertrag ausarbeite.
    Wie wichtig ist das ?

    Das heißt, ich würde dann auch den alten Wohnsitz offiziell behalten.

    Was bedeutet eigentlich dann auch Familienkasse ?
    Regeln solche Angelegenheiten nicht das Arbeitsamt oder so?
    Ich dachte, ich hätte das mal so verstanden.

    Ich danke dir schon mal für deinen Rat.

    Liebe Grüsse !

  29. Franz :-) // 27. Juli 2011 um 12:54 //

    nachtrag: Ich bleib nämlich nicht sehr lange bei meinem Kumpel, sondern nur vorrübergehend, bis ich dann was neues hab.

  30. Simon Schröder // 27. Juli 2011 um 13:46 //

    Hi Franz,
    vielen Dank für das Lob – sowas hört man immer gerne :). Sollte dir die Seite gefallen, würde ich mich über ein Facebook „Like“ oder „Share“ sehr freuen 😀

    Deine Frage ist für mich so noch nicht zu beantworten, ich fasse aber nochmal zusammen:

    Du lebst jetzt bei deinen Eltern und diese beziehen auch das Kindergeld?!

    Wie gut verstehst du dich denn mit deinen Eltern? Sind diese noch zusammenlebend oder getrennt?

    Du möchtest übergangsweise bei deinem Freund wohnen, bist du eine eigene Wohnung/WG hast.

    Ein Mietvertrag ist für die Familienkasse irrelevant, wohl aber die Ummeldung. Das heißt, wenn du das Kindergeld im Rahmen der Abzweigung erhalten möchtest, müsstest du dich in jedem Fall offiziell ummelden.

    Konkret kann ich dir nach der Beantwortung der obigen Fragen weiterhelfen ;).

    Das Arbeitsamt regelt da übrigens nichts, dass wer mir neu :D.

    Dieser Kommentar stellt keine Rechtsberatung dar! Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

    LG
    Simon

  31. Hallo Simon,
    meine Tochter hat am 4.10.11 eine Ausbildung begonnen.
    Ich selbst bin aus gesundheitlichen Gründen auf ALG2 angewiesen. Bin getrennt lebend von meinem Mann und werde wohl Ende dieses Jahres auch geschieden. Bisher habe ich das Kindergeld erhalten, meine Tochter möchte jedoch jetzt einen Abzweigungsantrag stellen. Weder ich noch mein Mann zahlen Unterhalt an sie. Sie lebt mit mir in dem Eigenheim meines Mannes und wir bezahlen bisher keine Miete, nur die Nebenkosten. (Wir wissen leider nicht ob wir nach der Scheidung hier wohnen bleiben können). Da ich ALG2 beziehe würde mir das Kindergeld angerechnet werden und ich wäre somit auf die Unterstützung meiner Tochter angewiesen, aber welche Mutter möchte das schon. Meine Tochter verdient 840 Euro Brutto und muss sich zur Hälfte an den Nebenkosten beteiligen (ihr Anteil = ca 90 Euro). Wie sieht es da in unserem Fall mit dem Kindergeld aus? Besteht die Chance das sie es erhält? Vielen Dank im voraus für die Hilfe =) und viele liebe Grüße

  32. Simon Schröder // 6. Oktober 2011 um 17:41 //

    Hallo Claudia,
    habe ich dich richtig verstanden, dass du gemeinsam mit deiner Tochter eine Wohnung bzw. haus bewohnst?

    Dann ist meines Wissens nach keine Abzweigung zulässig. Du könntest aber folgendes probieren:

    Lad dir dieses Formular runter oder lass es dir zuschicken:
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg45-Veraenderungsmitteilung.pdf

    Lass das Kindergeld direkt auf das Konto deiner Tochter überweisen. Lass dir das von der Familienkasse bestätigen und reiche das beim ALG II – Träger ein.

    Dann erstmal hören, was der dazu sagt.

    Erhälst du eigentlich auch Leistungen für deine Tochter? Bei dem Einkommen von ihr könnte ich mir das nicht vorstellen.

    LG
    Simon

  33. Hallo Simon,

    ich hoffe du kannst mir Klarheit verschaffen. Mein Freund (23) lebt jetzt seid 3 Jahren mit mir zusammen. Bisher lebten wir von ALG II und vom Kindergeld meiner beiden Kinder. Jetzt hat er eine Ausbildung angefangen und BAB beantragt. Die meinten aber das sein Vater zuviel verdient und wir jetzt erstmal abwarten müssen wie viel er überhaupt bereit ist Unterhalt zu zahlen ( Sie stehen sich nicht sonderlich nahe und werden es evtl sogar einklagen müssen)
    Nun war unsere Hoffnung die Kindergeldnachzahlung – damit wir überhaupt etwas haben womit wir über die Runden kommen. Wer müsste jetzt von beiden den Antrag auf Kindergeld stellen mein Freund oder seine Eltern? Wie groß ist die Chance auf eine Nachzahlung? Wird das Kindergeld gestrichen wenn er dann später auch Unterhalt vom Vater bezieht?
    Vielen Danke schon mal!

    lg Sandra

  34. Simon Schröder // 11. Oktober 2011 um 13:25 //

    Hallo Sandra,
    da treffen einige Regelungen aufeinander. Ich schau mal, dass ich das bestmöglichst zusammenbekomme.

    Mit dem BAB ist das wirklich so eine Sache. Wenn ihr da aber hinterher seid und jetzt abklären lasst, was der Papa zahlen wird (muss), ist das schonmal ne gute Sache. Wird aber ganz schön Zeit ins Land gehen. -.-

    Leben die Eltern deines Freundes noch zusammen? Grundsätzlich müssen leider die Eltern das Kindergeld beantragen. Wenn die Eltern getrennt wohnen und der Papa den Unterhalt zahlt, dann muss es sogar der Vater beantragen und es mit in die Unterhaltsleistungen einrechnen.

    Sollte der Vater keinen Unterhalt leisten und die Eltern leben getrennt, müsste sogar erst noch eine Kindergeldberechtigtenbestimmung erfolgen. Das heisst, die Eltern müssten untereinander klären, wer überhaupt das Kindergeld beantragen will (darf).

    Die Chance auf die Nachzahlung sehe ich auf jeden Fall als gegeben an. Dieses Jahr ist noch relevant, was dein Freund bei der Ausbildung verdienen wird, ob er das Kindergeld beziehen kann. Wenn er aber gerade erst damit Angefangen hat, dürfte das schon ok sein.

    Bekommt er denn zurzeit irgendwelche Unterstützungen?

    Das Kindergeld wird nicht getrichen, weil der Vater Unterhalt zahlt. Das Kindergeld muss dann aber der Papa beantragen und anteilig mit Überweisen.

    Für Unterhaltsfragen rate ich immer GANZ dringend dazu, sich einen Anwalt zu nehmen! In eurem Fall dürftet ihr auch Beratungshilfe erhalten. Sprich, ich könnt zum Fachanwalt für Familienrecht gehen und müsst nur einmalig 10 Euro zahlen. Der kann euch aber bei der Durchsetzung der Ansprüche deines Freudes auf jeden Fall weiterhelfen!

    Konnte ich dir weiterhelfen oder hast du noch Fragen?

    LG
    Simon

  35. Hallo Simon,

    ich bin 19 Jahre alt und da ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne, bekomme durch einen Dauerantrag mein Kindergeld von meiner Mutter überwiesen.

    Nun gibt es Schwierigkeiten auf die ich nicht näher eingehen möchte.
    Und wollte ein Abzweigung Antrag stellen.
    Zurzeit bin ich in einer Ausbildung und erfülle eigentlich die Voraussetzungen für Kindergeld, da wir vor kürzen erst ein neu Antrag gestellt hatten.

    Meine Frage
    Was soll ich bei den Unterhalt fragen ankreuzen?

    LG Remzi

  36. Simon Schröder // 23. Oktober 2011 um 19:33 //

    Hallo Remzi,
    wenn Du nur das Kindergeld von deiner Mutter überwiesen bekommst, dann kannst du die Frage nach Unterhalt verneinen, da nur eine Zahlung vom Kindergeld keinen Unterhalt darstellt!

    Leben deine Eltern noch in einem Haushalt zusammen und zahlt dein Vater eventuell Unterhalt? Das ist wichtig bei der Beantragung.

    Wegen dem Unterhalt kannst du also „Nein“ ankreuzen. Leg der Familienkasse aber ein Schreiben mit bei, dass du bisher das Kindergeld von deiner Mutter überwiesen bekommen hast und bitte um telefonische Nachfrage, falls es Probleme gibt.

    Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte.

    Viele Grüße
    Simon

    Dieser Kommentar stellt keine Rechtsberatung dar! Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

  37. Hallo Simon,
    bei mir gleiche Situation, wie bei Claudia (Claudia Oktober 6, 2011)
    Ich Hab zwei Töchter und Familienkasse uberwiest Kindergeld für beide an Bankkonto der unserer Familie, das gechört mich und meine Frau.
    Meine 1.Tochter (22 Jahre alt) hat am 01.10.11 in UNI eine Studium begonnen, zweite (20 Jahre alt) besuche noch Schule.
    Töchter wohnen bei uns in vermitete Wohnung.
    Mene Frau bekommt Leistungen von SGB XII, ich und zweite Tochter SGBII.
    Das war eine Überraschung für uns, das in neu Bescheid vom ARGE war geschrieben:
    Begründung:
    Nach Auskunft des BaFöG-Amteserhhält ihre Tochter ab Nowember 2011 BaFöG in Höhe von 422€ monatlich. Gemessen am studentische Bedarf von 550€ monatlich, ergibt sich durch das Einkommen von Ihre Tochter in Hoche von 606€ (BaFöG und Kindergeld) ein Überhang an Kindergeld in Höhe von 56€ monatlich, welcher Ihnen als Einkunft anzurechnen ist….
    Unglaublich, weil meine Tochter ist von Leistungen SGBII ausgefallen und nach die Erklärung von BaFoGAmt kann sie 400 € dazuverdienen.
    Und dieses Geld wird auch angerechnet???
    Gibts bei mir und meiner zweiter Tochter Möglichkeit normale Leistungen nach SGBII zu erhalten?

    Vielen Dank im voraus für die Hilfe

    Alex

    PS. Entschuldigen für mein „Hochdeutsch“

  38. Also meine Eltern wohnen noch zusammen und ich will eigentlich auch kein Unterhalt von Ihnen, da mein Ausbildungsvergütung+ BAB und Kindergeld zum Leben ausreichend sind.

    Ich weiß das die Bearbeitung von dem Antrag bis zu 6 Wochen dauern kann usw.

    Kommt da noch i-was wzB Nachzahlung Aufforderung an meine Eltern oder mich zu?
    Und soll ich noch i-welche Unterlagen beifügen, weil der Neu Antrag erst im August war.

  39. Simon Schröder // 24. Oktober 2011 um 16:28 //

    Hallo Remzi,
    sind deine Eltern denn noch gesprächsbereit oder herrscht „Funkstille“ zwischen euch?

    LG
    Simon

  40. Es gibt da eigentlich keine besondere Probleme und wir stehen in ein guten Verhältnis.

    Den Abzweigung Antrag wollte ich jetzt nur stellen. weil ich mir Sorgen darüber mache, dass das Kindergeld, bedingt durch den Vater, doch nicht Regelmäßig fließen wird und bei mir einiges davon abhängig ist. Und da meine Mutter leider auf den Staat angewiesen ist und ihr das als Einkommen berechnet wird.

    Warum fragst du das, wenn ich Fragen darf? =)

  41. Simon Schröder // 24. Oktober 2011 um 18:04 //

    Klar darfst du Fragen. 🙂

    Es ist gut, dass du Kontakt zu deinen Eltern hast, da dies die Bearbeitungsfrist erheblich abkürzen dürfte.

    Du wirst auf jeden Fall den Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes (KG11e) benötigen. Wenn die Bewilligung eben erst geschehen war, dürften keine weitere Unterlagen angefordert werden. Eventuell noch eine Haushaltsbescheinigung, dass Sie wissen, wo du nun wohnst. Zusätzlich dazu setzt du am besten ein Schreiben auf, dass beide Elternteile damit einverstanden sind, dass du das Kindergeld zukünftig direkt erhalten sollst.
    Das Schreiben könnte dabei so aussehen:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    hiermit verzichte ich unwiderruflich auf mein Widerspruchs- und Einspruchsrecht. Ich möchte, dass mein Kind “NAME” das Kindergeld direkt erhält.

    MFG
    „KIndergeldberechtigte“

    Zusätzlich noch ein Schreiben vom anderen Elternteil. Also Mutter ist zum Beispiel die Kindergeldberechtigte, die unterschreibt den Brief oben. Dann am besten noch deinen Vater folgenden Brief unterschreiben lassen:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin damit einverstanden, dass mein Kind „NAME“ das Kindergeld direkt erhält. Darüber hinaus bin ich unwiderruflich damit einverstanden, dass meine Frau „NAME“ weiterhin die Kindergeldberechtigte bleibt, da wir auch in einem gemeinsamen Haushalt leben.

    MFG

    Also du brauchst:

    Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes (KG11e)
    LINK: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg11e-Antrag-anteilige-Auszahlung.pdf

    Haushaltsbescheinigung zur Vorlage bei der Familienkasse (KG3a)
    LINK: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg3a-Haushaltsbescheinigung.pdf

    Und die zwei Schreiben von deinen Eltern. Dann dürfte es recht glatt laufen. Die Haushaltsbescheinigung lässt du vom Einwohnermeldeamt abstempeln.

    ACHTUNG: Wenn du den Antrag auf Abzweigung einreichst, wird dein Kindergeld mit großer Wahrscheinlichkeit erstmal gestoppt und einbehalten, bis der Sachbearbeiter über den Anspruch entscheiden hat. Wenns blöd läuft, musst du also ein bis zwei Monate ohne das Kindergeld auskommen.

    Wenn du aber so vorgehst, wie hier beschrieben, dürfte es nicht sehr lange dauern.

    Alles Gute
    Simon

  42. Simon Schröder // 24. Oktober 2011 um 18:07 //

    Achso. Wenn du den Bewilligungsbescheid der Familienkasse erhalten hast, mach ne Kopie und gib es deinen Eltern. Die Abschrift sollte dann deine Mutter dem Sachbearbeiter geben, damit das KIndergeld dort nicht mehr angerechnet wird.

    Mit eventuelle Nachzahlungen im negativen Sinn dürfte nicht zurechnen sein.

    Alles Gute

  43. Ich hoffe es klappt alles =)

    Ich danke dir für deine Hilfe

    LG Remzi

  44. Simon Schröder // 25. Oktober 2011 um 19:27 //

    Wenn was ist, einfach wieder melden! Vielleicht schreibst mir ja nochmal wie es war und wie du es erlebt hast, wenn alles dann durch ist.

    Viele Grüße & viel Erfolg! 🙂
    Simon

  45. Hallo Simon,
    ich habe da eine Frage die mich zwar nicht persönlich betrifft,aber den Freund meiner Tochter.
    Der Sachverhalt ist so,meine Tochter lebt mit ihren Freund zusammen in einer eigenen Wohnung und meine Tochter bekommt von mir jeden Monat ihr Kindergeld.
    Bei ihren Freund sieht das anders aus,die Eltern zahlen entweder garnichts oder nur sporalisch einen kleinen Anteil an ihn.Sämtliche Versuchen mit den Eltern eine Einigung zu finden sind gescheitert,da Sie der Meinung sind er könnte ja auch weiterhin bei ihnen wohnen.
    Nun meine Frage:Er möchte einen Antrag auf Anteiliges Kindergeld beantragen,aber er hat weder Kindergeldnummer noch seine Steuer ID,da seine Eltern diese Daten nicht rausgeben wollen,kann er diesen Antrag auch ohne diese Nummer beantragen?

    Vielen Dank in voraus
    LG Tania

  46. Simon Schröder // 25. Oktober 2011 um 23:27 //

    Hallo Tania,
    für mich ist es jetzt schon zu spät um einen klaren Gedanken fassen zu können.

    Ich schreibe dir aber morgen und dann ausführlich. Kannst deinem Schwiegersohn aber schonmal sagen, dass das mit dem Kindergeld gut aussehen dürfte. 😉

    Viele Grüße & eine gute Nacht!
    Simon

  47. Simon Schröder // 26. Oktober 2011 um 16:55 //

    Hallo Tania,
    jetzt bin ich ganz für dich da. 🙂

    Er kann natürlich das Kindergeld beantragen, wenn er die allgemeinen Voraussetzungen erfüllt.

    Es muss halt ein grundsätzlicher Anspruch auf Kindergeld bestehen z.B. Aufgrund einer Ausbildung oder dessen Suche.

    Leben die Eltern gemeinsam in einem Haushalt oder getrennt? Wenn du mir den Ort nennst, wo die Eltern des Jungen wohnen, kann ich dir auch ohne die Kindergeldnummer sagen, welche Familienkasse für Ihn zuständig ist.

    Dann müssen alle Unterlagen fertig gemacht und dort hingeschickt werden. Wichtig dabei ist, dass alles per Einwurfeinschreiben verschickt wird.

    Ist ein konstruktives Gespräch zwischen den Eltern und dem Jungen eigentlich noch möglich?

    Wenn ja, würde ich dir das gleiche Vorgehen raten, wie bei Remzi – zwei Kommentare über dir.

    Viele Grüße
    Simon

  48. Ich hoffe es klappt alles =)

    Vielen Dank für deine Hilfe

    LG Remzi

  49. Hallo Simone

    habe mal eine frage von meinem mann die tochter ist 19 geworden und ist vor 2 jahren zuhause ausgezogen ihre mutter hat ihr das kindergeld am anfang regelmäßig über wiesen doch mittlerweile bekommt sie es nicht mehr, eine persönliche regelung ergibt nichts mehr . was können wir tun um das das geld gleich bei ihr auf dem konto geht .

    ich hoffe du kannst mir da weiter helfen

  50. Simon Schröder // 21. November 2011 um 15:13 //

    Hallo Jennifer,
    auch wenn ich den Namen Simone schön finde – ich heiße Simon (männlich). 🙂

    Also die Tochter deines Mannes ist ausgezogen. Die Mutter hatte ihr das Kindergeld „unter der Hand“ weiter überwiesen, was natürlich nicht so gut ist.

    Wo lebt denn das Kind? Also hat es einen eigenen Haushalt oder lebt es vielleicht bei den Schwiegereltern, Tante, Onkel, etc. ? Was macht das Kind zurzeit? Ausbildung? Zahlt dein Mann Unterhalt an seine Tochter? Die Mutter auch? Wenn ja – wer zahlt mehr?

    Viele Fragen – Sorry. Nach der Beantwortung der Fragen kann ich dir dann aber genau sagen, was zutun ist.

    Viele Grüße
    Simon

  51. ich meine Simon entschuldigung da habe ich mich vertippt

  52. Haei,
    ich habe ein Problem.!
    Bin vor ca. einer Woche von meinem Mütterlichen Haushalt ausgezogen,dass dies in einem Streit enden würde,wusste ich bis dato nicht.!
    Nun habe ich das Problem,dass ich noch bei meiner Mutter gemeldet bin und keinerlei Papiere bezüglich der Familienkasse besitze!.
    Meine Mutter weigert sich,wie kann ich an meine Kindergeld Nr. rann kommen?…
    Habe derweil schon bei der Familienkasse angerufen &nd mein Problem erläutert,sie sagten schicken sie erst mal einen,,Abzweigungsvertrag´´.
    Wie bekomme ich den überhaupt?.
    Bin im Oktober 18 geworden &nd muss mich erst einmal in den Papierkram einarbeiten!..

    Gaaaanz Liiebe Grüße
    Sarah-Loraine

  53. Simon Schröder // 16. Dezember 2011 um 15:47 //

    Hi Sarah-Loraine,
    das klingt ja echt bescheiden… Aber das bekommen wir hin. 😉

    Wenn dir die Familienkasse die Unterlagen zuschicken will, hast Du denn auch deine Adresse mit angegeben? 😀 Na ich geh mal davon aus, dass der Berater am Telefon danach gefragt hat. Dann ist das alles recht entspannt.

    Du bekommst jetzt alle benötigten Unterlagen nachhause geschickt. Die füllst Du aus und schickst Sie per Einwurf-Einschreiben wieder zurück. Dort wird keine Kindergeldnummer bei sein – brauchst Du aber auch nicht.

    Die Berater werden die Nummer nicht rausrücken, da es eine Identifizierungsnummer ist und nicht preisgegeben werden darf. Die werden dich dann aber aufgrund deiner gemachten Daten zuordnen können.

    Erklärungen und Anleitungen habe ich hier bereitgestellt:
    http://www.litia.de/kindergeld-2012-die-antraege-infos-links

    Wenn Du Hilfe brauchst, musst bescheid sagen! Wenn der Antrag dann bewilligt wurde, erhälst Du auch deine Kindergeldnummer 🙂

    Wenn Du sagst, dass Du dich von deiner Ma getrennt hast – Was ist mit deinem Vater? Erhälst Du Unterhalt oder ähnliches?

    Viele Grüße
    Simon

  54. Hallo,

    ich habe noch folgende Frage: könnte ich die Abzweigung positiv beatragen, wenn mein Vater verstorben ist und meine Mutter im Ausland lebt, keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und auch keinen Unterhalt für mich leistet?
    Ebenfalls bezieht meine Mutter kein Kindergeld im Ausland, denn in dem Land existiert keins!

    Vielen Dank für Ihre Antwort
    LG
    Erna

  55. Simon Schröder // 5. Januar 2012 um 19:32 //

    Hallo Erna,
    wie alt bist Du und lenst Du in einem eigenen Haushalt? Oder vielleicht bei den Großeltern?

    Und in welchem Ausland lebt deine Mutter? Kennst Du Ihren Aufenthalt?

    Sorry für die Fragerei – Danach richtet sich aber der eventuelle Anspruch auf das Kindergeld.

