Wie man Talente bei Kindern entdeckt und fördert

In jedem Kind sind Fähigkeiten und Talente versteckt, die sich zum Wecken lohnt. Die Neigungen und Vorlieben der Kinder zu bestimmten Aufgaben oder Bereichen sind nicht immer eindeutig zu erkennen und sofort sichtbar. Man weiß es zum Beispiel nicht, ob ein früher Spracherwerb ein Zeichen für eine sprachliche Begabung ist oder ob jeder Lego-Bauer ein künftiger Architekt ist. Welche Begabungen hat ein Kind? Wie können Eltern Talente von Kindern möglich früh erkennen und fördern? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Beitrag.

Auf Talentsuche: Begabungen erkennen

[sws_green_box box_size=“630″]Es gibt keinen anderen Bereich, in dem die Eltern mehr rätseln würden, als der, in dem es um die Begabungen ihrer Kleinen geht. Talente oder unentdeckte Begabungen lassen sich frühzeitig beim Sport oder Sprachunterricht, bei Kunst oder musikalischer Erziehung ans Tageslicht befördern. Bestimmte Neigungen kann man anhand der Spielvorlieben des Nachwuchses richtig deuten. Mögliche Talente sind oft in Bereichen versteckt, bei denen Kinder viel Interesse zeigen und besonders aktiv sind. Wenn beispielsweise ein Kind viel und gerne malt, ist daraus zu schließen, dass es eine kreative Ader besitzt. Soziale und kommunikative Fähigkeiten zeigen sich bei Rollenspielen. [/sws_green_box]

Talentförderung: mit wenig Geld möglichst viel erreichen

Vorhandene Vorlieben oder Talente sollten ganz behutsam unterstützt werden, neue dagegen durch ein breit gefächertes Angebot geweckt werden. Dazu braucht man keine speziellen Kurse, es reicht vollkommen, wenn Kinder zusammen mit ihren Eltern unterschiedliche Interessensgebiete testen und dabei so weit wie möglich gefördert werden.

Das könnte zum Beispiel ein Spaziergang durch den Wald sein. Danach können die Eltern eine Bastelstunde organisieren. Auch [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Spiele mit dem Ball oder gemeinsames Singen [/sws_highlight] liefern sinnvollere Ergebnisse als manche teuer bezahlte Talentförderungsmaßnahmen.  Die spielerische Art, etwas Neues zu entdecken, gibt den Kindern mehr Input, sie sind dadurch motivierter und nicht überfördert.

Selbstständigkeit der Kinder ist wichtig

Kinder sind meist wissbegierig und lassen sich schnell für ein konkretes Thema begeistern. Das passiert umso schneller, wenn sie selbst etwas ausprobieren können oder beim Experimentieren die Hand anlegen dürfen. Das selbstständige Greifen ruft im Endeffekt das Begreifen hervor und ermöglicht dadurch den Kindern, [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]neue Erfahrungen auf eigene Faust zu sammeln [/sws_highlight]  und auch selbstständig zu bewerten.

Als Eltern sollte man seinen Kindern Erfahrungsräume ermöglichen, damit sie die Chance haben, Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten und eigene Fähigkeiten zu überprüfen.

Aufgetauchte Neigungen immer zulassen

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass wenn man bestimmte Fähigkeiten nie hatte, sollten sie den Kindern auch verborgen bleiben. Man muss bedenken, dass Talente Generationen überspringen können und Kinder entdecken oft Fähigkeiten in Bereichen, die für ihre Eltern unbekannt waren.

Die Frage „Woher hat das Kind das nur?“ sollte nicht nur verwundern, sondern die Eltern dazu animieren, [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]die ungewöhnlichen Interessen zu unterstützen [/sws_highlight] . Wichtig bleibt aber, dass ein Kind immer Freude daran findet, was es tut, auch wenn es künftig kein Beethoven mehr wird.

Hochbegabte Kinder: Mensa beim WDR August 2007 mit Dorian

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net mandy godbehear

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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