    Viele Grüße
    Simon

    LG
    SImon

  56. Marina Sommer // 6. Januar 2012 um 15:29 //

    Hallo Zusammen,
    ich versuche es so kurz wie moeglich zu machen.
    Meine Tochter (22 Jahre)ist in der Ausbildung, mein Sohn (24 Jahre) studiert (bezieht BAfOG). Ich lebe seit Dezember 2010 in den USA, bei beiden Kindern haben wir vor laengerer Zeit einen Abzweigungsantrag gemacht, welche auch von der Kigeldkasse akzeptiert wurden. Ebenso hat meine Tochter der Kigeldkasse eine Kopie meiner Abmeldung im Januar 2011 geschickt. Somit war die Kasse auch darueber informiert. Jetzt wollen die kein Kigeld mehr an meine beiden Kinder zahlen, da ich ja nicht mehr in D bin, wobei ich keinen Unterhalt an sie geleistet habe (ich war arbeitslos) und es auch jetzt nicht kann und ebenso behaupten die, dass sie keine Info ueber meinen Auslandsumzug gehabt haetten. Ist das von Gesetz wegen ein korrektes Verhalten der Kigeldkasse oder gibt es Gesetze die besagen, dass die Kinder weiterhin Kigeld erhalten koennen? Was koennen wir ansonsten tun?
    Wenn die Kasse von rechtswegen Recht hat ist es moeglich das Kigeld ueber den Vater zu beziehen (der lebt in D)?
    Ich danke euch jetzt schon mal fuer eure Antworten.

    Gruesse aus den USA
    Marina Sommer

  57. Simon Schröder // 6. Januar 2012 um 16:29 //

    Hallo Marina,
    dass ist ein durchaus heikles Theme und sollte im Zweifel zusammen mit einem Fachanwalt für Familienrecht besprochen werden.

    Soweit ich noch richtig Informiert bin ist die Sachlage, die die Familienkasse anführt, richtig. Kindergeld wird nicht an die Kinder gezahlt, sondern an die Eltern.

    Auch bei einem Abzweigungsantrag bist Du immernoch die Kindergeldberechtigte. Nur die Rolle vom Leitsungsempfänger fällt den Kindern zu.

    Solltest Du dich nun dauerhaft in den USA aufhalten, entfällt der Anspruch auf das Kindergeld. Wenn der Vater noch in Deutschland lebt, ist es möglich über seinen Namen das Kindergeld fortzuführen.

    Besteht denn noch Kontakt zu ihm?

    Übrigens: Wenn die Familienkasse wirklich auf dem Standpunkt bleibt, dass Sie nichts von dem Umzug wusste, kann eine hohe Rückforderung auf die zukommen. Hat man die Möglichkeit mit dem leiblichen Vater zu sprechen, kann dies jedoch verhindert werden.

    Weitere Infos kann ich dir geben, nach dem Du mir geantwortet hast. 🙂

    Viele Grüße
    Simon

  58. Hallo Simon,

    folgender Fall:
    Mein Vater ist verstorben. Zu meiner Mutter habe ich nur einen schlechten Draht. Ich wohne zusammen mit meiner Freundin in unserer eigenen Wohnung. Ich bin 22 und habe grade mein Erststudium begonnen.

    Nun habe ich gelesen, dass ich ab diesem Jahr auch Kindergeld beantragen kann, wenn über 80XX € beziehe. Was der Fall ist (BafÖg + 400€ Job). Ist es nun Möglich, einen Abgranzungsantrag zu stellen, so dass ich direkt das Kindergeld bekomme und meine Mutter quasi zu übergehen? Ich beziehe keinerlei Unterstützung von meiner Mutter, da sie selber nur Hartz 4 bekommt.

    Und dann bitte noch eine Einschätzung deinerseits, da du dich ja offensichtlich auskennst. Ist das sinnvoll sie zu übergehen? Oder lasse ich mich da unter Umständen auf einen Rechtsstreit ein und sollte stattdessen lieber in den sauren Apfel beissen und mich darum bemühen, dass sie den Antrag ausfüllt?

    Gruß
    Marius

  59. Simon Schröder // 15. Januar 2012 um 00:18 //

    Hallo Marius,
    mein herzliches Beileid zu deinem Verlust! Ich wünsche dir viel Kraft und Gesundheit für die schwierige Zeit. Ich hoffe, dass ich dir in dem Bereich Kindergeld ein wenig weiterhelfen kann.

    Für mich stellt sich deine Situation wie folgt da. Wichtig:
    Alle Artikel und Kommentare stellen keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

    Grundsätzlich kannst Du das Kindergeld 2012 wieder beziehen, da die Einkommensgrenze für die Erstausbildung weggefallen ist.

    Ein Abzweigungsantrag ist bei Dir möglich, da dir deine Mutter keinen Unterhalt zahlt und Du in einem eigenen Haushalt lebst. Ob es sinnvoll ist deine Mutter zu übergehen, kann ich natürlich nur schwer aus der Entfernung einschätzen.

    Wenn keine konstruktiven Gespräche mit ihr möglich sind, ist es sicherlich der richtige Weg einen eigenen Antrag auf das Kindergeld zu stellen!

    Wenn Du jedoch noch einen Zugang zu ihr findest, würde ich das nutzen. Immerhin kann ein Antrag auf die anteilige Auszahlung vom Kindergeld (Abzweigungsantrag) bis zu 3(!) Monate dauern, wenn sich deine Mutter nicht oder nur sehr eingeschränkt beteiligt. Eine „normale“ Beantragung dauert i.d.R. 6 Wochen.

    Also ein Abzweigungsantrag ist bei dir in jedem Fall möglich und je nach dem Beziehungsstatus zu deiner Mutter auch empfehlenswert. Bitte dabei beachten, dass die kindergeldberechtigte Person aber immer deine leibliche Mutter bleiben wird.

    Hier hatte ich noch einen Beitrag über die Abzweigung geschrieben: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-13-antrag-auf-auszahlung-des-anteiligen-kindergeldes

    Wenn Du dich entschieden hast, welchen Weg Du gehen möchtest und Du Hilfe brauchst, dann meld dich.

    Also Abzweigung ist möglich und auch genau für deine Situation angedacht! Einen Rechtsstreit brauchst Du nicht zu fürchten, da hier ganz klare gesetzliche Regelungen greifen, die auch deine Mutter nicht umgehen kann.

    Ich hoffe, dass ich dir jetzt vorab einen Eindruck deiner Möglichkeiten geben konnte.

    Alles Gute
    Simon

  60. Hi simon,

    Mein Fall schildert sich wie folgt: Ich bin 19 Jahre geh noch zu Schule, wohne aber noch in meinem Elternhaus. Kindergeldberechtigter ist mein Vater, da meine Mutter verstorben ist.

    Aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit meinem Vater der Hartz 4 Leistungen bezieht, habe ich vor kurzem einen Antrag zur anteiligen Abzweigung des Kindergelds ausgefüllt und eingeschickt. Mein Vater leistes keinerlei Unterhalt an mich.

    Meine Frage ist nun wie hoch die Chancen für mich stehen, das die Auszahlung des Kindergelds auf mein Konto erfolgt, obwohl ich ja noch zu Hause wohne, dies ist nämlich nur noch solange der Fall bis ich die Schule abgeschlossen habe und meinen eigenen Weg gehen kann!?

    MFG

    Darius

  61. Simon Schröder // 22. Januar 2012 um 22:17 //

    Hallo Darius,
    mein herzliches Beileid zu deinem Verlust. Niemand sollte in deinem Alter bereits die Mutter verloren haben. Bezogen auf deine Frage antworte ich wie folgt:

    Meines Wissens nach ist der direkte Kindergeldbezug durch das Kind selbst nur dann möglich, wenn Du nicht in dem gemeinsamen Haushalt mit deinem Vater lebst. Die Frage nach der Unterhaltszahlung entfällt leider auch, da dein Vater ja mit dem Haushalt zusammen dir „Unterhaltsleistungen“ zur Verfügung stellt.

    Es tut mir Leid. Aus meiner Sicht wird dir der Antrag abgelehnt…

    Viele Grüße
    Simon

  62. Stefanie // 29. Januar 2012 um 20:52 //

    Hallo,
    meine Tochter und ich haben ein Problem.
    Meine Tochter (20Jahre) ist jetzt mit Ihrem Freud zusammen gezogen. Wir hatten einen Abzweigungsantrag gestellt, der aber abgelehnt wurde. Sie bekommt noch von Ihrem Vater Unterhaltsgeld, hat aber sonst keinen Kontakt zu ihn.
    Der Vater wohnt in der Schweiz.
    Ich habe noch zwei jüngere Kinder bei mir wohnen, für die Beiden bekomme ich ab Februar nur noch Kindergeld. Mein Jüngster ist dann auch nicht mehr das dritte Kind, sondern das Zweite. Kann man da nichts ändern???
    Ich denke das Ihr Vater ewig brauch das zu beantragen und er würde es bestimmt nicht an meiner Tochter weiter zahlen.

    LG
    Stefanie

  63. Simon Schröder // 30. Januar 2012 um 09:51 //

    Guten Morgen Stefanie,
    dass das Kindergeld an den Kindesvater geht, ist leider richtig. Immerhin muss dieser Unterhaltszahlungen aufwenden. Dennoch ist es so, dass dein drittes Kind auch an der dritten Position verbleibt. Zwar bekommst Du nur für zwei Kinder das Kindergeld, aber der Zählkindervorteil wird hier greifen.

    Info: http://www.litia.de/was-ist-ein-zaehlkind-bzw-was-ist-der-zaehlkindervorteil

    Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte. 🙂

    Viele Grüße
    Simon

  64. Krishnaa // 31. Januar 2012 um 11:55 //

    Hallo,

    ich habe ein kleines Problem. Ich mache zur Zeit eine schulische Ausbildung für die ich 10000€ zahlen muss. Bis jetzt habe ich gearbeitet und das Geld davon monatlich bezahlt. Kindergeld haben meine Eltern bekommen, seit dem ich mit der Ausbildung angefangen habe. Da ich es zeitlich nicht mehr schaffe arbeiten zu gehen, werde ich meine Arbeit kündigen. Das Kindergeld habe ich bis jetzt nicht gebraucht um es für die Schule zu bezahlen, da ich selber nebenbei gearbeitet habe. Nun brauche ich selber das Kindergeld, um davon das Schulgeld zahlen zu können. Für mich und meine Eltern wäre es einfach, wenn die Familienkasse das Kindergeld direkt auf mein Konto überweist. Ist es möglich einen Abzweigungsantrag zu stellen, damit das Geld direkt an mich überwiesen wird?

    Vielen Dank

    Gruß Krishnaa

  65. Krishnaa // 31. Januar 2012 um 11:58 //

    Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist, dass ich noch bei meinen Eltern wohne, jedoch für meinen Lebensunterhalt selber aufkomme.

  66. Simon Schröder // 31. Januar 2012 um 12:24 //

    Hallo Krishnaa,
    ein Abzweigungsantrag ist in deinem Fall nicht möglich. Der Antrag auf anteilige Auszahlug vom Kindergeld (Abzweigungsantrag) ist dafür aber auch nicht gedacht.

    Wenn Du noch zuhause lebst und mit deinen Eltern gut auskommst, können diese entweder einfach einen Dauerauftrag für dich einrichten, oder wenn Du Einzelkind bist, kann auch deine Kontonummer bei der Familienkasse hinterlegt werden. Dann überweisen Sie dir das Kindergeld. Wichtig dabei zu beachten ist, dass die Behörde nur eine Bankverbindung eintragen kann. Beziehen deinen Eltern also noch für Geschwister von dir das Kindergeld, ist keine direkte Auszahlung an dich möglich. Wenn Du bzw. deine Eltern das andere Konto eintragen lassen wollt, könnt ihr das schriftlich mit diesem Formular machen: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-14-veraenderungsmitteilung-fuer-die-familienkasse Telefonisch ist eine Änderung solcher Daten leider nicht möglich.

    Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte?

    LG
    Simon

  67. Guten Tag Herr Schröder,

    ich bin ein 21 Jahre alter Student, welcher Einkommen bezieht und nicht mehr bei den Eltern wohnt. Bisher beziehen meine Eltern kein Kindergeld. Durch die Gesetzesänderung zum 01.01.12 sind sie aber dazu wieder berechtigt.
    Da keiner der beiden Unterhalt leistet und ich alleine wohne, möchte ich den Abzweigungsantrag stellen.Daneben ist zu erwähnen, dass ich zuletzt bei meiner Mutter wohnte und diese das Kindergeld bezog, während mein Vater den Unterhalt geleistet hat.
    Meine Frage ist nun, ob meine Eltern zunächst das Kindergeld beantragen müssen , um es dann auf mich selbst umzulegen, oder ob ich selbst zeitgleich den Antrag, sowie die Abzweigung beantragen kann.

    Mit freundlichem Gruß,

    Sebastian

  68. Hallo,
    ich könnte wirklich ausrasten. Ich 21 seit 4 Jahren wohne ich nicht mehr zu Hause, habe einen Abzweigungsantrag gestellt, jetzt kam Post und die sagen nun das keiner Berechtigt für die Auszahlung des Kindergeldes ist, da keiner der beiden Elternteile Unterhalt zahlt, nun soll ich zum Amtsgericht und dort einen Antrag stellen. Dort war ich heute und die sagte mir dann das könnte nur meine Mutter machen und dann solle meine Mutter und mein Vater(von dem ich weder eine Adresse habe noch hat er jemals Unterhalt gezahlt) vorstellig werden, hab ihr dann gesagt das ich meinen vater nicht kenne und da meinte sie dann kann sie da eh nichts machen. Jetzt hab ich wieder bei der Familienkasse angerufen und die sagen, das Amt ist zuständig und Ende. Weiter sagte sie auch das ich das Geld nicht ausgezahlt bekomme sondern meine Mutter. Da haben wir dann das nächste Problem, meine Mutter ist in Privatnsolvenz und alles was zusätzlich auf ihr Konto kommt wird gepfändet. Jetzt weiß ich gar nicht mehr was ich machen soll. Ich verzichte schon seit 3 Jahren auf das Geld und finde es steht mir zu. HILFE!!!

  69. Simon Schröder // 8. Februar 2012 um 23:14 //

    Hallo Miriam,
    heute ist es schon zu spät für eine anständige Erklärung. Du bekommst aber morgen eine ausführliche Antwort von mir. Vorab: Keine Angst – Deine Lage ist gut zu lösen. 😉

    Viele Grüße
    Simon

  70. guten tag meine tochter ist 16 jahre (minderjährig) schwanger und möchte zu ihrem 18jährigen freund (vater des Kindes) ziehen, der sich bereits eine wohnung angemietet hat. ich habe den auszug offiziell nicht erlaubt da ich als erziehnungsberechtigter das aufenthaltsbestimmungsrecht habe. Jetzt droht man mir das Kindergeld meiner tochter abtreten zu müssen und auf unterhalt zu klage. wie sieht die rechtslage in der praxis aus?

    danke

  71. Simon Schröder // 25. Februar 2012 um 13:16 //

    Hallo Peter,
    mhh, dass ist eine schwierige Situation.

    Sollte deine Tochter tatsächlich ausziehen, wäre im Grunde das Jugendamt für sie verantwortlich. Das Kindergeld kann sie nicht selber beziehen, da sie noch minderjährig ist.

    Darüberhinaus könnte sie noch nicht einmal das Kindergeld für ihr eigenes Kind beantragen, da dies nur Volljährigen zusteht. Daraus folgt, dass die Beantragung vom Kindergeld der Freund übernehmen wird. Welche Konsequenzen dies mit sich bringt, wird ihrer Tochter wahrscheinlich nicht bewusst sein. Immerhin ist dann der Freund von ihr der Kindergeldberechtigte!

    Sollte es zu einer Unterhaltsforderung seitens ihrer Tochter gegen Sie kommen, rate ich ihnen dringend sich bei einem Anwalt für Familienrecht beraten zu lassen. Wenn Sie den Bar-Unterhalt leisten werden, steht ihnen auch das Kindergeld zu, da dies in der Unterhaltsberechnung mit einfließen wird.

    ACHTUNG! Informieren Sie dringends ihrer Familienkasse, sobald ihr Kind ausgezogen ist. Die Behörde wird dann feststellen müssen, wer in Zukunft der Kindergeldberechtigte sein wird und wo das Kindergeld tatsächlich hingehen wird.

    Ich hoffe, dass ich ein Stück weit helfen konnte. Für Fragen stehe ich natürlich auch in Zukunft zur Verfügung.Ich wünsche alles Gute und viel Kraft für die Zukunft!

    Viele Grüße
    Simon

  72. Hallo,
    Ich 21 ziehe mit meiner freundin 17 zusammen.
    1 Monat später wird sie 18 und beginnt ein Duales Studium, womit sie ja dann weiter berechtigt ist KG zu erhalten.

    Momentan bezieht die Mutter das Kindergeld und mit der ist auch abgesprochen, dass nach dem auszug das geld an meine Freundin geht. Also können wir hier doch sobald sie 18 ist einen Abzweigungsantrag stellen, sodass das geld direkt an meine freundin geht oder?
    Welche Nachweise müssen dort mitgesendet werden (ankreuzbar auf dem Formular)?
    Nur eine bestätigung, wo und das sie ein duales studium macht oder auch noch mehr?

    Ist es dann auch in Ordnung, wenn sie ihren Hauptwohnsitz auf unsere gemeinsame wohnung umschreiben lässt?

    freue mich auf deine Antwort.
    MfG

  73. Simon Schröder // 27. Februar 2012 um 11:29 //

    Hallo Stefan,
    danke für deine Frage und das damit verbundene Vertrauen.

    So wie ich deiner Nachricht entnehmen kann, kommt ihr/ deine Freundin mit der Mutter gut klar, oder? In diesem Fall würde ich von einer Abzweigung dringend abraten, da dies mit vielen Problemen behaftet sein kann.

    Das größte Problem dürfte wohl die Tatsache sein, dass das Kindergeld im Falle einer Abweigung immer erst eingestellt wird, damit die Familienkasse prüfen kann, wem die Zahlung denn nun zufließen kann.

    Solltet ihr euch mit der Mutter noch gut verstehen, verzichtet auf den Abzweigungsantrag. Sie soll lieber der Familienkasse bescheid geben, dass ihre Tochter ausgezogen ist. Wenn deine Freundin bald 18 wird, müssen ürigens auch neue Unterlagen eingereicht werden. Allein deswegen sollte die Mutter noch die Kindergeldkasse anrufen.

    Wenn die Eltern deiner Freundin jedoch getrennt leben, könnte eine Abzweigung vielleicht noch Sinn machen. Erhält sie denn Unterhalt nach dem Auszug? Immerhin ist sie erst 18.

    LG
    Simon

  74. Hallo simon,
    Danke für die schnelle antwort.

    Dass das mit dem abzweigen eig unnötig ist leuchtet ein!

    Die eltern sind verheiratet und wir verstehen uns mit ihnen.
    Es geht nur drum dass meine freundin das kg nach dem auszug erhalten soll.

    Aber habe ich das jetzt richtig verstanden, dass die mutter das kindergeld komplett neu beantragen muss sobal meine freundin 18 wird?
    Welche formulare und welche unterlagen müssen wir dorthin schicken?

    Ich werde irgendwie aus den infos im internet nicht so richtig schlau was wir genau machen müssen.

    Ist schon kompliziert der ganze kindergeldkram… 🙁

  75. Simon Schröder // 27. Februar 2012 um 20:01 //

    Hallo Stefan,
    kein Problem. Das Hauptproblem ist eigentlich nur, dass im Netz viel Mist steht. 😉

    Welche Unterlagen einzureichen sind ist davon abhängig, was der Familienkasse bereits vorliegt und was deine Freundin zurzeit macht. Im Grunde muss das Kindergeld tatsächlich neu beantragt werden. Eine Art Verlängerung also.

    Die Mutter soll einfach bei der Familienkasse anrufen und fragen, was ab dem 18. Lebensjahr für ihre Tochter benötigt werden wird. Auch die hinterlegte Adresse einmal überprüfen lassen, ob die noch aktuell ist. Dann klappts auch mit dem Kindergeld. 🙂

    Viele Grüße
    Simon

  76. sabrina // 4. März 2012 um 19:26 //

    Hallo ich habe ein problem ich habe am 1.1.012 meine ausbildung angefangen und bis heute kein kindergeld bekommen ich habe das vor meiner ausbildung schon beantragt ich lebe in meinem eig haushalt und meine mutter hat auch unterschrieben denn brief das das kindergeld an mich geht ….es gibt halt noch was wo ich 19 geworden bin habe ich seit dem kein kindergeld mehr bekommen und kann ich das jetzt rückwirkend bekommen da ich ja jetzt schon 22jahre alt bin !! ich bitte um schnelle antwort danke

  77. Simon Schröder // 4. März 2012 um 20:24 //

    Hallo Sabrina,
    leider kann ich hier ohne Akteneinsicht nicht sagen, woran es bei dir hängt. Ich würde auf jeden Fall mal die Familienkasse kontaktieren und nachfragen, was mit der Bearbeitung denn ist.

    Falls Du noch keine Auskunft bekommst, muss deine Mutter dort einmal anrufen.

    LG
    Simon

  78. Hallo,

    ich würde gerne wissen warum die Familienkasse mir schon zum dritten Mal sagt, dass ich mein Kindergeld nicht auf mein eigenes Konto bekommen kann (Abzweigungsantrag)?
    Meine Situation: 24 Jahrel alt, Mutter eines zweijährigen Kindes, Studentin im 2.Semster, seit sechs Jahren eigenen Haushalt, Antragssteller: Vater und meine Eltern sind verheiratet.

    Begründung der FK: Nur wenn die Eltern einem das KG nicht regelmäßig und rechtzeitig aushändigen oder man mit ihnen verstritten ist, bekommt man es auf sein eigenes Konto.
    Meine kleinere Schwester lebt auch allein und bekommt es selber.
    Was kann ich tun?

    Herzlichen Dank und liebe Grüße

  79. Steven Behne // 7. März 2012 um 04:59 //

    ich habe auch eine frage ich bin 16 und habe bis zu meinen 15 lebensjahr im heimen gewohnt bin dan aber zu meiner mutter gezogen und dar hat es dan aber nicht geklapt und bin wieder ausgezogen und meine mutter weigert sich mir mein kindergeld zu geben habe ich ein anrecht drauf es zu bekommen

  80. Simon Schröder // 7. März 2012 um 11:10 //

    Hallo Tanja,
    hast Du eine schriftliche Ablehnung deines Antrages auf Abzweigung des Kindergeldes erhalten? Ich glaube eher, dass das CallCenter – Verzeihung, dass das ServiceCenter dich am Telefon abgewimmelt hat.

    Ein derartiger Ablehungsgrund ist mir tatsächlich völlig unbekannt. Sobald ein Kind einen eigenen Haushalt bewohnt, es keine Unterhaltszahlungen erhält und es feststeht, wer der Antragssteller sein soll, kannst Du dein Kindergeld beantragen.

    Also wichtig wäre zu wissen, ob Du tatsächlich eine schriftliche Ablehnung erhalten hast. Wenn nicht, schriftlichen Antrag stellen mit allen Unterlagen in Kopie und per Einwurfeinschreiben zur Familienkasse schicken.

    Bedenke aber das wärend der Bearbeitungszeit deines Antrages kein Kindergeld ausgezahlt wird. Im Zweifel können das auch mal 3 Monate werden…

    Viele Grüße
    Simon

  81. Simon Schröder // 7. März 2012 um 11:13 //

    Hallo Steven,
    wende dich bitte dringend an das Jugendamt. Wenn Du noch minderjährig bist, sind die für dich verantwortlich.

    Wo wohnst Du denn jetzt? Hast Du einen Betreuer? Das Kindergeld wird deiner Mutter natürlich entzogen, sobald die Familienkasse über deinen Auszug informiert wird.

    Das Jugendamt kann dir helfen es zu erhalten und dir weitere Förderungen verschaffen.

    LG
    Simon

  82. Patrick // 8. März 2012 um 15:49 //

    Hallo. Ich habe folgendes Problem.

    Zuhause gab es Streit. Ich bin schon öfter gegangen, aber diesesmal entgültig. Es ging einfach nicht mehr. Nun wohne ich bei meiner Freundin. Ich werde definitiv nicht zurückkehren, da ich mich in meinem „Zuhause“ nicht mehr wohl fühle. In einem halben Jahr werde ich Studieren.

    Aber bis dahin muss ich noch warten, ich bewerbe mich aber dennoch regelmässig um Ausbildungsplätze, um etwas in der Hinterhand zu haben. Nun meine Frage: Meine Mutter wollte meine Schlüssel zurück haben. Das ist für mich ein klarer Strich. Nun möchte ich mein Kindergeld gern für mich haben, aber sie sagt mir immer wieder, dass, da ich gegangen bin, ich keinen Cent sehe und sie mir den Unterhalt nicht zahlen wird und ich kein Kindergeld sehen werde.

    Aber ich brauche es, denn ich muss hier bei meiner Freundin auch was beisteuern, bis ich einen Job gefunden habe. Es ist mir wirklich wichtig, auf eigenen Beinen zu stehen, aber ich brauche das Kindergeld, vor allem auch im Studium. Was kann ich machen?

    Meine Mutter wird immer behaupten, dass ich gegangen bin, aber herzlich willkommen bin und darum sie das das Kindergeld nicht abtreten muss. Was kann ich machen? Vielen Dank. Patrick

  83. Hallo Simon,

    nein einen Bescheid darüber habe ich nicht, alles nur mündlich.
    Ich finde das ja schon fast eine Frechheit, die Leute so abzuwimmeln und ihnen nicht mal aufzuzeigen was es für Möglichkeiten gibt, aber das nur nebenbei.

    Es ist alles völlig klar, wer der Antragsteller ist und Unterhaltszahlungen bekomme ich auch nicht.
    Und drei Monate sind ja für die Familienkasse „kurz“, da kenne ich auch längere Zeiten bis zur Auszahlung des Geldes 😉

    Danke für deine Antwort 🙂

  84. Simon Schröder // 8. März 2012 um 22:57 //

    Hallo Patrick,
    zu erst möchte ich dir mein Bedauern zu der Situation ausdrücken. So etwas ist wirklich nicht leicht.

    Erste und wichtigste Frage: Bist Du Volljährig?! Wenn nicht, wirds interessant. Im Zweifel könnten die Eltern deiner Freundin für dich dein Kindergeld beantragen, sofern Du in ihrem Haushalt lebst. Ja – dass ist kein Witz. Sowas geht. 🙂

    Deine Mutter kann übrigens gerne gegenüber der Familienkasse angeben, dass Du jederzeit nach Hause könntest. Diese Tatsache war vor 10 oder 20 Jahren einmal interessant. Heutzutage sind Jugendliche Gott sei dank mit den Erwachsenen gleichgestellt. Solche Argumente ziehen also nicht mehr.

    Sollte Sie übrigens das Kindergeld weiterbeziehen, obwohl Du nicht mit in Ihrem Haushalt lebst, könnte das bei ihr eine Rückforderung seitens der Familienkasse auslösen. Vergess nicht dich bei dem Einwohnermeldeamt umzumelden! Solltest Du noch mit ihr Reden, gib ihr den Tipp, dass sie sich freiwillig bei der Familienkasse melden sollte. Du wirst es ja eh machen…hoffe ich?!

    Weißt Du, welche Familienkasse für dich bzw. deine Eltern zuständig ist? Auf jeden Fall würde ich das Kindergeld erstmal offiziell beantragen. Die wichtigsten Regelungen und Hinweise findest Du ja hier auf der Seite. Lass dich von der Familienkasse bei einer Beratung nicht abwimmeln und schicke sämtliche Unterlagen und Anträge nur per Einwurf-Einschreiben.

    Wenn Du nicht mehr zuhause lebst, hast Du grundsätzlich auch ein Recht auf das Kindergeld und eigentlich auch auf einen angemessenen Barunterhalt! Diesen müsstest Du mit Hilfe eines Anwaltes für Familienrecht durchsetzen. Bei einem seriösen Anwalt erhälst Du übrigens das erste Beratungsgespräch immer kostenfrei.

    Wenn Du das Kindergeld im Rahmen eines Abzweigungsantrages beantragst, wirst Du mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 3 Monaten rechnen müssen.

    Ich hoffe, dass ich dir einen ersten Eindruck geben konnte. Für Fragen stehe ich natürlich auch weiterhin zur Verfügung.

    Alles Gute
    Simon

  85. Simon Schröder // 8. März 2012 um 23:01 //

    Hallo Tanja,
    dass sehe ich genauso. Wobei es nicht nur „fast“ eine Frechheit ist!

    Solltest Du dein Kindergeld beantragen, schicke alle Unterlagen und Anträge per EInwurfeinschreiben zur Familienkasse. Wenn Du Hilfe brauchst, sag einfach bescheid.

    Viele Grüße
    Simon

  86. hallo…
    also ich habe folgende frage…
    Ich bin im februar 18 geworden und bekomme diesen monat mein erstes kind…
    ich wohne auch schon alleine…
    bekomme ich trotzdem noch kindergeld???
    wenn ja kann man das so machen das es auf mein konto geht…da meine mutter das kindergeld für sich ausgibt…

    mfg

  87. Hallo,
    Ich bin 20 und besuche seit letzdem jahr februar eine schule,mich würde mich mal interessieren ob man sein kindergeld rückwirkend beantragen kann. Ich wohne zurzeit mit meiner tochter alleine. wenn ja, wie mache ich das und bekommen das denn immer noch meine eltern? was für formulare, bescheinigungen brauche ich damit ich es bekomme?

    Danke..

  88. Simon Schröder // 15. März 2012 um 23:59 //

    Hallo Elisa,
    sofern Du nun schon glückliche Mama geworden bist: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! 🙂 Ich wünsche dir mit deinem Kind viele schöne Momente und das Du eine tolle Zeit verbingen kannst.

    Um auf deine Frage zu antworten: Es kommt drauf an… 😉

    Wenn Du jetzt ausschließlich für dein Baby da bist, dann nein. Wenn Du jedoch eine Ausbildung absolvierst, oder Du zumindest ausbildungs- bzw. arbeitssuchend gemeldet bist, dann kannst Du grundsätzlich auch das Kindergeld erhalten.

    Drei Fragen um dir genauer weiterzuhelfen:

    1. Erhälst Du von deinen Eltern Unterhalt?
    2. Leben deine Eltern noch in einem gemeinsamen Haushalt?
    3. Wie würdest Du dein Verhältnis zu deinen Eltern beschreiben?

    LG
    Simon

  89. Simon Schröder // 16. März 2012 um 00:05 //

    Hallo Leonie,
    Du kannst das Kindergeld rückwirkend beantragen. Das dürfte kein Problem darstellen.

    Du schreibst, dass Du mit deinem Kind einen eigenen Haushalt bewohnst. Das ist schonmal gut, damit Du dein Kindergeld im Rahmen der Abzweigung auch selbständig beziehen kannst.

    Auch bei dir drei Fragen, damit ich dir weiterhelfen kann:

    1. Erhälst Du von deinen Eltern Unterhalt?
    2. Leben deine Eltern noch in einem gemeinsamen Haushalt?
    3. Wie würdest Du dein Verhältnis zu deinen Eltern beschreiben?

    Schau dir bitte nochmal den Link unter diesem Post von mir an und beantworte noch die oben stehenden Fragen. Dann kann ich dir besser und gezielter weiterhelfen. 🙂

    http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-13-antrag-auf-auszahlung-des-anteiligen-kindergeldes

    Alles Liebe
    Simon

  90. Hallo Simon,

    ich bin 22, bin bis Juni noch in der Ausbildung und will wegen familiären Problemen von Zuhause ausziehen. Ich werde bei einer Familie einziehen, die mir ein Zimmer zur Verfügung stellt. Folglich werde ich 3 Monate nicht mehr Zuhause leben, und nach der Ausbildung werde ich mir komplett eine eigene Wohnung suchen. Kann ich trotzdem eine Abzweigung beantragen? Und denkst du, dass es sich lohnt für diese kurze Zeit den Wohnsitz ummelden zu lassen?
    Bis jetzt habe ich seit meiner Ausbildung von meinem Gehalt meinen Eltern Geld für meine Unterkuft Zuhause gegeben, da diese das KG allgemein als weiteres Einkommen benutzt und nicht wirklich für meinen Unterhalt verwendet haben. Würden sie es benutzen um meinen Unterhalt zu zahlen, müsste ich ja nicht noch zusätzlich für ein kleines Zimmer bei ihnen Geld abdrücken.
    Ich bin etwas unsicher was ich machen soll.

    Danke schonmal für deine Antwort!!

    Liebe Grüße,

    Luis

  91. Simon Schröder // 21. März 2012 um 19:47 //

    Hallo Luis,
    ummelden solltest Du dich auf jeden Fall, da wir ja eine Meldepflicht besitzen. 😉

    In deinem Fall hört es sich für mich auch so an, dass Du dir mit der „fremden“ Familie ein Badezimmer, Wohnzimmer, Küche usw. teilen würdest. Eine Abzweigung wird da höchstwahrscheinlich abgelehnt werden, was aber nicht weiter schlimm ist.

    Die Mutter oder Vater in der Familie, wo Du dann erstmal unterkommst, wird für dich das Kindergeld beantragen können. Klingt zwar erstmal seltsam, doch bringt es dir den großen Vorteil, dass die Bearbeitungsfrist wesentlich kürzer sein dürfte als bei der Abzweigung.

    Du würdest im Prinzip bei der Familienkasse als Kind in der Familie geführt werden.

    Wenn Du weitere Infos über den Ablauf haben möchtest, dann meld dich bitte nochmal. 🙂

    Viele Grüße
    Simon

  92. Hallo Simon,

    ich bin 17 Jahre alt und werde in knapp 3 Monaten 18.
    Da es seid über einem Jahr mit meiner Mutter gar nicht mehr funktioniert, habe ich vor 2 Wochen meine Sachen gepackt und bin zu meinem Freund, er ist 31.

    Welche möglichkeiten stehen mir offen? Da meine Mutter mir weder Taschengeld oder sonstiges, zb: für Essen gibt.
    Ich mache zurzeit ein Praktikum und bekomme nur 100€ im Monat. Jedoch fange ich im September meine Ausbildung an und würde dann sowieso BAB beantragen.
    Wäre mein Freund berechtigt das Kindergeld zu beantragen oder kann ich es sogar machen? Oder muss ich bis zum Beginn meiner Ausbildung noch ein wenig „hungern“ und mich von Freunden finanzieren lassen?

    Danke..

  93. Jennifer Marinkovic // 28. März 2012 um 12:04 //

    Hallo,

    ich hoffe auf eure Hilfe! Meine Eltern leben nicht in Deutschland. Ich bin 22 und gerade in Ausbildung. Die Arge rechnet mir jeden Monat das Kindergeld an obwohl ich keines von der Kindergeldstelle bekomme, weil Sie sagen es ist eine steuervergünstigung für die Eltern und wenn die nicht in Deutschland leben stehe mir keines zu. Weiss jemand mehr??? Ich bin alleinerziehnde Mutter und mir fehlen jeden Monat 184€! Bitte um Hilfe!

  94. Jens Lehmann // 29. März 2012 um 08:06 //

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem:

    ich streite mich sehr oft mit meinem Vater und bin schon 1 mal ausgezogen. Diesmal musste ich wider ausziehen da mir das einfach zuviel geworden ist. Zurzeit schlafe ich bei meinem Cousin und am wochenende halt bei meiner Freundin. Sozusagen wohne ich mal da mal da. Zur meiner Person ich bin 18 Jahre alt und im 1 Ausbildungsjahr und meine Eltern beziehen Kindergeld.

    Wie kann ich vorgehen ?
    Muss ich mir eine eigene Wohnung besorgen damit ich Kindergeld bekomme ?

  95. Hallo …

    ich bin 21, habe eine eigene Wohnung und habe für dieses Jahr wieder Kindergeld beantragt. Nach Papierkrieg zwischen dem Amt und mir/meiner Mutter wurde mein Abzweigungsvertrag schließlich abgelehnt.

    Leider war ich im Jahr 2011 (Jahr des Auszuges aus meinem Elternhaus) über der Einkommensgrenze so dass ich kein Kindergeld mehr bekommen konnte. Meine Mutter hat mich mit 100€ im Monat unterstützt (da ich ja kein Kindergeld bekommen habe) …

    Ich sehe ja ein das es als Unterhalt gilt… aber warum muss ich jetzt noch einen Monat warten bis das Geld überwiesen wird? Liegt es daran, dass ich in dieser Zeit noch das Recht darauf hätte Wiederspruch ein zu legen? Und könnte ich durch ein Schreiben „Ich lege keinen Wiederspruch ein“ das Ganze ein wenig beschleunigen? …

    P.S. Zählt der Bezug von Halbwaisenrente auch mit zur Einkommensgrenze?

    LG Ju.

  96. Simon Schröder // 29. März 2012 um 14:12 //

    Hallo Serik,
    ich bedauere, dass Du bereits so früh ausziehen musstest. Ich wünsche dir da jetzt nur das Beste.

    Zu deiner Frage:

    Wenn dein Freund dich jetzt erst einmal untersützt, wird natürlich vieles einfacher für dich werden. Ich würde aber im ersten Schritt auch das ALG II beantragen und mich mit dem zuständigen Sachbearbeiter für unter 25 Jährige in Ruhe hinsetzen.

    Da dein Freund wesentlich älter ist im Vergleich zu dir, wäre es auch nicht schlecht, wenn er dich zur Behörde mit begleiten könnte. In diesem Gespräch sollte dann dein Partner erklären, dass er zwar eine Beziehung mit dir pflegt, er dich aber finanziell nicht unterstützen kann/will. In der Regel sind die Arbeitsvermittler offen für Gespräche und mann kann das weitere Vorgehen planen.

    Das Kindergeld kannst Du, solange Du noch Miinderjährig bist, nicht selber beantragen. Eine Antragsstellung über deinen Partner wird die Familienkasse wahrscheinlich ablehen, da Du bereits in 3 Monaten Geburtstag hast. Für dich wird ein Abzweigungsantrag das passende Hilfsmitel sein. Diesen würde ich auch ruhig schon jetzt stellen und in einem Brief darauf hinweisen, seid wann Du ausgezogen bist. Denk an die Ummeldung – die ist wichtig!

    Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.

    Alles Liebe
    Simon

  97. Simon Schröder // 29. März 2012 um 14:17 //

    Hallo Jennifer,
    danke für deine Anfrage und das damit verbundene Vertrauen.

    Man muss in deiner Situation zwei Sachverhalte auseinander halten. Einmal ein möglicher Kindergeldbezug für dich selber und den Anspruch auf das Kindergeld durch dein eigenes Kind.

    Das Kindergeld ist eine steuerliche Leistung und wird bei dem Bezug vom ALG II in Abzug gebracht. Da Du das Kindergeld für dein Kind erhälst, wird dies mtl. von deinen bezügen abgerechnen. Das stimmt leider und ist vollkommen richtig.

    Wenn Du für dich selber Kindergeldbeziehen möchtest, müsste man die Voraussetzungen im Detail klären. Aber auch dieses Geld wird dann in Anrechnung gebracht.

    Leider kann ich dir nichts besseres sagen. 😐

    Ich wünsche dir trotzdem alles Gute! Wenn noch Fragen offen sind, melde dich einfach wieder.

    Viele Grüße
    Simon

  98. Simon Schröder // 29. März 2012 um 14:21 //

    Hallo Jens,
    deine Situation ist natürlich jetzt sehr schwierig.

    Mhh… Was machst Du denn zurzeit? Gehst Du noch zur Schule?

    Ich würde dir dringend raten, dass Du das ALG II beantragst. Wenn der Auszug tatsächlich dauerhaft ist, brauchst Du eine eigene Wohnung und deine Versorgung muss sichergestellt werden. Das JobCenter wird über deinen Auszug zwar nicht begeistern sein, aber wenn es nicht geht, dann ist es nunmal so. Lass dich da auch nicht abwimmeln.

    Wenn Du keinen Unterhalt bekommst, kannst Du das Kindergeld per Abzweigung beantragen. Solltest Du dazu Fragen besitzen, dann meld dich einfach wieder! Gerne helfe ich dir da auch individuell weiter.

    Viele Grüße
    Simon

  99. Simon Schröder // 29. März 2012 um 14:29 //

    Hallo Ju,
    wenn Du im letzten Jahr über der Einkommensgrenze lagst, ist die Ablehung vom Abzweigungsantrag leider richtig. Die Rente wird mit zu den Einkünften herangezogen.

    Handelt es sich jedoch um deine Erstausbildung, ist dein Einkommen in diesem Jahr übrigens uninteressant. Hier werden keine Einkommensgrenzen mehr veranschlagt.

    Hast Du jetzt eigentlich für dieses Jahr wieder einen Abzweigungsantrag gestellt oder was meintest Du mit der Wartefrist von einem Monat?

    LG
    Simon

  100. das die Einkommengrenze irrelevant für den Bezug ist in diesem Jahr ist mit bekannt.. das ist auch der Grund warum ich wieder das Kindergeld beantragt habe.

    Den Abzweigungsvertrag habe ich nur gestellt damit das Geld direkt auf mein Konto überiwesen wird und nicht erst den Weg zu meiner Mutter macht..

    Ja das wäre ja meine Frage gewesen warum ich ich jetzt noch einen Monat warten muss bis das Geld kommt… das ich das Kindergeld seit Januar 2012 nachgezahlt bekommen wurde bewilligt… vor ca. 2 Wochen aber die sagten zu mir am Telefon das es jetzt wieder rum einen Monat länger dauern kann da der Abzweigungsvertrag abgelehnt wurde…

    P.S. Vielen Dank für die schnelle Antwort
    LG Ju

  101. Simon Schröder // 30. März 2012 um 09:30 //

    Hallo Ju,
    ahhh – jetzt habe ich es verstanden. 😉

    Ja dann auf jeden Fall ein Schreiben aufsetzen, dass alle Partein auf ihr Einspruchs- und Widerspruchsrecht verzichten. Es dann auch von allen(!) unterschreiben lassen und innerhalb des Schreibens verständlich machen, dass es sich bei dir um eine finanzielle Notlage handelt. Am besten damit persönlich vorsprechen und den Empfang quittieren lassen.

    Zwar könnte die Familienkasse sich jetzt noch immer auf 6 Wochen Bearbeitungsfrist verweisen lassen, aber in der Regel kümmern die sich dann sehr zeitnah um dein Kindergeld. Vor Ablauf von 14 Tagen würde ich jedoch mit keiner Überweisung rechnen. Das Schuldet einfach die Bürokratie und der Bearbeitungsablauf. 😐

    Ich hoffe dennoch, dass ich dir ein bisschen weiterhelfen konnte. Wenn irgendetwas sein sollte, dann meld dich nochmal.

    Alles Liebe
    Simon

  102. Hallo Simon!
    Ich bin vor einem halben Jahr nach Amerika gegangen und die Zahlung des Kindergeldes für meine Tochter endete. Seitdem versuche ich, dass mein Exmann die Kindergeldsache übernimmt, damit meine Tochter, die seit Beginn ihrer Ausbildung mit ihrem Freund in Berlin lebt, und außer BAB und ihr geringes Ausbildungsgeld, auch das Kindergeld bekommt! Leider wird sie von ihrem Vater nur hingehalten, er versäumt Termine beim Amt oder Briefe kommen nicht an! (lt. seiner Aussage) Aus diesem Grund wurde ihr Antrag auf Abzweigung und Kindergeld abgewiesen und sie ist wegen des Einspruchs wieder von ihm abhängig, was er sicher wieder versäumen wird! Was können wir noch tun, damit meine Tochter endlich zu ihrem Kindergeld kommt? Wir sind langsam verzweifelt!
    Vielen Dank im voraus!

  103. Hallo Simon!
    Ich bin vor einem halben Jahr nach Amerika gegangen und die Zahlung des Kindergeldes für meine Tochter endete. Seitdem versuche ich, dass mein Exmann die Kindergeldsache übernimmt, damit meine Tochter, die seit Beginn ihrer Ausbildung mit ihrem Freund in Berlin lebt, und außer BAB und ihr geringes Ausbildungsgeld, auch das Kindergeld bekommt! Leider wird sie von ihrem Vater nur hingehalten, er versäumt Termine beim Amt oder Briefe kommen nicht an! (lt. seiner Aussage) Aus diesem Grund wurde ihr Antrag auf Abzweigung und Kindergeld abgewiesen und sie ist wegen des Einspruchs wieder von ihm abhängig, was er sicher wieder versäumen wird! Was können wir noch tun, damit meine Tochter endlich zu ihrem Kindergeld kommt? Wir sind langsam verzweifelt!
    Vielen Dank im voraus!

  104. Simon Schröder // 1. April 2012 um 00:07 //

    Hallo Solveig,
    dass ist ein ernstes Problem, was Du da hast.

    Der Vater deiner Tochter hat per Gesetz die Verpflichtung mitzuwirken. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die Familienkasse einen Antrag auf Abzweigung ablehnt, weil der Vater Papiere nicht einreicht oder einen Antrag nicht unterschreiben will. Immerhin besitzt die Behörde die Möglichkeiten, den Vater zur Mitarbeit zu zwingen – mind. jedoch ihn zu sanktionieren. Dies wird eigentlich auch immer gemacht…

    Es gibt ja einen Ablehnungsbescheid. Mich würde interessieren, was dort tatsächlich(!) als Ablehungsgrund abgedruckt wurde. Wenn Du mir das schreiben könntest, kann ich dir auf jeden Fall weiterhelfen.

    LG
    Simon

  105. Solveig // 1. April 2012 um 09:44 //

    Hallo Simon,
    meine Tochter hatte alle angeforderten Papiere ihrem Vater zugesandt, er lebt in Leipzig und sie hatte keine Anschrift des Amtes,außerdem bestätigte er, sich darum zu kümmern! Leider geht das nun schon ein halbes Jahr so, meine Tochter schickte ihm, lt. Ihrer Aussage, bereits 5x alles zu, und jedes Mal kam eine Rückmeldung dass Dieses oder Jenes fehlt bzw kamen angeblich 2 Briefe gar nicht an! 😉 Es soll wohl auch schon eine Kindergeldnummer existieren! Ob das stimmt…keine Ahnung! Abgelehnt wurde, weil der Ausbildungsvertrag sowie der BAB – Bescheid fehlten! Laut Aussage ihres Vaters, hatte er etwa vor einer Woche einen Termin bei der Kindergeldstelle, wo von fehlenden Unterlagen nichts erwähnt wurde. Und nun doch wieder! Es ist ein riesen Chaos und wir wissen einfach nicht mehr, wer uns, bzw meiner Tochter, Steine in den Weg legt! Wie gesagt wurde alles schon mehrmals zu ihrem Vater geschickt und bei der Kindergeldkasse bekommt meine Tochter keine Auskunft über irgendwelche Vorgänge! In diesem Schreiben, was eine Kopie war, stand außerdem, dass der letzte Abgabetermin der 29.03. war..die Post kam am 30.03. und sie wusste von diesem Termin nichts!

  106. Simon Schröder // 1. April 2012 um 12:35 //

    Hallo Solveig,
    dann lass uns jetzt folgenden machen, um eine klare Linie reinbringen zu können:

    Stell dir vor, dass Du, deine Tochter und der Kindsvater noch keinen Kontakt mit der Familienkasse hatten. Die Behörde kennt euch also nicht und benötigt alle Unterlagen für die Beantragung vom Kindergeld. Da wir uns auf den Vater nicht verlassen können, muss also deine Tochter alle erforderlichen Dokumente beschaffen und selber ausfüllen.

    1. Antrag Kindergeld KG1
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg1-Antrag.pdf

    Diesen Antrag füllt deine Tochter nach besten Wissen und Gewissen aus. Als Antragssteller muss sie ihren Vater eintragen – niemals sich selbst. Falls Du und der Vater noch verheiratet seit, muss dies ebenfalls angegeben werden.

    Bei der Bankverbindung nichts angeben. Dieses wird später bei dem Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes gemacht. Bei Punkt 6 schreibt Sie „unbekannt“.

    Bei den Unterschriftsfelder am Ende darf links bei Antragssteller nicht unterschrieben werden. Auf der rechten Seiten, was für den Ehegatten gedacht ist, sollte dann deine Tochter unterschreiben. Dabei streicht sich auch das Wort Ehegatte durch und schreibt Tochter hin.

    2. Haushaltsbescheinigung
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg3a-Haushaltsbescheinigung.pdf

    Damit geht sie zum EInwohnermeldeamt und lässt sich ihre aktuelle Wohnadresse bestätigen.

    3. Erklärung zur Ausbildung
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg5b-Ausbildungsbescheinigung.pdf

    Gibt sie bei ihrer Ausbildungsstelle ab. Zwar sind diese nicht mehr verpflichtet das Dokument auszufüllen, machen sie aber eigentlich immer. Wenn nicht, die letzten 6 Lohnabrechnungen und den Ausbildungsvertrag kopieren und mit beilegen.

    Kurzen Hinweis drauf schreiben, dass die Ausbildungsstelle den Vordruck nicht ausfüllen will. Zusätzlich den Bewilligungsbescheid für das BAB kopieren und beilegen.

    4. Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg11e-Antrag-anteilige-Auszahlung.pdf

    Diesen muss sie einfach wahrheitsgemäß ausfüllen. Bei Fragen die unklar sind, einfach keine Antwort geben und „unbekannt“ hinschreiben. Auf keinen fall mit Vermutungen arbeiten.

    Von dir wird Sie einen Nachweis benötigen, dass Du in Amerika lebst. Am besten gehst Du zu deinem „Einwohnermeldeamt“ und lässt dir eine Besccheinigung ausstellen. Diese kannst Du dann deiner Tochter zumailen oder faxen – dass reicht aus. Sie legt die Bescheinigung in Kopie mit bei.

    Das alles schnürrt sie zusammen und schickt es per EINWURFEINSCHREIBEN an die zuständige Familienkasse. Wenn ihr nicht wisst, wer für euch zuständig ist, dann müsste ich noch wissen, wo der Vater lebt. Danach richtet sich auch die Behördenzuständigkeit.

    Ich glaube… ich hab jetzt an alles gedacht. Ich kann aber dennoch keine Garantie übernehmen. Deine Tochter sollte vielleicht noch ein Anschreiben mitbeilegen, in dem Sie erläutert, was im Vorfeld passiert war. Unbedingt dort auch die Telefonnummer vermerken und aufschreiben, dass es jetzt bei ihr sehr knapp wird. Mit mind. 6 Wochen Bearbeitungsfrist werdet ihr jedoch rechnen müssen…

    Ich hoffe, dass ich euch weiterheflen konnte. Für Rückfragen stehe ich dir jederzeit zur Verfügung.

    Herzliche Grüße
    Simon

  107. Simon Schröder // 1. April 2012 um 12:37 //

    Wupps. Ganz übersehen, dass Du mir den Ort des Vaters schon genannt hast.

    Familienkasse Leipzig
    Georg-Schumann-Straße 150/Haus 1
    04159 Leipzig

    Postanschrift
    Familienkasse Leipzig
    04056 Leipzig

    Alles nur per EInwurfeinschreiben verschicken! Wenn persönliche Abgabe erfolgt, immer nur gegen schrifliche Bestätigung seitens des Amtes!

  108. Solveig // 1. April 2012 um 19:40 //

    Hallo Simon,
    vielen vielen Dank für deine Hilfe! Den Gedanken, alles noch einmal und von ihr direkt zur Kasse zu schicken, hatte ich auch schon, wusste nur nicht ob sie es so machen kann! Meine Abmeldebescheinigung hat sie bereits, so dass eigentlich nichts mehr schief gehen kann! Ich werde deine Infos sofort an sie weiterleiten! Dann hoffe ich mal, dass nun alles klappt und sie endlich, wenn auch in den nächsten Wochen, zu ihrem Geld kommt!
    Herzliche Grüße
    Solveig

  109. Simon Schröder // 2. April 2012 um 13:03 //

    Hallo Solveig,
    ich drücke euch ganz fest die Daumen! 🙂

    Mich würde es freuen, wenn ich vom Ergebnis hören würde und damit auch erfahren kann, wie lange es gedauert hat.^^

    LG
    Simon

  110. Kuhlmann Gabriele // 11. April 2012 um 09:00 //

    Hallo Herr Schröder,

    wird bei einem 41 jährigen Hartz iV Empfänger mit 100% Behinderung nach dem Tod der Eltern noch Kindergeld gezahlt. Wenn ja, wird es mit den Leistungen der Arge verrechnet. Für eine Antwort bednke ich mich im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    G.K.

  111. Simon Schröder // 13. April 2012 um 09:18 //

    Hallo Frau Kuhlmann,
    entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Ich habe Ihren Kommentar glatt „überlesen“.

    Meines Wissens nach dürfte kein Kindergeld mehr ausgezahlt werden, wenn die Eltern verstorben sind und es somit keinen Antragssteller mehr gibt. Sollten leistungen ausgezahlt werden, dürften diese bei dem ALG II mit angerechnet werden.

    Im Zweifel würde ich Sie bitten auch nochmal die Familienkasse zu befragen, da das Bearbeitungsfeld „behinderte Kinder“ durchaus von verschiedenen Regelungen geprägt ist. Eine gänzlich klare Aussage ist leider nur Mithilfe der dazugehörigen Kindergeldakte möglich.

    Viele Grüße
    Simon

  112. Hallo Simon,
    meine Mutter bekommt Kindergeld für mich, jetzt ziehe ich in eine eigene Wohnung. Ich bin 21 und Auszubildende. Daher habe ich einen Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes gestellt. Dieser wurde mir beantwortet mit dem wird „nicht entsprochen“ da ich Unterhalt von meinem Vater bekomme. Meine frage ist daher bekommt meine Mutter weiter hin das Kindergeld oder muss sie jetzt einen neuen Antrag stellen?

    Viel dank für die Antwort

    Gruß
    Svenja

  113. Simon Schröder // 21. April 2012 um 11:34 //

    Hallo Svenja,
    da dein Vater dir Unterhalt leistet, muss auch dieser das Kindergeld beantragen und erhalten.

    Die Familienkasse wird übrigens die Zahlung auch bereits höchstwahrscheinlich eingestellt haben und deine Mutter darauf hingewiesen haben, dass dein Vater das Kindergeld beantragen muss.

    Hast Du Kontakt mit deinem Vater und versteht ihr euch ganz gut? Das wäre eine Erleichterung. Gib mir bitte bescheid, wie es bei euch ist. Dann kann ich dir weiterhelfen.

    LG
    Simon

  114. Hallo,
    Vielen dank für deine schnelle Antwort.
    ja ich habe sogar eine sehr guten Kontakt zu Ihm. Er hilft und unterstützt mich! Ich war extra bei der Familienkasse diese hat mir zu dem abzweigungsantrag geraten. So weit ich informiert bin hat meine Mutter bisher noch keine Info von der Familienkasse erhalten! Sie hatte ja sogar Schriftlich zugestimmt! Ich werde das mit meinen Vater besprechen!

    Vielen dank und gruß

    Svenja

  115. Hallo,

    ich habe folgendes Problem, ich bin 21 Jahre alt und habe 2 Kinder mit denen ich in meiner eigenen Wohnung lebe. Habe ich trotzdem Anspruch auf Kindergeld? Soviel ich weiß bekommt meine Mutter kein Kindergeld von mir. Ich habe leider keinen Kontakt zu ihr. Wenn es mir Zustehen sollte, wer muss es dann beantragen meine Mutter oder ich selber? Vielen Dank schonmal im Vorraus.
    Sarah

  116. Lena Schueler // 11. Juni 2012 um 19:28 //

    Hallo,

    ich bin 20 Jahre, Studentin, wohne alleine und bekomme Bafög. Mein Vater zahlt keinen Unterhalt (trotz Unterhaltsurteil von 1992), das Kindergeld geht an meine Mutter, die ALGII-Empfängerin ist. Ich möchte nun einen Abzweigungsantrag an die Familienkasse stellen, da sie mir das Kindergeld immer mal so überweist, wie ihr Konto grad gedeckt ist – ich kann mich also 0 auf das Geld verlassen.
    Wird meinem Antrag wohl stattgegeben? Was muss ich „nachweisen“ und was muss ich eventuell wie begründen? Muss ich beim Antrag ankreuzen, dass meine Mutter Unterhalt zahlt? Denn das tut sie – abgesehen vom Kindergeld – ja nicht.

    Vielen Dank!
    Lena Schueler

  117. Hallo Sarah,
    wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest Du das Kindergeld für dich selber beantragen. Was machst Du denn zurzeit?

    LG
    Simon

  118. Simon Schröder // 11. Juni 2012 um 23:30 //

    Hallo Lena,
    ich unterstelle Dir jetzt erst einmal, dass deine Eltern getrennt lebend sind und sie untereinander keinen Kontakt besitzen.

    Ich halte in deinem Fall eine Abzweigung für genau das richtige Mittel. Immerhin lebst Du alleine, bist Studentin und erhältst faktisch kein Kindergeld. Da der Abzweigungsantrag auch genau für solche Situationen angedacht wurde und Du ebenso keinen Bar-Unterhalt besitzt, sollte dein Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes genehmigt werden. Das kann aber natürlich nur die Behörde entscheiden.

    Du benötigst folgende Unterlagen:
    1. Antrag Kindergeld KG1
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg1-Antrag.pdf

    Diesen Antrag füllst nach besten Wissen und Gewissen aus. Als Antragssteller musst Du deinen Vater oder deine Mutter eintragen – niemals dich selbst. Antragssteller kann übrigens immer nur einer sein. Mit wem hast Du den besseren Kontakt? Eher zur Mutter oder zum Vater? Den würde ich dann auch eintragen.

    Ideal wäre natürlich, wenn Du dich mit beiden in Verbindung setzen könntest. Wenn Möglich, lass dir auch vom anderen Elternteil eine formlose Bestätigung schreiben, der er/sie auf die Beantragung vom Kindergeld unwiderruflich verzichtet. Das wirst Du benötigen, da die Familienkasse immer die Zuständigkeit prüfen wird.

    Bei der Bankverbindung nichts angeben. Dieses wird später bei dem Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes gemacht.

    Bei den Unterschriftsfelder am Ende darf links bei Antragssteller nicht unterschrieben werden. Auf der rechten Seiten, was für den Ehegatten gedacht ist, solltest Du dann unterschreiben. Dabei streichst Du auch das Wort Ehegatte durch und schreibt Tochter hin.

    2. Haushaltsbescheinigung
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg3a-Haushaltsbescheinigung.pdf
    Damit gehst Du zum Einwohnermeldeamt und lässt dir die aktuelle Wohnadresse bestätigen.

    3. Aktuelle Immatrikulationsbescheinigung im Original

    4. Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes
    http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg11e-Antrag-anteilige-Auszahlung.pdf
    Anleitungen zum Ausfüllen der Anträge bekommst Du hier auf Litia.de. Wenn Du noch Rückfragen besitzt, zögere bitte nicht mich noch einmal anzuschreiben.

    Den Wohnort deines Elternteils, der als Antragssteller eingetragen werden soll, ist übrigens auch wichtig für die Beantragung vom Kindergeld. Es ist immer die Familienkasse zuständig, wo der Antragssteller lebt. Wenn Du die Unterlagen wegschickst, immer per Einwurfeinschreiben.

  119. hy,
    also bei mir is folgende situation, ich bekomme seit über ein halbes jahr mein kindergeld auf mein konto wegen der bewilligung eines Abzweigungsantrages. da ich auch viele sorgen mit meiner mutter habe, habe ich den abzweigungsanrag gestellt.
    jetzt meinte sie letzens; sie bekäme auch post wenn sich etwas ändere zwecks dem kindergeld. stimmt das???
    ich dachte wenn man alleine den abzweigungsantrag stellt ist man danach kindergeld berechtigt und die eltern bekomme keine post mehr.
    und an welche familienkasse muss ich mich wenden die wo meine mutter wohnt oder die in meiner nähe??
    ich hoffe das ich hier schnelle und gute antworten bekomme, da die nummern für die familienkassen also für das kindergeld immer so teuer ist.
    danke jetzt schon mal

  120. Hallo Simon,
    ich bin 21 Jahre alt und mache eine schulische Ausbildung. Ich komme jetzt im Sommer ins zweite Lehrjahr. Zu Hause hab ich seid Jahren nur noch Stress, habe nie ein Taschengeld bekommen und auch für Kleidung, wenn ich was neues gebraucht habe musste ich ewig warten bis ich mal etwas Geld bekam. Ich wohne mit meinem Vater und meiner Oma unter einem Dach meine Mutter hat sich scheiden lassen als ich vier Jahre alt war. Ich habe eine Zwillingsschwester die seid 5 Jahren nun schon bei meiner Mutter lebt. Ich wollte schon vor 2 Jahren ausziehen aber mein Vater hat es mir verboten er meinte das er mein Kindergeld brauche sonst würden wir unser noch nicht ganz abgezahltes Haus verlieren. Und ich wolle doch nicht verantworten das er und meine Oma dann auf der Straße sitzen würden.
    Nun hab ich aber seid einem Jahr wieder angefangen hinter dem Rücken meines Vaters nach einer Wohnung zu suchen. Erst vor 3 Monaten habe ich ihm dann gesagt das ich ausziehen will und ich dieses mal auch wirklich gehe egal was er sagt. Darauf hin hat er verwunderlicher weise normal reagiert und es gestattet. Er habe jetzt ja die Rente meiner Oma noch dabei ( finde ich nicht in Ordnung aber naja …) habe nun eine Wohnung gefunden die ich zum 01.08.2012 mit meinem Freund und einem Klassenkameraden als WG beziehen werde.

    Nun möchte ich endlich mein Kindergeld was nie für mich benutzt wurde sondern nur für die Alkohol und Zigaretten meines Vaters gebraucht wurde für mich beantragen. Seid zwei Jahren bezahlt mein Freund mir obwohl ich zu Hause lebe jede Lebensmittel und Getränke und braucht für mich sein Geld auf da wir seid längerem oft nichts zu essen im Kühlschrank haben und auch meine Oma nichts hat.
    Ich erhalte wegen der schulischen Ausbildung ein Schüler -Barfög und erhalte keinerlei Unterhaltsgelder von meiner Mutter und nichts von meinem Vater.
    Kann ich mir das Kindergeld selbst beantragen wenn ich ja zum 01.08 ausziehe und Barfög bekomme oder wird dann etwas gestrichen.

    Dann wollte ich noch fragen ob meine Mitbewohner in irgend was mit reingerechnet werden können da einer der beiden auch noch Kindergeld bekommt aber kein Barfög erhält, will sich aber Wohngeld beantragen sobald wir dort wohnen. Und der andere ist Arbeitssuchend will sich aber vorübergehend wenn er bis zum 01.08 keinen Job gefunden hat Arbeitslosengeld 2 anmelden.

    Schon im voraus ein Danke

    Lieben Gruß
    Denise

  121. Simon Schröder // 23. Juni 2012 um 12:11 //

    Hallo Maja,
    sorry für die späte Antwort.

    Deine Mutter hat grundsätzlich recht, wenn Sie sagt, dass Sie auch noch immr Post von der Familienkasse erhält, wenn sich etwas ändert.

    Kindergeldberechtigt ist in deinem Fall die Mutter. Ein Kind kann zwar das Kindergeld im Rahmen einer Abzweigung erhalten, wird aber niemals zur kindergeldberechtigten Person. Daher muss die Behörde auch deine Mutter informieren, wenn sich etwas ändert.

    Die zuständige Familienkasse orientiert sich immer an den Wohnort des Kindergeldberechtigten – bei dir also nach dem Wohnort deiner Mutter.

    Du kannst anstatt der teuren Hotline auch eine normale Festnetznummer wählen. Dann kommste auch bei der Familienkassenhotline raus, aber ohne extra Kosten.

    Hier hab ich die Nummer aufgeschrieben. Sollte diese nicht mehr gehn, bitte kurz bescheid sagen. Dann gibts ne neue. 😀

    http://www.litia.de/die-familienkasse-kostenfrei-anrufen

    Ich hoffe, dass ich dir weitehelfen konnte?

    LG
    Simon

  122. Hallo Simon,

    folgendes Problem hoffe du kannst mir etwas helfen.

    also meine Freundin hat im letzten jahr ihre ausbildung begonnen, sie ist 22 jahre.
    jetzt habe ich den antrag beantragt und die bescheinigung von der schule/arbeit beigelegt wo drinnen steht was sie verdient.

    da sie ja nicht mehr zuhause wohnt, was muss sie dafür machen das sie das geld auf ihr konto bekommt?

    der vater ist arbeitssuchend und die mutter ist angestellt.

    die mutter ist damit einverstanden, ich wäre dir jetzt sehr dankbar. da ich den antrag einfach und sicher abschicken möchte.

    lg stefan

  123. Simon Schröder // 25. Juni 2012 um 22:40 //

    Hallo Stefan,
    hat deine Freundin noch ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern und leben diese noch in einem Haushalt zusammen? Dann bräuchte man keine Abzweigungsantrag und die Beantragung würde viel schneller gehen.

    In jedem Fall muss aber der Kindergeldberechtigte den Kindergeldantrag unterschreiben. Wer hatte vorher die Leistung bezogen? Mutter oder Vater?

    LG
    Simon

  124. Simon Schröder // 25. Juni 2012 um 22:43 //

    Hallo Denise,
    was ich unbedingt vorher erst noch wissen müsste ist, ob Du bereits 18 bist und ob dein Mitbewohner Sozialleistungen erhält.

    LG
    Simon

  125. Hallo Simon,

    danke für die schnelle Antwort.

    ja sie hat noch Kontakt zu Ihnen, also auf dem Antrag steht der name der Mutter.

    kann sie den Ihre kontonummer angeben? die eltern erlauben ihr ja das geld zuzustellen. nur das problem ist, die eltern sind trinker nicht das es mal dazu kommt das dass geld vertrunken wird etc.

    also den antrag ganz normal ausfüllen und weg schicken.

    Reicht die verdienstbescheinigung unterschrieben von der firma und der ausbildungsvertrag oder muss noch etwas beigefühgt werden?

    Lg

    Stefan

  126. Hallo Simon,

    Ich bin wirklich verzweifelt ……ich wohne seit 1 Jahr in meiner eigenen Wohnung und beziehe Harz 4 das durch große Familiere probleme entstanden ist.
    Nun möchte ich endlich den absprung des Jobcenters und meinen Realschulabschluss nachholen an der VHS ich werde vollzeit lernen und das ein Jahr.

    Nur das problem an der sache meine Fallmanagerin möchte mich NICHT dabei unterstützen und streichen mir ab nächsten monat das komplette geld.

    Ich werte Wohngeld erhalten und auf Minijob basis neber der Schule arbeiten gehen.

    Jetzt die Frage an dich…. Kann ich denn Kindergeld erhalten bzw. steht es mir zu und darf ich den Antrag stellen ohne es mit meiner Mutter abzuklären? wenn ja wie lange würde die Bearbeitung dauern wenn ich den antrag jetzt stelle?

    Liebe grüße Mandy

  127. Selina // 3. Juli 2012 um 12:19 //

    Hallo Simon,

    ich wohne zwar noch zu Hause und mein Vater bezieht mein Kindergeld ein und er will dass ich zum 01.08. wenn ich meine Ausbildung anfange, dass ich Kostgeld zahle. Kann ich nicht einen Antrag stellen, dass ich mein Kindergeld selber bekomme, anstatt ich ihm das zu zugestehen und dann noch Geld für Essen und Sonstiges dazu zu zahlen noch ??

    LG Selina

  128. Simon Schröder // 3. Juli 2012 um 12:26 //

    Hallo Stefan,
    sorry für die späte Antwort. Hatte nicht mitbekommen, dass Du bereits geschrieben hattest.

    Wenn der Kontakt zwischen deiner Freundin und ihrer Mutter noch gut ist, so kann man ruhig den Kindergeldantrag auf den Namen der Mutter stellen. In diesen Antrag kommt dann die Kontoverbindung deiner Freundin. Wichtig ist, dass die Mutter und deine Freundin direkt bei den Kontoangaben noch einmal extra unterscheiben. Dann bleibt zwar die Mutter weiterhin Kindergeldberechtigte, aber deine Freundin bekommt das Geld. Und das ist ja das, worauf es ankommt. 😉

    Sie wird den Antrag auf Kindergeld einreichen müssen. Wenn es die Erstausbildung ist spielt das EInkommen keine Rolle mhr Verdienstbescheinigung aber in jedem Fall einreichen. Fragebogen zur Ausbildung auch oder alternativ den Ausbildungsvertrag in Kopie. Sollte dann die Familienkasse noch was möchten, wird sie sich melden.

    LG & habt eine gute Zeit
    Simon

  129. Simon Schröder // 3. Juli 2012 um 12:31 //

    Hallo Mandy,
    erstmal muss ich sagen, dass ich es sehr gut finde, wenn Du deinen Schulabschluss nachholen willst. Das zeigt, dass Du was erreichen willst. Lass dir da niemals was anderes erzählen.

    Zu deiner Situation: Kindergeld können grundsätzlich immer erst nur die Eltern beantragen. Lebst Du alleine und hast keinen Kontakt mehr zu deinen Eltern, müsstest Du einen Abzweigungsantrag stellen. Wie das geht und was man dafür braucht, wurde hier ja bereits mehrfach besprochen.

    Ob dir Kindergeld zusteht, kann ich ohne Akteneinsicht nicht sagen. Ich gehe abr davon aus, da Du ja deinen Schulabschluss nachmachen möchtest.

    Gibt es nicht vielleicht doch die Möglichkeit, dass Du das Kindergeld über deine Eltern beantragen könntest? Und rede nochmal mit deiner Fallmanagerin. Es kann ja nicht sein, dass dir die Leistungen gestrichen werden, wenn Du deinen Schulabschluss nachmachen möchtest.

    LG
    Simon

  130. Simon Schröder // 3. Juli 2012 um 12:35 //

    Hallo Selina,
    auch an dich ein dickes Sorry. Hatte nicht bemerkt, dass hier weitere Fragen aufgelaufen sind.

    Zu deiner Situation: Solange Du zuhause lebst, hast Du leider keine Möglichkeit an dein Kindergeld zu kommen. Kostgeld einzubehalten und auch das komplette Kindergeld, direkt im ersten Ausbildungsjahr ist wirklich etwas hart. Kannst Du nicht nocheinmal mit ihm darüber reden? Da muss es doch eine Lösung geben…

    LG
    Simon

  131. Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich bin 16 Jahre alt und meine Mutter ist vor kurzem verstorben. Da mein leiblicher Vater keinen Platz für mich hat, haben mir die Eltern meines Freundes angeboten, bei Ihnen zu wohnen, was ich auch seit kurzem tu. Jetzt meine Frage, da die Eltern meines Freundes ja nicht mit mir verwandt sind, können die dann trotzdem Kindergeld für mich beantragen, ich würde das Geld dann bekommen von denen oder kann ich selbst den Antrag stellen. Wäre toll wenn man mir helfen kann

  132. Hallo

    wir haben folgenden Problemfall:

    Meine Tochter ist volljährig und wohnt nicht mehr zu Hause.
    Nach dem Abitur war der Kindesvater in Dtl. nicht mehr auffindbar und zahlte keinen Unterhalt. Das Jugendamt hatte uns mit einer Scheinadresse entlassen, der KV musster erst in der Schweiz ausfindig gemacht werden. Danach erfolgte eine Unterhaltsklage mit Titulierung des Unterhalts. Der KV muss 486 € zahlen, das Kindergeld habe ich als Mutter bisher empfangen, wird angerechnet und daher an ihr ausgezahlt.
    Kosten des Verfahrens und Inkasso in Schweiz wurden von mir getragen.
    Nun kam ein Schreiben mit der Mitteilung dass Tochter einen Abzweigungsantrag gestellt hat. Dies soll jedoch umgangen werden, welche Chancen bestehen?
    Grund: Das ausgezahlte Kindergeld wurde immer als Unterhaltszahlung für das Wohnungsamt vom Gesamteinkommen abgerechnet, so dass ein höherer Wohngeldanspruch bestand. Dieser würde ja wohl scheinbar mit Abzweigung wegfallen – was wiederum für mich finanziell negativ wäre. Da ich noch einen minderjährigen Sohn habe, welche keinen Unterhalt bekommt und wir dafür Kinderzuschlag erhalten. dieses bekommen wir nur unter der Voraussetzung, das wohngeld in der Höhe gezahlt wird und Wohngeld wird nur geleistet wenn Kinderzuschlag beantragt ist.
    Das Fazit aus der Abzweigung wäre der Gang zum Jobcenter, welcher aufgrund von Erwerbsminderungsrentenbezug vermieden werden soll.

    Bisher wurde Kindergeld stets ausgezahlt, nur die letzten 2 Monate nicht, da das Studium nur noch als Scheinstudium fortgeführt wurde, weil dann doch „lieber eine Ausbildung “ besser sei, welche nun angefangen wird im August.
    Kindergeld wurde rückbehalten um nochmal zur Besinnung zu bringen – wird jedoch nun überwiesen.
    Welche Gründe sprechen gegen eine Abzweigung – mit der Tochter ist zur Zeit nicht gut zu sprechen.
    Zählen nicht die Kostenübernahme wie Zahnarztleistungen, Rechstberatungskosten, Inakssotätigkeiten, Netbook-Kauf für Uni etc. als Unterhaltsleistung? Außerdem hat sie die Tilgungsraten auch alle einbehalten, obwohl ich sie in der zeit allein finanziert habe.

  133. Solveig // 13. Juli 2012 um 03:51 //

    Hallo Simon!
    Hier nochmal Solveig vom 1.4.12!
    Also meine Tochter hatte damals schneller gehandelt als ich ihr deine Anweisungen geben konnte..trotzdem ist alles gut gegangen. Sie legte damals Einspruch ein, musste nochmals alles zum Amt schicken, auch mit Unterschrift des Vaters, was sie aber nicht machte, da sie nicht wusste, ob auf dem Weg über ihren Vater wieder was verloren geht! 😉 Sie steckte ein Schreiben in den Brief, dass sie nicht wisse wann ihr Vater zu erreichen sei, was ja auch stimmt! Dann dauerte es ne Weile und sie rief auf dem Amt noch 2x an, bis sich was tat! Sie bekam im Juni ihre Nachzahlung für den Zeitraum Dezember 11 – Juni 12 und der Abspaltungsantrag wurde auch gleich mit bearbeitet! Sie bekommt also nun jeden Monat das Kindergeld auf ihr Konto und wir sind sooo froh, dass die Geschichte endlich erledigt ist! Vielen Dank nochmal für die schnellen und ausführlichen Antworten!
    Liebe Grüße
    Solveig

  134. Jessica // 13. Juli 2012 um 15:18 //

    Hallo.
    Ich habe folgendes Problem.

    Als ich noch bei meiner Mutter wohnte, bezog diese für mich Unterhalt, -klar.
    Jetzt wohne ich in einem anderen Bundesland, habe meine eigene Wohnung und befinde mich in Ausbildung.
    Da ich jetzt gerne das Kindergeld für mich selber beantragen möchte, habe ich bei der Kindergeldkasse wo meine Mutter wohnt angerufen und gefragt wie ich dort vorgehen muss. Die meinten auch zu mir, dass meine Mutter den Antrag für mioch stellen müsste, ich erklärte ihr daraufhin, dass ich zu dieser keinen Kontakt mehr habe. Also meinte die Frau am Telefon zu mir, dann müsste ich einen Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes stellen.

    Soweit habe ich das auch verstanden, habe mir den Antrag schon ausgedruckt.

    Nun aber meine EIGENTLICHE Frage. Muss ich NUR den Antrag auf auszahlung des kindergeldes stellen, oder muss ich diesen „normalen“ antrag auf Kindergeld auch ausfüllen und wegschicken ???? oO

    Vielen Dank schonmal 🙂

  135. Stefanie // 15. Juli 2012 um 00:02 //

    Hallo Simon!
    Erstmal: Toller Blog!

    Okay, meine Sit. ist folgende:
    Ich bin im Rahmen von weltwärts ein Jahr in Kolumbien, um Freiwilligenarbeit zu leisten. Meine Eltern beziehen Kindergeld, leiten es aber, wie ich vermute, nicht regelmäßig an mich weiter. Da nur mein Stiefvater Kontrolle über die Finanzen hat und meine Mutter keinerlei Kontrolle (obwohl das KG natürlich auf ihr Konto geht), erzählt mir mein Stiefvater, das KG würde jeweils rückwirkend für den vorherigen Monat gezahlt. Ist das wahr (also pauschal gängig)? Die Kasse gibt mir keinerlei Auskunft darüber, da meine Eltern Antragssteller sind. Und meine 2. Frage ist: Wird das KG ab Zeitpunkt der Antragsstellung gezahlt oder nachdem es bearbeitet wurde?

    Voraussichtlich werde ich jetzt einen Antrag auf Abzweigung stellen, wird das auch über E-Mail möglich sein?

    Allerbeste Grüße und vielen herzlichen Dank im Voraus,
    Steffi

  136. Stefanie // 15. Juli 2012 um 00:05 //

    P.S.: Ist es möglich, dass es häufiger mal zu Verzögerungen kommen kann im Bankwesen der Famkasse?

    Falls nein, nimmt sich mein Stiefvater einfach das Geld…was ihm auf jeden Fall zuzutrauen ist (er überweist mir ja so schon nur 180 €…).

  137. Corinna // 25. Juli 2012 um 17:15 //

    hallo, ich würde gerne Kindergeld für mich selbst beantragen. Ich bin 22 Jahre alt und werde eine zweite Ausbildung machen. Nehme ich da den Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes oder muss ein Elternteil das für mich beantragen. Es ist so, dass ich im Haus meines Vaters wohne aber in einer eigenen Wohnung wofür ich auch Miete bezahle. Brauch die Familienkasse auch einen Mietvertrag oder nicht? Meine Mutter hat eine Kindergeldnummer von mir und meiner Schwester. Ist diese dann auch gleichzeitig die für mich wenn ich das selber beantrage? Danke schon mal
    Liebe Grüße Corinna

  138. Susanne // 29. Juli 2012 um 19:03 //

    Hallo,

    ich bin bald 20, mache eine Ausbildung und will daheim ausziehen. Mein Vater will mir das Kindergeld niucht geben und meint, da ich weiterhin bei ihm daheim wohnen kann (er hat nmich nicht rausgeworfen) und er Naturalunterhalt anbietet, steht ihm das KG zu und ich würde keinen Cent bekommen. Stimmt das?
    Bekomme ich kein KG, nur weil ich die Möglichkeit hbe daheim weiterhin zu wohnen??
    Bitte hilf mir.

    Susanne

  139. Katharina // 6. August 2012 um 12:31 //

    Hallo,

    Und zwar es geht um folgendes ich wohne jetzt schon 1 1/2 Jahre nicht mehr zuhause. Zu dem zeitpunkt als ich ausgezogen bin war ich noch 16 nun bin ich mitlerweile 18. In dieser Zeit habe ich von meinem Vater unterhalt bekommen und von meiner mutter nicht. Meine Mutter hat bis heute das ganze geld von der Familienkasse eingeschteckt. So und jetzt will ich das geld auf mein konto überweißen lassen nur jedes amt sagt mir etwas anderes. Die Ämter hier in berlin sagen mir das mein Vater das ganze beantragen muss. Die in Tauberbischoffsheim sagen das ich das beantragen muss. Ich weiß echt nicht wem ich noch glauben soll. Und Ich frage mich wirklich ob meiner Mutter das geld überhaupt zu steht denn ich lebe schon lang nicht mehr in ihrem haushalt und bekomme auch kein unterhalt. Könnten sie mir vielleicht auskunft geben denn ich weiss einfach nicht mehr weiter. Ich besuche eine abendschule und finde momentan keinen job ich schlage mich von 334 euro im monat rum und meine mutter kassiert das geld ?!?! das ist unterste schublade

  140. Stefanie // 19. August 2012 um 22:25 //

    Ich glaube, der Blog ist tot…schade 🙁

  141. Hallo Simon !
    Wäre Super wenn du mir auch helfen könntest . Ich bin Volljährig , Wohne alleine und bin Schüler. Soweit ich weiß brauch man trotz der Volljährigkeit eine Einstimmung des Elternteils (Unterschrift) . Mein Problem ist das diese nicht auffindbar sind . Was kann ich tuhen ? Ich danke schonmal im Voraus 😀

  142. Hallo,

    wie sieht es aus mit der Beantragung. Muss ich den Abzweigungsantrag jedes Jahr aufs Neue stellen?

  143. wie schreibe ich ein schreiben wenn ich vor 2 monaten von der familien kasse ein brief bekommen hab das es noch einige zeit noch dauert ich aber schon lange warte ,,
    ich will die aufmerksam machn weil ich schon so lange drauf warte wegen meiner nachzahlung ,
    kann mir einer helfen,

  144. Simon Schröder // 23. November 2012 um 14:20 //

    Hallo Domme,
    wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest Du dich nach dem Bearbeitungsstand informieren und dabei zu verstehen geben, dass es bei dir „so langsam mal“ Zeit für das Kindergeld wird.

    Ich würde das genauso in deinen Worten schreiben und auch erwähnen, warum Du das Kindergeld so dringend brauchst. Wenn Du wegen der Bearbeitungszeit in finanzielle Schieflage kommst – damit ist natürlich niemandem geholfen.

    LG
    Simon

  145. Die Unantastbare :D // 4. Dezember 2012 um 21:27 //

    Hallo Simon.
    Meine Situation ist kompliziert. Ich bin 21 Jahre alt und Azubi. Schon seit mehreren Jahren kriselt es zwischen meinen Eltern und mir. Seit drei Monaten bin ich zu meinem Freund gezogen bin dort aber nicht gemeldet da ich in spätestens 6 Monaten dort sowieso wieder ausziehen muss weil sein Dad von einer Auslandsreise dann wieder zurückkommt. Das Kindergeld beziehen meine Eltern, die verheiratet sind und in einem Haus zusammen wohnen. Ich habe es in den drei Monaten die ich nicht mehr dort wohne nie verlangt weil ich meinem Dad etwaa Geld schuldete. Ich sah das als Ausgleich. Nun bin ich zu ihm gegangen um ihn zu fragen ob er es mir ab Januar geben könnte da ich es einfach brauche (Autoversicherung die halbjährlich eingezogen wird etc.). Nun endete dies in einem Streit. Meine Eltern sehen sich im Recht, es zu behalten da sie mich „geboren“ haben so ihr Argument. Nun meine Frage: Steht mir das Kindergeld zu oder meinen Eltern? MfG

  146. Simon Schröder // 4. Dezember 2012 um 22:35 //

    Hallo „Die Unantastbare“,
    cooler Nickname – gefällt mir! 😀

    Zu deiner Frage: Wenn Du zuhause ausgezogen bist, solltest Du es in jedem Fall beim Einwohnermeldeamt angeben, da Du zum einen schlicht eine Meldepflicht besitzt und zum anderen es für dich auch als Beweismittel gelten kann, wenn es um die Ermittlung von deinem momentanen Aufenthaltsort geht.

    Was dein Anspruch auf das Kindergeld angeht ist die Situation tatsächlich etwas komplexer, aber sicherlich nicht unlösbar. Erstmal darf festgehalten werden, dass Du absolut richtig reagiert hast und mit deinem Dad das Gespräch gesucht hast. Wenn dieser sich nun auf nichts einlassen möchte, begibt er sich zumindest auf dünnes Eis, denn sein Anspruch auf das Kindergeld ist aktuell ja strittig. Versuchen wir die Sache zu erfassen.

    1. Grundsätzlich ist es zwar so, dass das Kindergeld den Eltern zusteht, aber auch nur solange, wie das Kind bei den Eltern lebt, bzw. dort gemeldet ist und die Erziehungsberechtigten auch für dessen Kosten aufkommen müssen. Zieht der Nachwuchs aus und lebt in einer eigenen Wohnung, ist das Kindergeld durch die Familienkasse an das Kind abzuleiten. Kind muss dafür Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes stellen!

    Außnahme: Zahlen die Eltern dem Kind Barunterhalt (worauf Du im Prinzip Anspruch hättest, sofern ich das hier jetzt beurteilen kann) oder ist das Kind lediglich aufgrund einer Ausbildung in eine Zweitwohnung gezogen, wird das Kindergeld auch weiterhin an die Erziehungsberechtigten ausgezahlt und mit in den Kindesunterhalt einberechnet. Wenn ich dich richtig verstanden habe, wird dir aber nichts gezahlt, richtig? Deine Eltern haben daher meiner Einschätzung nach, seit deinem Auszug keinen Anspruch mehr auf das Kindergeld!

    2. Deine Eltern besitzen die Meldepflicht gegenüber der Familienkasse. Du bist ausgezogen, was natürlich der Behörde mitgeteilt werden muss. Da Du als Kind keine Auskunft von der Familienkasse bekommen kannst, müssten das also die Eltern tun. Machen sie dies nicht und Du beantragst das Kindergeld für dich selbst, ist eine Erstattungsforderung von der behörde gegenüber deine Eltern sehr wahrscheinlich.

    3. Einzigen Knackpunkt den ich zurzeit bei dir sehe, ist auf jeden Fall die ungeklärte Wohnsituation. Würdest Du bereits über eine eigene Wohnung verfügen, könntest Du das Kindergeld direkt per Abzweigungsantrag ( formell: Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes) für dich beanspruchen. Jetzt wäre es so, dass der Vater deines Freundes für dich das Kindergeld beantragen müsste, da Du auch in seiner Wohnung lebst. Wahrscheinlich wird dies aber weder von dir, noch von seinem Vater so gewollt sein. Das ist so aus meinen Augen und der ersten Beurteilung der Sache das einzige Problem.

    Willst Du zeitnah eine eigene Wohnung beziehen, oder mit deinem Freund einen gemeinsamen Haushalt gründen? Du hast wie gesagt grundsätzlich Anspruch auf das Kindergeld, wenn Du aus dem Haushalt deer Eltern ausgezogen bist und sie dir keinen Bar-Unterhalt leisten. Allerdings wird sich die Familienkasse auf jeden Fall deine Wohnungssituation genau anschauen. Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte. Du musst auf jeden Fall erstmal die Wohnungsfrage klären oder mit dem Vater deines Freudes sprechen, ob er das Kindergeld für dich beantragen will.

    Wenn Du das Kindergeld für dich selbst beantragst, solltest Du mit ca. 3 (!) Monaten Bearbeitungszeit rechnen. Wenn Du dich zu diesem Schritt entschließt, kannst Du dich gerne jederzeit wieder melden, sofern dann noch Fragen bzgl. Formulare und Ablauf vorhanden sind.

    Ich wünsch dir alles Gute!

    Mein Kommentare stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Bitte übersenden Sie keine Kindergeldnummern oder ähnliches. Dies ist keine Webseite einer Behörde.

  147. Die Unantastbare :D // 6. Dezember 2012 um 00:29 //

    hallo Simon, danke für deine umfangreiche Antwort 🙂 Ich muss jetzt etwas hinzufügen was die Sache vllt. noch komplizierter macht. Und zwar bin ich im April 2012 zu meiner Oma gezogen nach einem grösseren Streit mit den Eltern. Habe mich dann auch gleich im April 2012 umgemeldet zu meiner Oma. Dann bin ich nach ein paar Monaten probeweise wieder zu den Eltern aber das hielt nur ein paar Wochen bis zum nächsten Streit. Umgemeldet habe ich mich aber nichtmehr denn meine Oma wohnt nur eine Strasse unter meinen Eltern. und wie gesagt seit drei Monaten bin ich jetzt bei meinem Freund. Barunterhalt hab ich nie bekommen von den Eltern. Und nein das mit dem Vater meines Freundes kann ich so nicht klären das ist einfach nicht möglich privater Hinsicht 🙂 Stellt es denn immernoch ein Problem dar mit der Wohnsituation? Bin ja nicht im Haushalt meiner Eltern gemeldet und sie kassieren trotzdem Kindergeld obwohl ich es am meisten brauche 🙁 Bitte um Antwort danke im Voraus.

  148. Simon Schröder // 6. Dezember 2012 um 00:56 //

    Hallo „Die Unantastbare“,
    dein Hauptproblem ist tatsächlich die Wohnungssituation – aber nehmen wir doch mal folgende Situation an:

    Du bist bei deiner Oma angemeldet und lebst dort auch offiziell. Die Übernachtungen bei deinem Freund sind kein dauerhaftes Wohnverhältnis, sondern halt eher ein „Langzeitbesuch“. Durch den Wohnsitz bei deiner Großmutter könnte nun sie für dich das Kindergeld beantragen, da sie in diesem Moment die Kosten für dich tragen müsste. Das würde auch wesentlich schneller gehen, als wenn Du das Kindergeld im Rahmen einer Abzweigung bekommen wollen würdest.

    Deine Oma müsste nur gegenüber der Familienkasse bestätigen, dass Du bei ihr lebst und dass sie auch Kosten für dich übernimmt. – Essen, Trinken, Unterkunft. Sollte dies so der Fall sein, wird deine Oma zur Kindergeldberechtigten und wird schätzungsweise das Kindergeld ab April 2012 rückwirkend erhalten. Sie kann es dann einfach an dich weitergeben. Aber Achtung! Dabei trägst Du eine große Verantwortung für deine Großmutter, denn wenn Du mal zuviel Kindergeld bekommen solltest, wird das Geld nicht bei dir, sondern bei deiner Oma zurückgefordert.

    Das Kindergeld dürfte aktuell deinen Eltern jedenfalls nicht mehr zustehen. Sie könnten im Härtefall bei einer Rückforderung – ab April bzw. Folgemonat Mai bis jetzt sind das immerhin knappe 1500 Euro, übrigens auch einen Widerspruch dagegen erheben, da Du ja zwischenzeitlich kurz wieder bei ihnen gelebt hast.

    Alternativ könntest Du deinen Eltern ja auch einen Deal vorschlagen, was ihnen die Augen wohl öffnen würde. Ruft doch mal zusammen mit ihnen bei der Familienkasse unter falschen Namen an – oder zumindest ohne die Kindergeldnummer anzugeben(!) und frag doch mal nach, was genau passiert, wenn ein Kind zuhause auszieht und sich auch umgemeldet hat. Erklär mal da deine Situation aus der Sicht einer dritten Person. Frag gezielt nach, ob und wie dann die Oma Anspruch auf das Kindergeld hätte und ab wann wohl in so einem Fall das Kindergeld bei den Eltern zurückgefordert werden würde. Vielleicht kann man ja so deine Eltern in die richtige Richtung bewegen. Wenn nicht, bedeutet das Durchsetzen deiner Interessen eine Menge Stress für alle – was aber nicht bedeutet, dass Du deswegen zurückstecken solltest.

    Kannst Du was mit meiner Antwort anfangen? 🙂

    LG

  149. Hallo Simon,
    ich hoffe du kannst mir weiter helfen 🙂
    Ich bin 21 Jahre alt und wohne mit meinem Freund zusammen.Meine Eltern sind schon seit ca. 10 Jahren geschieden und mein Vater lebt in NRW und meine mutter und ich in Schleswig-Holstein. Ich beziehe zur Zeit Hartz V und bekomme kein Kindergeld.Nun habe ich ein Schreiben vom Arbeitsamt bekommen,wo drin steht,dass ich Kindergeld beantragen soll.Nun hab ich heute den Antrag auf Kindergeld ausgedruckt und bin völlig überfordert 😀 Ich habe vor Jahren mal Kindergeld bekommen(also meine Mutter).Nun ist die Frage,muss ich Kindergeld komplett neu beantragen?Wenn ja bin ich dann die Antragsstellerin oder muss das meine Mutter machen?
    Danke schon mal für deine Antwort 🙂
    Und einen schönen Nikolaus Abend 🙂

  150. Simon Schröder // 6. Dezember 2012 um 19:14 //

    Hallo Sabrina,
    dir auch einen schönen Nikolaus. 🙂

    Zur Frage:
    Grundsätzlich kann das JobCenter zwar von dir fordern, dass Du das Kindergeld beantragst, jedoch wird es mit deinem Hartz IV vollständig verrechnet. Kindergeld ist eine steuerliche Leistung und muss immer vor den Sozialleistungen in Anspruch genommen werden. Für dich wird es also ein Null-Summen-Spiel, machen musst Du es leider trotzdem 😐

    Man muss weiter dazu auch sagen, dass Du allerdings selbst – streng genommen – gar kein Kindergeld beantragen kannst. Kindergeldberechtigter ist immer nur ein Elternteil, wobei wir jetzt auch bei der eigentlichen Fallgestaltung sind.

    Ein Elternteil von dir muss den Kindergeldantrag für dich stellen. Dabei ist immer derjenige der Antragsssteller, der dir gegenüber den höheren Barunterhalt leistet oder aber der dich zuhause aufgenommen hat. Ich gehe davon aus, dass beides nicht der Fall ist, da Du nichts von Unterstützungsgeldern deiner Eltern geschrieben hast bzw. Du ja auch schon eine eigene Wohnung mit deinem Freund bewohnst.

    Du musst jetzt folgendes machen:
    Antragssteller wird am besten der Elternteil, mit dem Du am meisten Kontakt hast. Hab für deine Situation auch für alle Anträge eine Anleitung. 🙂

    Du brauchst folgende Formulare. Denk bitte beim Ausfüllen daran, dass Du aus der Sicht der Antragsstellers alles abarbeiten musst – also aus der Sicht von deiner Mutter oder von deinem Vater. Du selbst unterschreibst auch nur als Kind, nicht als Antragssteller. Einzige Ausnahme ist der Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes. Das steht dann da aber auch mit weiteren Eklärungen von mir.

    Kg1: Der Kindergeldantrag
    Erklärung: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-1-der-kindergeldantrag-kg1
    Antrag: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CDIQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fzentraler-Content%2FVordrucke%2FA09-Kindergeld%2FPublikation%2FV-Kg1-Antrag.pdf&ei=uNzAULa2Fojc4QSpkYCQCg&usg=AFQjCNEhhX4Wfpd9n7tkIjAMBJTXwLhR-g

    Kg3a: die Haushaltsbescheinigung der Familienkasse
    (wird nicht immer benötigt, würde ich aber direkt mit beilegen)
    Erklärung: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-5-haushaltsbescheinigung-der-familienkasse-kg3a
    Antrag: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CC8QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fzentraler-Content%2FVordrucke%2FA09-Kindergeld%2FPublikation%2FV-Kg3a-Haushaltsbescheinigung.pdf&ei=bd3AUOaQLcX54QS26YCQAQ&usg=AFQjCNFTjUh7AkPFgL6DzxXd7I1U6HgRfQ

    Kg3b: Lebensbescheinigung der Familienkasse
    (wird nicht immer benötigt, würde ich aber direkt mit beilegen)
    Erklärung: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-6-lebensbescheinigung-der-familienkasse-kg3b
    Antrag: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CDwQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fzentraler-Content%2FVordrucke%2FA09-Kindergeld%2FPublikation%2FV-Kg3b-Lebensbescheinigung.pdf&ei=sN3AUKTXEtHE4gT4zYCwCQ&usg=AFQjCNHs5xKor2EF5VTJg6gHj7JpD7lrhg

    Kg5: Erklärung zu den Einkünften und Bezügen
    Erklärung: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-7-erklaerung-zu-den-einkuenften-und-bezuegen-kg5
    Antrag: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CC8QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fzentraler-Content%2FVordrucke%2FA09-Kindergeld%2FPublikation%2FV-Kg5-Einkuenfte.pdf&ei=8N3AUL2dJcr74QSX6YC4Ag&usg=AFQjCNEQGnkxi8vDJSDQSuDac6tdMgc42A

    Wenn Du zur Schule gehst:
    Kg5a: Schulbescheinigung zur Vorlage bei der Familienkasse
    Erklärung: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-acht-schulbescheinigung-zur-vorlage-bei-der-familienkasse-kg5a
    Antrag: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CC8QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fzentraler-Content%2FVordrucke%2FA09-Kindergeld%2FPublikation%2FV-Kg5a-Schulbescheinigung.pdf&ei=Od7AUKDDL9KK4gS2y4CYDA&usg=AFQjCNGbGnvlpoj-P1i-5NdIAKfImuSgfA

    Wenn Du dich in einer Ausbildung befindest:
    Kg5b: Erklärung zum Ausbildungsverhältnis und den Einkünften
    Erklärung: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-9-erklaerung-zum-ausbildungsverhaeltnis-und-den-einkuenften
    Antrag: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CDIQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fzentraler-Content%2FVordrucke%2FA09-Kindergeld%2FPublikation%2FV-Kg5b-Ausbildungsbescheinigung.pdf&ei=fN7AUK-vM6KH4ASs2oE4&usg=AFQjCNEMPB9A9leeUenKczw7lS1S8WpdYg

    Wenn Du zurzeit einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz suchst:
    Kg11a: Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildung – oder Arbeitsplatz
    Erklärung: http://www.litia.de/kindergeld-beantragen-teil-12-mitteilung-ueber-ein-kind-ohne-ausbildungs-oder-arbeitsplatz-kg11a
    Antrag: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CDIQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.arbeitsagentur.de%2Fzentraler-Content%2FVordrucke%2FA09-Kindergeld%2FPublikation%2FV-Kg11a-Kind-ohne-Arbeit.pdf&ei=xd7AUNyeDqeC4ATZw4HwDg&usg=AFQjCNHcqNafUw8OvmWXjRnHsbicWlIr5w

    Zusätzlich empfiehl es sich noch von dem anderen Elternteil, was nicht der Antragssteller wird, eine Verzichtsrklärung auf das Kindergeld hinzuzulegen. Das kann die Bearbeitungszeit enorm beschleunigen. In dem Schreiben müsste folgendes stehen:

    „Hiermit verzichte ich unwiderruflich auf mein Widerspruchs- und Einspruchsrecht. Ich möchte, dass mein Kind “NAME” das Kindergeld direkt erhält. Ich bin damit einverstanden, dass der/die Vater/Mutter Kindergeldberechtigt wird.“

    ###ACHTUNG###
    Die Anträge immer nur vollständig und per EInwurfeinschreiben verschicken. Diese müssen übrigens auch der Familienkasse zugestellt werden, die für die Region des Antragsstellers verantwortlich ist – nicht die vom Kind. Bedeutet, wenn die Mutter Antragsstellerin ist und diese in Hannover lebt, müssen auch hier alle Anträge eingereicht werden. Der Wohnort des Kindes spielt national praktisch keine Rolle.

    Ich hoffe, dass ich jetzt nicht vergessen habe und das ich dir damit ein wenig helfen konnte. Solltest Du noch Fragen haben, zögere nicht dich zu melden.

    Liebe Grüße & alles Gute!
    Simon

  151. Hallo Simon,
    ist es wichtig wer von beiden Eltern das Kindergeld beanträgt.Ich bin seit kurzem arbeitslos und meine Frau ist in Mutterschaft…

    Danke…

  152. Hallo Herr Schröder,

    ich hoffe sie können mir helfen.

    Ich (18 Jahre, Schülerin) bin von Zuhause ausgezogen, da meine Schule ( an der ich mein Fachabitur mache) von meinem Wohnort nicht zu erreichen ist und ich und meine Mutter kein gutes Verhältnis zu mir haben). Meine Mutter (meine Eltern sind geschieden) bekommt mein Kindergeld und ich erhalte nichts davon und sie hilft mir auch bei nichts, obwohl ich mit meinem eigenen Geld (Unterhalt von meinem Vater) kaum über die Runden komme. Nun wollte ich fragen ob es für mich möglich wäre eine Abzweigung zu beantragen, da ich ja Geld benötige und keine Unterstützung erhalte und trotzdem meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten muss. Was meinen sie? Wäre das möglich oder was kann ich tun? Liebe Grüße und ich hoffe sie helfen mir, Yasmin

  153. Simon Schröder // 29. Dezember 2012 um 12:57 //

    Hallo Galin,
    wenn ihr zusammen in einem Haushalt lebt, könnt ihr praktisch beide das Kindergeld beantragen. Im Zweifel würde ich mich bei der Familienkasse nochmal erkundigen, da diese eure Akte haben. Wenn keine Besonderheiten vorliegen wie andere Staatsangehörigkeit usw. könnt ihr beide ohne Probleme Kindergeldberechtigt sein.

    LG
    Simon

  154. Simon Schröder // 29. Dezember 2012 um 13:04 //

    Hallo Yasmin,
    das „Du“ ist schon ok – so alt bin ich noch nicht, als dass ich auf „Sie“ bestehen würde. 😉

    Zu deiner Frage: So wie ich das sehe, müsste dein Vater das Kindergeld erhalten und dann im Rahmen seiner Unterhaltspflicht an dich ableiten. So lange wie Du bei deiner Mutter gelebt hast, war der Bezug vom Kindergeld über deine Mutter natürlich in Ordnung, da ihr in einem gemeinsamen Haushalt gelebt habt. Jetzt wo Du nun aber eigenständig wohnst und dein Vater dir Barunterhalt leistet, geht auf ihn auch das Anspruchsrecht über.

    Zwar könnte deine Mutter einen Widerspruch gegen die Übertragung der Rechte formulieren und begründen, da dein Auszug ja nur kurzweilig und lediglich bedingt durch die Ausbildung ist, doch wenn Du nicht vor hast wieder zu deiner Mutter zurück zuziehen und das der Familienkasse auch klar machst, dürfte das kein Problem sein.

    Deine Mutter müsste übrigens deinen Auszug auch gegen über der Familienkasse anzeigen, da sie die Mitteilungspflicht besitzt.

    Hast Du eigentlich zu deinem Vater ein gutes Verhältnis? Der müsste jetzt für dich den Kindergeldantrag stellen. Wenn Du da weitere Infos und Hilfe brauchst, meld dich einfach.

    Viele Grüße & schon jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr 🙂
    Simon

  155. Hallo Simon,
    meine Eltern leben getrennt voneinander beide im Ausland (Schweden und USA) und sind in Deutschland auch nicht mehr steuerpflichtig. Ich lebe allein und bin noch in der Ausbildung.
    Gibt es eine Möglichkeit für mich das Kindergeld direkt zu beziehen oder verfällt mein Anspruch?
    Macht es Sinn einen Abzweigungsantrag zu stellen? Ich konnte leider nicht raus finden, ob der auch für meinen Fall greift.
    Danke schon mal und viele Grüße.
    Laura

  156. Simon Schröder // 14. Januar 2013 um 16:35 //

    Hallo Laura,
    aus meiner Sicht besitzt Du leider keinen Anspruch mehr auf das Kindergeld, da beide deiner Eltern nicht mehr Steuerpflichtig sind. Allerdings meine ich, dass es mit der USA noch eine weitere Regelung gab.

    Ich würde auf jeden Fall nochmal bei einer Familienkasse vor Ort und persönlich(!) vorzusprechen und deine Situation hier nochmal besprechen. Wenn Du mich fragst, denke ich nicht das noch Kindergeld bezogen werden kann. 😐

    LG & dennoch alles Gute!

  157. Hallo Simon,

    ich hätte auch ein Anliegen und würde mich über eine Antwort wirklich sehr freuen.

    Ich bin vor kurzem ausgezogen und würde gern ein Abzweigungsantrag stellen.
    Meine Eltern sind verheiratet und wohnen zusammen mit meinen beiden Geschwistern und beziehen auch das Kindergeld für uns drei Kindern. Leider sind sie auch Hartz-IV Empfänger, folglich führt diese Tatsache unmittelbar dazu, dass das Kindergeld als Einkommen bei der Ermittlung des Grundbedarfes berücksichtigt wird.

    Wenn ich nun jetzt das Kindergeld erhalten würde, würde ich meine Eltern somit über die 184 Euro, die sie für mich von der Familienkasse erhalten, finanziell jeden Monaten belasten?
    Oder wird das Fehlen der Summe durch die ARGE ausgeglichen, sodass meine Eltern keine monatliche finazielle Belastung oder Probleme wegen mir haben?

    Ich wäre dir wirklich sehr über eine Antwort dankbar und wünsche Dir einen schönen Abend,
    viele Grüße,
    Miri

  158. Simon Schröder // 15. Januar 2013 um 22:22 //

    Hallo Miri,
    eine berechtigte Frage die Du da stellst. Ich denke, dass Du einen Abzweigungsantrag stellen solltest, allerdings nicht ohne deine Eltern zu informieren und vorher mit dem JobCenter zu sprechen.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast Du auch ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern. Das erleichtert schon einiges. Wenn Du dich dazu entschlossen hast den Antrag tatsächlich stellen zu wollen, dann meld dich einfach nochmal. Gerne gib ich dir einen kleinen Ablaufplan an die Hand – bzw. den habe ich hier auf der Seite ja auch schon ein paar Mal aufgeschrieben. 😉

    Den Abzweigungsantrag solltest Du auch deshalb stellen, weil das Kindergeld deinen Eltern bei den ALG2-Leistungen angerechnet und abgezogen wird. Bekommst Du das KG im Rahmen der Abzweigung, können deine Eltern den Bescheid darüber beim JobCenter vorlegen und erhalten dann die vorher abgezogene Differenz über die Sozialleistung. Aber bitte sprecht vorher mit dem Sachbearbeiter darüber, da ich natürlich den einzelnen Fall nicht kenne bei euch. Eine verbindliche Empfehlung kann ich dir nur dann aussprechen, wenn ich genau den Hintergrund bei euch kenne. Generell empfehle ich aber den Abzweigungsantrag zu stellen.

    Ich hoffe, dass ich dir ein Stück weiterhelfen konnte.

    LG
    Simon

  159. Hallo Simon,

    vielen herzlichen Dank für Deine so schnelle Antwort. Mit Sicherheit warst Du mir eine große Hilfe! Es ist schön, dass es eine Möglichkeit gibt, mit jemanden überhaupt über solche Sachverhalte reden zu können. Das was Du hier leitest – was ich bis jetzt so gesehen habe – ist wirklich lobenswert!

    Den Antrag würde ich auf alle Fälle nur dann stellen, wenn ich mit Sicherheit wissen würde, dass meine Eltern wegen mir keine finanziellen Engpässe hätten. Denn eine finanzielle Last für meine Eltern sein, möchte ich keineswegs! Zumal meine Geschwister auch noch bei ihnen leben.

    Wenn ich mir den Sachverhalt genau betrachte und Deine Kommentierung hierzu, zählt das Kindergeld als Einkommen in sozialrechtlicher Hinsicht nach dem SGB II. D.h. dann dass das auf den Grundbedarf meiner Eltern und der Personen, die in der Bedarfsgemeinschaft zählen, mitberechnet wird und sie dadurch weniger Leistung vom JobCenter erhalten.
    Wenn nun aber mein Kindergeld – in Form des Einkommens nun wegfallen würde, dann müsste doch die Leistung für den Grundbedarf im sozialen Sinne nach dem SGB II erhöht werden, da kein Einkommen mehr da wäre, was mitberechnet werden könnte. Oder irre ich mich hierbei?

    Beim JobCenter habe ich bereits angerufen, die sind leider nicht allzu informativ. Bei der Familienkasse war ich auch schon mit der Hoffnung, dass sie mir weiterhelfen könnten. Leider kennen sie sich nicht im sozialrechtlichen Sinne aus und haben mich an das JobCenter weitergeleitet.

    Und jetzt stecke ich in einer Zwickmühle – weil ich weiß, dass die Antragsbearbeitung und –behandlung auch zu Fehlern führen kann, dass weniger Leistung in Form von Hartz IV für meine Eltern bedeuten würde.

    Achso, dann habe ich noch etwas gehört. Stimmt es, dass wenn ich nun einen Abzweigungsantrag stellen würde, dass das Kindergeld von meinen noch zu Hause lebenden Geschwister sinkt? Weil das zweite Kind zum ersten Kind wird und das dritte Kind zum zweiten Kind – weil das erste Kind nicht mehr zu Hause wohnt? Oder bleibt alles beim Alten, außer dass mein Kindergeld an mich direkt gezahlt wird?

    Ich danke Dir nochmals für Deine Hilfe und schnelle Antwort!

    Viele Grüße,
    Miri

  160. Simon Schröder // 17. Januar 2013 um 03:25 //

    Hallo Miri,
    so aus der Entfernung kann ich dir leider nicht mit letzter Sicherheit sagen, ob die Abzweigung deines Kindergeldes eventuell noch negative Auswirkungen für deine Eltern hätte. Ich nehme aber stark an, dass dem nicht so ist.

    Im schlimmsten Fall könntest Du deinen Eltern auch nach der Abzweigung noch immer das Kindergeld wieder an sie zurückgeben. Dann wäre es finanziell gesehen genauso wie vorher. Aber wie gesagt – ich gehe eher davon aus, dass deine Eltern nach der Abzweigung die Diff. über das JobCenter erstattet bekommen, da Sie ja auch weiterhin den Mindestbedarf (Grundbedarf) an Leistung erhalten müssen.

    Zur Abzweigung selbst ist noch zu sagen, dass das Kindergeld deiner Geschwister tatsächlich absinkt – aber wiklich nur marginal. Der Hintergrund:

    Bei drei Kindern erhält das erste und das zweite Kind jeweils 184 Euro, das dritte Kind 190 Euro. Liegt eine Abzweigung vor, wird erst das gesamte Kindergeld zusammengezählt und dann durch die Anzahl der vorhandenen Kinder geteilt. Bei dem Beispiel mit den drei Kindern haben wir also eine Gesamtsumme in Höhe von 558 Euro. Diese wird durch die drei Kinder geteilt, womit jeder einen Anspruch auf 186 Euro besitzt. Du würdest deinen Geschwistern theoretisch nun also 2 Euro pro Monat „abnehmen“. Ich denke, dass das vernachlässigt werden darf.

    Wenn Du mich fragst, würde ich die Abzweigung des Kindergeldes beantragen. Aber das ist unter`m Strich natürlich nur meine Meinung. Entscheiden muss Du das – ein Risiko sehe ich jedoch nicht. Wenn Du die Abzweigung tatsächlich beantragen willst, dann meld dich nochmal. Geht man die Sache unvorbereitet an, kann das zur Folge haben, dass die Familienkasse das Kindergeld erst einmal aussetzt, bevor eine Entscheidung getroffen werden kann.

    LG
    Simon

  161. Hallo Simon
    Ich wohne nicht mehr zu hause und ich möchte das KinderGeld selber beantragen also eigentlich verstehe ich mich aber in Sachen Geld vertraue ich ihr nicht hättest du da n Rat für mich

  162. Hallo Simon,
    ich bin gerade so froh jemanden gefunden zu haben der sich mit dem ganzen Kindergeld auskennt und mir helfen kann. Eigentlich geht es nicht um mich, sondern um meinen Freund aber ich fange mal von vorne an. Im Septemper 2011 sind die Eltern von ihm ausgewandert, außerhalb der EU und ließen ihm vorher ein ausgefülltes Merkblatt für die Kindergeldstelle da, er hatte leider damals noch keine Ahnung davor und ging mit gutem Gewissen dorthin, um sein Kindergeld zu beantragen. Sie haben ihm auch alles gewährt und er bekam für ein Jahr das Kindergeld, nun verlangen sie von ihm 2.000€ wieder zurück, da seine Eltern im Ausland leben.
    Das kann doch nicht sein, es ist eine richtige Strafe für ihn, das er in Deutschland geblieben ist um seine Ausbildung abzuschließen. Er bekommt nicht gerade viel Gehalt und dann noch vom Arbeitsamt Bafög, glaube ich. Jetzt gerade lebt er mit einem guten Freund zusammen aber es reicht halt vorne und hinten nicht. Ich glaube momentan lebt er von 570€ pro Monat + Miete und allem drum und dran. Das die Kindergeldstelle jetzt 2000 € von ihm möchte, ist einfach zuviel. Ich hatte oben etwas von einem Pflegeverhältnis gelesen, das die Großeltern dies auch für ihn beantragen könnten? Allerdings wohnt er nicht bei diesen und es wird wohl auch nicht mehr dazu kommen, das er dort hinzieht. Wir wollen eigentlich im Sommer dieses Jahres zusammenziehen.
    Nun meine frage;
    Würde es klappen, das Kindergeld von seinen Großeltern beantragen zu lassen?
    Hättest du vielleicht Ideen, wo ihm noch Geld zustehen könnte?

    Es ist wirklich verzwickt alles, die Eltern ließen ihn mit einem Berg Schulden zurück, weil sie verschiedene Dinge auf ihn angemeldet haben. Wir waren gerade so froh, das dies vom Tisch ist und jetzt stehen wir wirklich vor einem großen Problem.
    Ich wäre dir so dankbar, wenn du uns helfen könntest…

    Liebe Grüße
    Katrin

  163. Simon Schröder // 28. Januar 2013 um 03:55 //

    Hallo Katrin,
    genau bei solchen Fällen kann man leider nur dann eine richtige Auskunft geben, wenn man auch die Akte dazu kennt.

    Ich empfehle aber dringend – auch in Anbetracht dessen, dass die Rückforderung m.E. generell erstmal an die Eltern zu richten ist, sich eine zweite Meinung vom Fachanwalt für Familienrecht zuholen. Bitte den Anwalt im Erstgespräch auch darauf aumerksam machen, dass man sich die Beratung nur dann leisten kann, wenn Gerichtskostenbeihilfe beantragt wird. Dann muss dein Freund nur 10 Euro Eigenbeteilung bezahlen.

    Hat er denn schon „irgendetwas“ gegenüber der Familienkasse unterschrieben? Wer war bei der letzten Antragsstellung eigentlich der Antragssteller? Er selbst kann es ja nicht gewesen sein – und lag eine „richtige“ Abzweigung vor?

    Lg
    Simon

  164. Hallo Simon,

    Die Infos bezüglich des Kindergelds waren wirklich hilfreich, Vielen Dank !
    Jetzt habe ich aber noch eine Frage: Ich ziehe nächste Woche aus und möchte mein Kindergeld selbst erhalten. Entsprechende Formulare, in denen wir bisher angaben, dass ich keinen Unterhalt erhalte von meinen Eltern, haben wir bereits ausgefüllt. Jetzt bekamen wir ein weiteres Formular, in dem meine Mutter diese Angaben bestätigen soll. Da Mein Verdienst und Kindergeld nicht ausreicht, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren, macht sich meine Mutter Sorgen, dass dies irgendwelche Konsequenzen hat…
    Prüft die Familienkasse überhaupt, wie mein Lebensunterhalt finanziert wird ??

    Liebe Grüße

  165. Simon Schröder // 30. Januar 2013 um 14:51 //

    Hallo Patrick,
    meines Wissens nach forscht die Familienkasse in diesem Bereich nicht weiter nach, wenn alle bisherigen Angaben glaubhaft und richtig angegeben wurden.

    Was genau sind denn deine Befürchtungen?

    LG
    Simon

  166. Hallo Simon,
    ich bin nun 19Jahre alt (bald 20) wohne sozusagen bei meinem Freund, aus bestimmten gründen. Bin aber dennoch bei meinen Eltern gemeldet..
    Nun wollte ich das Kindergeld fuer mich beantragen, weil ich das gut gebrauchen koennte und meine Eltern sowieso weniger Ausgaben haben, wenn ich nicht da bin.
    Koennte es dabei Probleme geben oder kann ich das einfach so machen?
    Zudem sagt mein Dad mir, wenn ich das Kindergeld fuer mich beantrage, dann kann ich auch gleich Ausziehen. Ziehmlich unfair!

  167. Hallo Simon,

    vielleicht kannst du mir sagen, wie lange bekommen Jugendliche Unterhalt. Mein Sohn wird im April 25 Jahre alt. Er hat gleich nach seinem Abitur Zivildienst gemacht, wo ja kein Unterhalt gezahlt wird. Wird die Zeit jetzt hinten dran gehängt?
    Außerdem geht er nach dem Erwerb seines Bachelors im August, ab September für drei Monate nach Amerika zum Praktikum. Wie sieht es da aus mit Kindergeld?

    Liebe Grüße

  168. Hallo simon
    Was kann ich tun wenn meine mutter sich weigert den kindergeld antrag auszufüllen bez. Nichnt unterscgreibt. Lg

  169. Simon Schröder // 12. März 2013 um 23:40 //

    Hallo Ines,
    wenn deine Mutter den Antrag auf Kindergeld nicht unterschreiben möchte, wird die Kindergeldzahlung in der Regel nur verzögert.

    Fülle alle Unterlagen soweit aus wie Du kannst. Ganz unten auf dem Antrag rechts kann der Ehegatte des Antragsstellers unterschreiben. Streiche für deinen Zweck „Ehegatte“ durch und schreibe „Kind“ hin. Anschließend rechts auch als Kind selbst unterschreiben. Das Unterschriftsfeld auf der linken Seite für den Antragssteller bleibt aber frei.

    Setze anschließend einen Brief auf, in dem Du der Familienkasse möglichst genau erklärst, dass sich deine Mutter weigert den Antrag zu unterschreiben. Versuche auch zu begründen, WARUM sie es nicht möchte. Solltest Du ein Anrecht auf das Kindergeld besitzen, hat der jeweilige Antragssteller immerhin eine Mitwirkungspflicht.

    Schicke anschließend alle Unterlagen inkl. deinem Schreiben (gerne auch formlos) an die zuständige Familienkasse. Achtung – Unterlagen nur per Einwurfeinschreiben verschicken, damit Du auch einen Nachweiß darüber besitzt. Dann heißt es erstmal abwarten. In der Regel wird die Familienkasse deinen Fall zeitnah bearbeiten und deine Mutter einen Fragebogen zuschicken. Auf jeden Fall kommt dann Bewegung in die Sache. Bis Du das Kindergeld aber tatsächlich erhälst, können im Zweifel Monate vergehen.

    Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen weiterhelfen konnte. Für weitere Fragen stehe ich dir natürlich gerne zur Verfügung und wünsche dir schon jetzt alles Gute!

    LG
    Simon

  170. Das problem ist ja auch das ich keine adresse von ihr habe. Also kann noch nicht mal eine adresse von ihr angeben. Was nun? Lg

  171. Hallo Simon,

    ich habe ein ziemlich vielschichtiges Problem, bei dem auch der Bearbeiter unsicher ist.

    für 2011 und 2013 habe ich rückwirkend Kindergeld beantragt, da es mir vorher nicht möglich war, meine Mutter bezieht ALG II.

    ‚Ich habe dazu auch einen Abzweigungsantrag gestellt.

    Daraufhin wurde das Kindergeld ab dem Antrag abgezweigt, der Rest meiner Mutter zugesprochen.

    Daraufhin habe ich Einspruch eingelegt und die gesamte Abzweigung beantragt.

    Wie siehst du die Sache?

    Bei Ihr kann es nicht bleiben, sonst ist es weg.

    Da wir auf das Geld angewiesen sind wäre es wirklich übel wenn das passieren würde.

    Vielen Dank für deine Hilfe

    Mark M

  172. Hallo Simon,

    folgender Sachverhalt:

    Meine Schwester (Ü25) bezieht (unfairerweise) mein Kindergeld (Ich, Studentin, 22).

    Nun möchte ich einen Antrag auf Abzweigung stellen. Mein Vater allerdings zahlt mir aber „Unterhalt“ iHv 185€, weil meine Schwester eben das Kindergeld erhält. Darauf habe ich aber keine Lust mehr, meine Schwester hat ihr Studium mittlerweile absolviert.

    In welchem Maß müssen Nachweise erfolgen, dass mein Vater mir keinen Unterhalt zahlt? Anspruch auf Abzweigung hat schließlich nur der, der entweder KEIN oder weniger als 184€ Unterhalt erhält.

    Muss ich einen Kontoauszug der Kindergeldkasse zukommen lassen?
    Mein Vater hat für den kommenden Monat den Dauerauftrag eben für den Anspruch auf Abzweigung eingestellt. Glaubst du, dass das ein Argument ist?

    Habe auf dem Antrag nun angekreuzt, dass weder Mutter noch Vater Unterhalt zahlen.

    Danke schon mal!

  173. Hallo Herr Schröder

    Mein Sohn (20 Jahre, noch Schulausbildung) lebt bei seinem Vater (Beamter) und bekommt von ihm monatlich 40 € Taschengeld, eine Erhöhung verweigert er bisher. Mein Sohn möchte aber sein Kindergeld jetzt auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Wo muss er einen Antrag auf Abzweigung stellen?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    Barbara

  174. Hallo Simon,

    das Jobcenter will meine Kindergeldnummer,. um , wie mein Sohn sagt, das KIndergeld für ihn zu beantragen. Leistungsberechtig war ich bis zu seinem 18. Geburtstag. Dann musst er sich eine eigene Bleibe suchen, weil am 18. Geburtstag mein Pflicht nach BGB endete.
    Ich habe ihn eine Woche vor seinem 18. Geburtstag mit der Polizei nachts um halb vier aus meiner Wohnung schaffen lassen, weil er mich schlagen und bestehlen wollte( konnte ich nicht zulassen, ich hatte das Geld für einen neuen Schulranzen seiner Schwester im Portemonnaie).

    Ich habe ihm und auch dem Jobcenter gesagt, daß ich kein Kindergeld für ihn beantragen werde, aber gerne eine Abtretungserklärung unterschreibe, mit Hilfe derer das Mehr, daß er durch einen Kindergeldbezug über mich als Berechtigte erhalten würde, abgezweigt und ihm zur Verfügung gestellt werden kann. Sind zwanzig Euro monatlich, aber immer noch besser, als wenn ich für zu viel gezahlten Leistungen in voller Höhe haften muss. Außerdem kann ja durchaus auch der Vater die Leistungen beantragen.

    Da ich die Nummer der Hotline vom Arbeitsamt schon genutzt habe und zur Auskunft bekommen, daß vorrangig derjenige haftet, der die Abzweigung bekommt, ich aber immer wieder im Netz gelesen habe, daß, wenn derjenige, der abzweigt, kein Geld hat, man doch wieder als Berechtigter haften muss, möchte ich nun doch gern wissen , wie es denn genau ist. Wer haftet wann?

    Vorrangig heißt ja, ich stehe mit in der Haftung. Ich habe auch gelesen, daß zu viel geleistete Zahlungen bis zur Hälfte der laufenden Leistung einfach einbehalten werden können. Das wären bie mir 500 Euro monatlich, dass kann ich mir einfach nicht leisten. Und da man dort ja nicht alle zwei Monate die Bedingungen prüfen kann bei der Familiekasse, wird die Gesamtsumme höher sein.

    Bitte versteh mich nicht falsch, Simon, ich möchte meinem Sohn nicht im Weg stehen. Und natürlich unterstüzte ich ihn im Rahmen meiner Möglichkeite, aber….für sein Kindergeld zu haften, das ist eine Hausnummer zu hoch, zumal seine Geschwister ja auch von Hartz4-Leistungen leben, weil der Vater keinen Unterhalt zahlt.

    Ich wäre echt dankbar, wenn ich nun genau wüßte, wie es ist.

    Liebe Grüße,
    Trulla

  175. Simon Schröder // 23. März 2013 um 01:02 //

    Hallo zusammen,
    Sorry für die späte Antwort. Wir sind am Wochenende mit unserem Server umgezogen und hatten eine Menge zutun. Jetzt also zu euren Fragen.

    @Ines

    Lebst Du denn aktuell alleine oder bei deinen Großeltern, Eltern vom Freund etc.?! Wenn Du einen eigenen Haushalt führst, könntest Du nun tatsächlich erstmal selbst den Antrag auf das Kindergeld ausfüllen. Dazu nimmst Du den regulären KG1, schreibst die Daten deiner Mutter als Antragsstellerin rein die Du weißt und fügst die normalen Papiere mit bei. Das Unterschriftsfeld auf der linken Seite ist übrigens für den Antragssteller und muss daher auch freibleiben. Rechts daneben ist das Unterschriftsfeld für den Ehegatten. Das Wort „Ehegatte“ streichst Du am besten einfach durch und schreibst „Kind“ hin, damit Du den Antrag auf Kindergeld auch unterschreiben kannst.

    Wenn Du allerdings bei anderen mit wohnst, wie den Großeltern etc., dann müssen die für dich den Antrag stellen. Wenn Du mir dazu nochmal Feedback gibst, kann ich dir eine Art Anleitung für deine Unterlagen zusammenstellen und zuschicken.

    @Mark M

    Hallo Mark,
    eine Abzweigung gilt tatsächlich immer erst ab Datum der Antragsstellung. Rückwirkend ist mir keine gesetzliche Grundlage bekannt, die Du ansetzen könntest, um die vollständige Summe zu erhalten.

    Wenn Du jedoch das einzige Kind in Kindergeldbezug bist, könnte deine Mutter auch einfach deine Kontonummer angeben. Nehmt dazu die Veränderungsmitteilung (KG45) – http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Vordrucke/A09-Kindergeld/Publikation/V-Kg45-Veraenderungsmitteilung.pdf und unterschreibt sie beide. Wenn dein Vater auch in dem Haushalt deiner Mutter lebt, muss diese übrigens mit unterschreiben. Nicht vergessen. Zwar könnte das JobCenter noch immer auf die Idee kommen, dass das Kindergeld angerechnet wird, da deine Mutter ja auch die Berechtigte ist, doch da gab es schon einige Urteile zu Gunsten der Kinder. Müsste ich im Zweifel auch noch einmal nachschauen und raussuchen. Kurzum – nutzt die Veränderungsmitteilung und verschickt sie per Einwurfeinschreiben an die Familienkasse. Das ist zwar keine Garantie, doch sehr erfolgsversprechend für dein Problem.

    @Melanie

    Hallo Melanie,
    ich glaube, dass ich deine Situation noch nicht richtig verstanden habe. Wer bezieht aktuell das Kindergeld für dich? Dein Vater, und der leitet es im Prinzip an deine Schwester weiter und Du erhälst deswegen in der gleichen Höhe Barunterhalt? Also vertauschen Rollen?! Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

    Was hättest Du davon eine Abzweigung anzustreben, wenn Du doch aktuell die gleiche Leistung von deinem Vater überwiesen bekommst? Generell wirst Du sicherlich eine Abzweigung beantragen können, sofern Du in einem eigenen Haushalt lebst und jetzt keinen Unterhalt mehr überwiesen bekommst. Allerdings kann eine Abzweigung bis zu 3 Monate dauern, und bis zur endgültigen Klärung stellt die Kindergeldkasse in der Regel sämtliche Leistungen erst einmal ein. Eine Abzweigung ist eigentlich dafür gedacht, wenn man mit seinen Eltern nicht mehr auskommt. Man muss also die Sache gut abwägen. Ohne deine genaue Situation zu kennen, würde ich dir von einer Abzweigung erstmal abraten. Wenn Du dazu aber noch Fragen hast und Du eine Abzweigung machen möchtest, kannst Du dich natürlich gerne nochmal melden und ich versuche dir dann bestmöglichst weiterzuhelfen.

    @Barbara

    Hallo Barbara,
    bitte kein „Herr Schröder“ – so alt bin ich noch nicht. 😉 Aus meiner Sicht wird die Abzweigung deines Sohnes abgelehnt werden, da er sich in dem Haushalt seines Vaters befindet. Ob und in welcher Höhe er Taschengeld gewährt, ist leider unerheblich. Das Kindergeld ist eine steuerliche Leistung für die Eltern, die sie aufgrund ihrer Mehraufwendungen für den Nachwuchs erhalten. Immerhin lebt das Kind in dem Haushalt des Erziehungsberechtigten, was Kosten verursacht. Das Kind kann in dieser Situation nicht das Kindergeld selbst erhalten.

    @Trulla

    Hallo Trulla,
    deine Situation ist wirklich knifflig und ich müsste dich schon fast an einen Anwalt für Familienrecht verweisen. Mit allem was Du geschrieben hast, stimme ich dir zu. Eine Abzweigung befreit den Antragssteller (dich) meines Wissens nach tatsächlich nicht von der Haftung. Auch wirst Du immer wieder in die Belange deines Sohnes mit einbezogen werden, da Du ja immerhin die Antragsstellerin sein wirst. Schwierig! Zahlt der leibliche Vater eventuell Unterhalt an deinen Sohn? Dann müsste er den Antrag stellen.

  176. Hallo,

    also ich möchte mich von meinen Eltern abzweigen und das Kindergeld bekommen. Jedoch verweigern mir meine Eltern das Kindergeld und wehren sich dagegen.
    Soweit ich weiß, bin ich ja der Antragsteller und kann den Abzweigungsvertrag ohne der Zustimmung meiner Eltern bei der Familienkasse abgeben.
    Was aber, wenn sich meine Eltern auch nach eine Aufforderung der Familienkasse sich weigern mir den Unterhalt zu zahlen? Geht es dann zivilrechtlich vor? Muss ich sie also anklagen?
    Oder wie sollte ich am besten vorgehen?
    Zum aktuellen Stand: ich habe den Antrag noch nicht gestellt. Ich wollte mich erstmal beraten lassen und dementsprechend handeln. Stehe also noch ganz am Anfang! =)

    Liebe Grüße und frohe Osterfeiertage,

    Jack

  177. Hallo,

    ich habe eine Frage bezüglich des Kindergeldes.Ich habe seit 8 Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem Vater, der auch nie Unterhalt bezahlte. Meine Mutter ist verstorben und aus diesem Grund wurde ich durch verschiedene Pflegefamilien geschleust, was nicht gerade angenehm war.In dieser Zeit hatte ich keinen Kontakt zu meinem Vater, da es mir strikt vom Amt untersagt wurde, ich war diesbezüglich diesen Punktes machtlos. Nun bin ich Völljährig (mittlerweile 19 Jahre alt) wohne alleine und habe einen eigenen Haushalt. Zu dem befinde ich mich in einer Ausbildung und bekomme Kindergeld ausgezahlt.Jetzt habe ich aber meine Bedenken ob ich es weiterhin bekomme, da mein Vater der Kindergeldberechtigte ist und ich einen Abzweigeantrag gestellt habe und der auch genau so bewilliigt wurde. Das heißt das KG bekomme ich.Und das schließliche Problem, was mich nicht mehr loslässt ist, dass ich in letzter zeit nicht gut mit meinem Vater auskomme da er mir Geld schuldet und er Frührente bezieht (nun verstehe ich auch warum das Amt mir den Kontakt verbot)und er aus diesen Grund mir das Kindgeld streichen könnte um mir das Leben schwerer zu machen als es zumal schon ist? Oder könnte er es sogar für sich erwerben?
    Ich bedanke mich im Voraus und freue mich über jede helfende Antwort !

  178. Simon Schröder // 7. April 2013 um 17:56 //

    Hallo Marc,
    ich kann deine Situation gut nachvollziehen und verstehe dein Problem. Grundsätzlich könnte dein leiblicher Vater auch tatsächlich dafür sorgen, dass das Kindergeld kurzzeitig eingestellt wird. Dafür würde beispielsweise ein Anruf bei der Familienkasse ausreichend sein, in dem er behauptet, dass Du keinen Ausbildungsplatz mehr hättest. Dann wäre die Kindergeldkasse gezwungen den laufenden Kindergeldbezug für dich einzustellen und die Behauptung zu überprüfen.

    Der Sachbearbeiter würde dich dann anschreiben und dich bitten, ihm aktuelle Nachweise zukommen zu lassen. Danach kann das Kindergeld wieder ausgezahlt werden und auf deinen Vater könnte eventuell sogar eine Strafanzeige zukommen – je nachdem was er wie gesagt hat. In der Regel passiert danach dann aber einfach nichts mehr. Würde wieder so eine Meldung kommen, würde das Kindergeld sehr wahrscheinlich auch nicht erst wieder eingestellt werden, sondern man würde dich direkt benachritigen.

    Also: Im Prinzip könnte er schon dafür sorgen, dass dir das Kindergeld eingestellt wird, aber nur für eine sehr sehr kurze Zeit und danach wird der Sachbearbeiter wohl nur noch eingschränkt auf solche „Hinweise“ eingehen.

    Brauchst dir also keine Sorgen machen. Wenn es tatsächlich zu Problemen kommen sollte meld dich einfach wieder. Bis dahin wünsche ich dir alles Gute und trotzallem eine schöne Zeit. 🙂

    Viele Grüße

  179. Simon Schröder // 7. April 2013 um 18:00 //

    Hallo Jack,
    sorry – hab deinen Post übersehen. Lebst Du denn in einem eigenen Haushalt und erhälst auch keinen Bar-Unterhalt von deinen Eltern? Dann könntest Du tatsächlich durchaus auch einen Abzweigungsantrag stellen. Deine Eltern müssten übrigens in jedem Fall mitwirken, dass sie die sogenannte „Mitwirkungspflicht“ besitzten.

  180. Hallo Simon,
    Schön von dir zu hören! Ja, ich lebe in einem eigenen Haushalt und meine Eltern zahlen mir auch keinerlei Unterhalt. bin völlig auf mich allein gestellt. kann ich denn nun diesen Antrag stellen (mit meiner Unterschrift als Antragssteller) oder müssen das meine Eltern machen? bald muss ich wieder Studiengebühren zahlen und weiß nicht wie.

    Ich freue mich auf eine Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
    Jack

  181. Sophie N // 9. April 2013 um 11:46 //

    Hallo,

    ich habe eine Frage zum dem Abzweigungsantrag.
    Meinen Eltern wurde durch das Bafög-Amt berechnet, wieviel sie mir jeweils im Monat zahlen müssen.
    Dabei ist es so das meine Mutter mir 70 € zahlt. Auf Grund einiger Ereignisse reicht das Geld von meinen Eltern nun objektiv nicht mehr aus. Daher interessiert mich, ob ich einen Anspruch auf mein Kindergeld habe. Da meine Eltern getrennt sind, bekommt meine Mutter das volle Kindergeld, was höher ist als die 70 €, die sie mir zahlt.
    Könnte ich daher die Differenz von ihr verlangen ?
    Liebe Grüße
    Sophie

  182. Hallo Simon!
    Ich hoffe, ich kann die ganze Geschichte so kurz wie möglich machen.
    Also mein Mann und ich sind geschieden. Beide Kinder lebten nach der Scheidung bei ihm und er hat auch für beide Kinder immer das ganze Kindergeld bekommen.
    Unsere Tochter ist nach der Realschule auf die FOS gegangen. Dort hielt sie es jedoch nur ein Jahr aus und hat dann versucht eine Lehrstelle zu bekommen. Sie hatte in dieser Zeit (es war ein Jahr) zwei Nebenjobs. Seit September 2012 nun hat sie eine Vollzeitausbildung und lebt mit ihrem Freund zusammen. So hat sie dann auch (endlich!) einen Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes gestellt, da weder ich, noch mein Exmann ihr Unterhalt zahlen.
    Nun die eigentliche Frage:
    Mein Exmann erzählte mir heute, dass er die Auskunft erhalten hat, dass eine Abzweigung direkt an unsere Tochter nicht möglich ist, da er ja noch Kindergeld für unseren Sohn (er ist 13 Jahre alt und geht noch zur Schule) bekommt. So würde er entweder für beide Kinder Kindergeld bekommen oder für keines.
    Ich persönlich glaub ja, dass es daran liegt, dass er noch Kindergeld zurückzahlen muss, für das Jahr in dem unsere Tochter nicht mehr in der Schule und noch nicht in der Ausbildung war, sonder gejobt hat. Kann das sein?
    Oder ist es doch richtig, dass eine Abzweigung nicht möglich ist, wenn man noch für ein anderes Kind Kindergeld bekommt? Da das gesamt Kindergeld quasi über eine Kindergeldnummer läuft?
    Danke schon mal und liebe Grüße
    Eva

  183. Hallo Herr Schröder,
    wir unterstützen in unserer Beratungsstelle junge Menschen mit multiplen sozialen Problemen. Ich selbst bin in Kindergeldproblemen noch sehr unerfahren und arbeite mich langsam ein. Aber vielleicht können Sie mir weiterhelfen: Einer unserer Klienten (18) lebt mit seiner Freundin (21, Hartz IV-Empfängerin) in deren kleiner Wohnung (ca. 30qm) zusammen. Ein Leben im elterlichen Haushalt ist aus medizinischen Gründen (psychische Probleme bei dem Sohn) nicht mehr möglich, die Eltern leben zudem getrennt. Möchte jetzt bei den beiden bei der Anmietung einer größeren Wohnung im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft helfen und benötige für die kommende „Auseinandersetzung“ mit dem Jobcenter Klarheit.
    Mutter unterstützt Sohn mit mtl. 360 €, Vater ist Kindergeldbezieher, hat aber bisher nur einmal das KG an den Sohn weitergeleitet, will das aber künftig tun. Weitere finanzielle Unterstützung durch Vater erfolgt nicht. Telefonische Kontaktaufnahme mit Kindergeldkasse bislang schwierig.
    Frage: Besteht Anspruch für den Sohn (eigentlich doch??) trotz Unterhaltsleistung durch Mutter, und in welcher Höhe? Ich gehe dann davon aus, dass der junge Mann zwar keine Unterhaltsleistungen bekommen wird, aber doch einen Teil der Wohnungskosten.
    Ich hoffe, dass ich das Problem halbwegs erklären konnte und würde mich über Ihre unverbindliche Antwort freuen.
    Viele Dank für Ihre Bemühungen und ein sonniger Gruß aus Hagen
    Peter Bach

  184. Hallo,

    ich hätte dzu dem Thema auch noch folgende Frage: Muss meine Mutter in irgendeiner Weise bestätigen, dass sie mir keinen Unterhalt zahlt? Ich habe nämlich überhaupt keinen Kontakt zu ihr, sie hatte mich auch nach dem Abi vor die Tür gesetzt und weigert sich irgendetwas zu unterschreiben. Was mache ich denn dann in dem Falle?

    Liebe Grüße
    Anna

  185. Saskia // 8. Mai 2013 um 11:23 //

    hallo simon,
    ich habe eine kurze frage mein abzweigungsantrag läuft seit mehren Wochen mitte März.Mir wird jedemal etwas anderes bei der servic nummer erzählt.Ich möchte eig nur wissen solange das bearbeitet wird,ist mir ja das kindergeld gestrichen .meiune Frage darauf weil ich das Geld dringenst benötige kann ich dafür iwelchen ausgleich oder Überbrückungsgeld bekommen ?
    lg

  186. Hallo Simon,
    finde diese Seite toll!Und wie es aussieht hast du schon vielen geholfen,das ist einfach super.
    Mach weiter so!
    Nun wende ich mich auch an dich:steht mir Kindergeld zu wenn ich über 18 und in der Ausbildung bin,alleine in der Wohnung lebe und meine Mutter in Russland gemeldet ist und dort lebt?
    Welche Unterlagen brauch ich?
    Wäre sehr froh über eine Antwort

  187. Hallo. Ich habe auch einen Abzweigungsantrag gestellt und wir sollten angeben ob und wieviel unterhalt meine Mutti für mich aufbringt.dazu sollten wir auch das Kindergeld zählen….mehr bekomm ich auch nicht.so und jetz bekomm ich Ca 17€ von der Familienkasse. Muss mir meine Mutti den Rest Übergeben????
    LG

  188. Sophie Rose // 26. Juni 2013 um 08:27 //

    Hallo simon

    Ich habe ein großes problem ich bin 16 jahre und Schülerin ich habe jetzt 3 jahre in einem heim gewohnt doch seit ca. 2 monaten lebe ich bei meinem freund wir wollen jetzt in eine andere wohnung umziehen und ich habe meine mum gefragt ob wir das nicht so machen können das ich mein kindrgeld undmeine halbweisenrente uberweist bekommen kann weil bis jetzt hatte sie das ganze geld immer und es sind immerhin 345 euro die uns fehlen ich bekomme zwar immer jede woche geld zum einkaufen aber es sind 40 euro in der woche nur vom essen und trinken kann ich keine miete strom.und andere sachen bezahlen und meine mum macht das nicht sie möchte das geld weiterhin behalten wie kann ich jetzt dagegen vorgehen

    Ich würde mich freuen wenn ich schnell eine antwort bekommen könnte
    Ich bedanke mich jetzt schon mal für die antwort

    Liebe grüße Sophie

  189. Hallo Simon,

    wie verhält es sich, wenn ein 18jähriges Kind auszieht und nicht bekannt gibt, ob die Ausbildung weitergemacht wird oder nicht!
    Wenn wir ihm jetzt das Kigeld ausbezahlen und er die Ausbildung abgebrochen hat, dann bezahlen wir, bei der nächsten Kontrolle, das Kigeld zurück und haben ein Strafverfahren am Hals! Oder?
    Kann auch jemand anderes als Kindergeldberechtigter (z.B. Eltern von der Freundin) eingesetzt werden? Oder müssen das immer die Leiblichen Eltern sein?
    Würde mich über eine Rückinfo freuen!

    Vielen Dank!

  190. Sandra // 1. Juli 2013 um 19:42 //

    Hallo!
    erst mal zur Vorgeschichte 😉
    Und zwar geht es um das Kindergeld meine Bruders
    er war bis ende 2012 in einer Ausbildung.
    da er aber ab dem 3.Lehrjahr zu viel verdient hat wurde das Kindergeld gestrichen
    ich habe Anfang des Jahres dann die Steuererklärung von meinem Bruder gemacht, wo ersichtlich war das er unter der Einkommensgrenze ist durch diverse Werbungskosten.
    Wir haben momentan diesbezüglich noch ein ewiges hin und her mit der Kindergeldkasse wegen der Einkünfte 2011. Da die Beamtin den Steuerbescheid nicht anerkennen will. So wie ich jetzt heraus gefunden habe ist der Steuerbescheid nicht bindend. Wie auch immer…
    Meine Mutter meint sie hat den Antrag für 2011 und 2012 gestellt ist sich aber nicht sicher da mein Bruder bis ende 2012 in der Ausbildung war. Bisher haben sie das Geld für 2012 aber noch nicht erhalten.
    Jetzt bin ich am überlegen ob ich für 2012 noch mal einen Antrag stellen soll. Da er für 2012 ja auf jeden fall Kindergeld bekommt.
    Des weiteren muss ich für 2013 einen Antrag stellen da er jetzt noch eine zweite Ausbildung anfängt.
    Da er Anfang des Jahre ausgezogen ist, da die momentane Situation bei unserer Mutter ein zusammenleben nicht möglich macht.
    reicht es wenn den Antrag KG11e stelle oder muss ich den Kindergeldantrag komplett stellen?
    Vielen Dank
    Grüße Sandra

  191. Hallo,

    ich hoffe mir kann bei meinem Anliegen geholfen werden, danke schonmal für die Hilfe:)

    Mein Problem ist folgendes:
    Nach 2 Jahren Freiwilligendienst, in dem ich nicht Kindergeldberechtigt war, möchte
    ich, 21 Jahre und in einer WG wohnend, nun Kindergeld beantragen. Es handelt sich
    um meine erste Ausbildung, Kindergeld stünde mir also zu. Zu meinem alleinerziehenden
    Vater, der Frührente bezieht, habe ich keinen Kontakt und möchte es auch dabei belassen.

    Kann ich ohne sein Wissen Kindergeld beantragen? Kann ich mich auf den Datenschutz beziehen? Er hat schon immer Geld von mir verlangt, da er über seine Verhältnisse lebt und ich möchte den Streit vermeiden, sobald er erfährt, dass ich Kindergeld bekomme. Sollte er davon Wind bekommen, verzichte ich liebe auf das Geld und versuche mich irgendwie über Wasser zu halten.
    Welche Informationen bekommt er überhaupt von der Familienkasse?

    Danke fürs lesen und helfen 🙂

  192. Natascha // 18. Juli 2013 um 20:57 //

    Hallo Simon!
    Ich hoffe, ich kann die ganze Geschichte so kurz wie möglich machen.
    Ich bin 24 Jahre Alt . Habe eine abgeschlosene Ausbildung und lebe seid 5 Jahren alleine ( ohne Familie / Verwanten) in Deuschland.Davor kam ich mit meiner Mutter aus Kasachstan. Leider musste sie wieder zurück. Ich hab schon mal mein eigenes Kindergeld bekommen, bis ich anfing zu arbeiten. Momentan bekomme ich Arbeitslosengeld1 (580€ netto) und bin in einer Maßnahme. Besitze ein Auto, wo vierteil Jahrlich 275 € für die versicherung weg gehen.Wohnen tue ich mit meinem Freund. Er hat einen festen Arbeitsplatz und hat auch seine geregelten ausgaben. Trotzdem versuche ich so gut wie möglich Miete und Strom zu zahlen. Leider reicht mein Geld mir nicht aus.
    Jetzt ist meine Frage : Kann ich noch dazu ein Antrag auf mein eigenes Kindergeld stellen? wenn ja wo ?

  193. Hallo Simon,

    Habe mit Interesse dasThema Kindergeld hier verfolgt, vielleicht können Sie auch uns weiterhelfen.
    Wir leben gegenwärtig in Kanada und unsere beiden Kinder leben und studieren in Deutschland. Wir sind in Deutschland nur beschränkt Einkommenssteuer pflichtig und damit verfällt unser Anspruch lt. Kindergeldkasse.
    Können wir mit einer Abzweigungserklärung zugunsten unserer Kinder Kindergeld erhalten? Und welchen Einfluss hat die Höhe des Unterhalts, den wir für unsere Kinder leisten? Würden uns freuen, wenn Sie uns hier weiterhelfen könnten.

    Danke und Gruß
    Manfred

  194. Hallo Simon,

    ich habe einige Fragen 😀

    Also meine Situation: Ich bin aus privaten und familiären Gründen im Januar 13 von zu Hause ausgezogen. Bin Azubi und mir wurde immer KG bezahlt.
    Im Januar habe ich dann einen Abzweigungsantrag gestellt, der abgelehnt wurde, da meine Mutter mir bis dato das Geld nicht auszahlen wollte (Geldprobleme etc.).

    Nun hat sie urplötzlich doch eingewilligt, dass ich mein KG selbst bekomme. Seit Januar/Februar wurde auch keins mehr gezahlt, nach dem Antrag meinerseits.

    Der Antrag an die Familienkasse ist jetzt raus (zum zweiten Mal), diesmal mit einwilligung meiner Mutter:.

    Meine Frage: Wie stehen die Chancen, dass der Antrag nun bewilligt wird?
    Gäbe es dann automatisch bei Bewilligung eine Nachzahlung des gesamten letzten Jahres (Januar-November)?

    Liebe Grüße

    Annie

  195. Hallo Simon,
    ich bin seit längerem sehr verzweifelt und hoffe, dass du mir vielleicht helfen kannst 🙁

    So, erst mal zu den Fakten, ich bin 21 Jahre alt und lebe seit dem 1. November 2012 bei meinem Freund, da ich überstürzt von zu Hause ausgezogen bin. Das mit meiner Mutter war da einfach nur noch unerträglich, von ihrem Freund ganz zu schweigen.

    Das Verhältnis zu meiner Ma ist natürlich denkbar schlecht. Jedenfalls…

    Im Dezember war ich dann nochmal bei ihr, weil ich wollte, dass sie mir das Kindergeld gibt. Aber Fehlanzeige, das sah sie mal so gar nicht ein. Ein paar Wochen später rief sie dann auf meiner Arbeit an, ich soll bitte vorbei kommen ich müsste unterschreiben, dass das KG auf mich laufen soll.

    Sie hatte mir versichert, dass sie das ganze dann bei der Post noch am Abend einwerfen würde.

    Naiv wie ich war, habe ich das geglaubt. Als dann aber nach nem Monat nichts kam, rief ich bei der Familienkasse an und die sagten mir, dass da nie etwas eingegangen ist. Also stellte ich den Abzweigungsantrag.

    Der wurde aber abgelehnt. Grund: Man dachte, man wollte das nur vereinfachen, meine Mutter könnte mir das Geld ja auch so überweisen. Nur damit das Geld schneller zu meiner Verfügung steht, dafür würden die das nicht machen.

    Also hab ich mal höflich nachgefragt, was das denn soll, dass ich mit meiner Mutter keinen Kontakt habe und sie mir das Geld nie nie niemals freiwillig geben würde. Das würde dann als Einspruch angesehen und ich habe Post bekommen, dass man sich nochmal darum kümmert und ich mich nicht melden brauche. Das würden die schon tun.

    Das war vor 2 oder 3 Monaten…. Ich habe in der zeit auch noch mal angerufen aber da kamen dann nur Antworten wie: wissen wir nicht, müssen sie abwarten, ja das dauert halt und und und.

    Also, was soll ich machen? Abwarten? Anzeige erstatten? Oder einfach abhaken? Weil für mich läuft die Zeit. In ca 6 Monaten habe ich meine Ausbildung beendet.

  196. nico schrkamp // 28. Januar 2014 um 22:51 //

    Ich (19) ziehe am 1.3.2014 mit meiner freundin (17) zusammen (warmmiete 530€) . Ich bin in der ausbildung im ersten lehrjahr zum Verkäufer und verdiene 677€ brutto (540€ netto) und sie ist in der ausbildung erstes lehrjahr zur frisörin und verdienst 450€ brutto (320 € netto) . Ich will ein antrag auf mein kindergeld beantragen und wollte fragen wie viel ich ungefähr bekomme ? Bitte um schnelle antwort . Danke 🙂

  197. Hallo Simon,

    wie sieht es eigentlich aus wenn die Grundsicherung (Sozialamt) das Kindergeld anrechnet ?Das Erwachsene Kind aber eine eigene Wohnung hat und sein Elternteil KG berechtigt ist? Wie lange dauert es bis das Kindergeld nachgezahlt wird? Ein Abzweigungsantrag wurde gestellt.
    Danke für eine Antwort.

  198. Hallo
    Wollte mal wissen ob mir das Kindergeld zusteht, bin 19 Jahre alt und befinde mich in meiner ersten Ausbildung, da ich alleine wohne und meine Eltern mir kein Unterhalt zahlen weil sie im Ausland wohnen.
    Freue mich auf ihre Antwort.
    Vielen Dank

  199. Sabrina // 10. Juni 2014 um 20:46 //

    Hallo Simon,

    ich beziehe seit meinem 19. Lebensjahr wegen einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung Sozialhilfe bzw. derzeit Grundsicherung für Arbeitssuchende ALG2.Da die Behinderung vor dem 24 Lebensjahr festgestellt wurde erhalte ich ohne Altersbeschränkung Kindergeld.
    Im vergangenen Jahr hat das Jobcenter meine Mutter aufgefordert einen Abzweigungsantrag zu stellen- das KG sollte direkt an das Jobcenter ausgezahlt werden.
    Dies lehnte die KG Kasse jedoch ab. Das Jobcenter hat meine Mutter nicht dazu aufgefordert mir das Geld zukommen zu lassen. Es geht nie auf meinem Konto ein. Trotzdem wird es jeden Monat bis auf 30€ Pauschale angerechnet. Ist dies korrekt? Oder kann ich dagegen vorgehen, da das KG nachweislich nicht auf meinem Konto eingeht.

  200. Franziska // 29. August 2014 um 16:12 //

    Hallo Simon,
    mein problem:
    Bin im Januar aufgrund von differenzen bei meinen eltern ausgezogen. meine mutter hat dann den erhalt des kindergeldes gestoppt, dass weder sie noch ich welches bekomme. im mai waren wir soweit, dass sie einen neuen antrag oder abzweigubgsantrag gestellt hat. jetzt sind fast 4 monate vergangen, hab wieder ein sehr schlechtes verhältnis zu meiner mutter und ich weiß nicht ob sie wieder das kindergeld bekommt. hab bei der familienkasse angerufen und wollte wissen wie weit die bearbeitung ist. mir wurde gesagt, dass man mir, obwohl ich das kind bin um das es geht, keine auskunft geben darf. ich solle mich mit meiner mutter in verbindung setzten. das geht aber nicht. was für möglichkeiten habe ich doch auskunft zu bekommen? habe ich überhaupt eine möglichkeit?
    grüße franzi

  201. Hallo,
    ich habe eine Frage ich 22 Jahre bekomme seit knapp einem Jahr kein Kindergeld mehr, da ich die Vorraussetzungen nicht erfüllt habe.
    Im April 2015 beginne ich eine Ausbildung und erfülle die Vorraussetzungen wieder.
    Müssen meine Eltern (leben getrennt, beide leisten keinen Unterhalt, ich wohne alleine) das Kindergeld neu beantragen oder kann ich das auch selber?
    Wird mir erst mit beginn der Ausbildung Kindergeld gezahlt oder schon eine Übergangszeit vorher (ich muss nämlich umziehen und da könnte ich das Geld gut brauchen, außerdem bin ich bis Febr. krankgeschrieben und kann daher nicht schon im Oktober eine Ausbildung beginnen)?
    Ich hoffe Du kannst mir helfen.

    Danke

  202. Hallo,
    ich 43 Mutter von drei Kindern bekomme von der Familienkasse seit November 2015 kein Kindergeld. Mein Exmann in der Schweiz hat dort Familienzulage beantragt. Ich frage mich nur für welche Familie. Denn wir sind es nicht. Auch zahlt er seit Jahre für seine beiden Kinder keinen Unterhalt. Das dritte Kind hat sogar einen anderen Namen und selbst Ihr wurde das Kindergeld gestrichen. Bin jetzt sogar mit meinen Anwalt gegen die Familienkasse zugange und er hat schon eine Klage gegen sie eingereicht. Aber nichts rüht sich. Es wurde sogar ein neuantrag abgegeben, aber auch hier sagte mann das kann bis zu einem halben Jahr dauern bis sich die Familienkasse in bewegung setzt. Ich wäre sogar bereit an die Öffendlichkeit zu gehen. Da der Vater sich ja um nichts kümmert keinen Unterhalt zahlt und die Kinder am ausgestreckten Arm verhungern lässt. Es interessiert Ihn nicht die Bohne und der Familienkasse auch nicht. Mein Anwalt sagte es wäre kein einzelfall. Dazu kommt das ich aus Gesundheitlichen Gründen eine Umschulung gemacht habe bin dann angefangen zu arbeiten und wurde 7 Monaten gekündigt. Somit bin ich Harz 4 Empfänger geworden obwohl ich nie zu Hause war. Mein Sohn Studiert und kann sich dort vor Ort keine Wohnung nehmen , weil wie gesagt der Unterhalt und das Kindergeld fehlen. Ist das nicht grausam was die Familienkasse den Kindern damit antun. Ich kann die Welt nicht mehr verstehen. Hauptsache dem alten geht es gut der darf dann das Kindergeld in vollen Zügen ausgeben. Weiß hier einer Rat?

  203. Angelique Mellies // 13. Mai 2016 um 10:20 //

    Hallo lieber Simon,

    ich bin aufgrund eines Ausbildungsplatzwechsels und differenzen Zuhause mit meinem leiblichen Vater und meiner Stiefmutter. Mein Vater hat sich geweigert mir die Kindergeldnummer zu geben und damit den Abzweigungsprozess zu verschnellern. Nun habe ich bereits im März die Abzweigung beantragt. Als mein Vater Stellung nehmen sollte, sagte er, er habe die Dokumente abgeschickt und nun erreiche ich aber niemanden bei der zuständigen Kasse. Weißt du was ich noch tun kann?
    Lg Angie

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