Wie viel Hygiene muss bei Kindern wirklich sein?

Hygiene bei Kindern Hygiene bei Kindern
Hygiene bei Kindern

Hygiene bei Kindern

Besonders jetzt in der Winterzeit werden Kinder öfter krank. Das ist eine Last für die Eltern, wie aber auch für die Kinder. Es gibt viele Kinderkrankheiten, mit denen sie sich anstecken können.

Warm anziehen allein hilft da eher wenig, vor allem wenn Kinder in der Schule oder im Kindergarten viel Kontakt mit anderen Kids haben, ist das Ansteckrisiko ziemlich hoch.

Von der Grippe bis hin zu Streptokokken ist leider nichts ausgeschlossen. Um allgemein Krankheiten vorzubeugen, kann man auch einige Hygiene-Regeln beachten. Allerdings gibt es natürlich auch Grenzen, was die Hygiene bei Kindern anbelangt, denn um das Immunsystem stärken zu können, brauchen Kinder auch die Bakterien.

Hände waschen – Janas Kinderkiste

Hygiene-Regeln für Kinder

Dass Kinder gerne im Schmutz spielen, ist bekannt und völlig normal. Sie davon völlig abzuhalten, um Krankheitsgefahr auszuschließen, ist also völliger Unsinn. Ein gewisses Maß an Dreck darf schon sein.

Trotzdem gibt es aber natürlich einiges, was man beachten kann, um eine nötige Hygiene im Haushalt gewährleisten zu können. Dies ist besonders wichtig, wenn das Kind oder ein anderes Familienmitglied sich vorher mit einer ansteckenden Krankheit infiziert hat.

Um eine Wiederholung der Krankheit auszuschließen, muss man darauf achten, dass die Viren sich nicht verbreiten. In so einem Fall sollte man nach der Genesung übrigens die Bettwäsche und Handtücher komplett auswechseln. Auch Schals und Mützen bzw. bereits getragene Kleidung sollten ausgetauscht werden. Die Krankheitserreger könnten sich noch in den Textilien befinden und müssen daher einmal ordentlich durchgewaschen werden.

Abgesehen von dieser Situation, ist es nicht ganz so schwierig mit der Hygiene. Einfache Dinge zu beachten, kann in Sachen Sauberkeit ausreichen:

  • Bei Säuglingen Schnuller, Fläschchen und Sauger steril halten.
  • Wenn das Kind aus dem Kindergarten kommt, zuerst die Händewaschen.
  • Vor und nach jedem Essen die Hände waschen, hilft vor Ansteckungsgefahr auch durch die Atemwege.
  • Geschirrtücher, Putzlappen und Schwämme häufig austauschen oder bei 70 Grad waschen, denn Viren fühlen sich auf ihnen besonders wohl.
  • Hygiene bei Nahrung beachten und Gemüse und Obst immer gut abwaschen.
  • Die Reinigung von WC und Bad ist im Haushalt mit Kleinkindern besonders wichtig.
  • Nach jedem Toilettengang Hände gründlich mit Seife waschen. Bei Kleinkindern kontrollieren und erklären.
  • Das tägliche Waschen von Gesicht, Händen und Putzen von Zähnen ist ebenfalls wichtig. Bereits ab dem ersten Zahn muss das regelmäßige Zähneputzen beginnen.

Sauberkeit ist in Haushalten, wo Kinder leben wirklich wichtig. Allerdings darf man es auch nicht übertreiben. Das Haus komplett keimfrei zu machen, ist ebenfalls schädlich. Es gibt schließlich auch Keime, die wichtig für die Kleinen sind. Dadurch können sie ihre Abwehrkräfte stärken und es ist wissenschaftlich belegt, dass Kinder mit einer zu sterilen Umgebung mehr zu Allergien neigen, als andere ohne Eltern mit einem Putzfimmel.

Zahnputzmonster

Fazit: Das Gleichgewicht von Sauberkeit und Schmudeligkeit zu finden ist nicht einfach. Kinder sollten weder in einer zu verdreckten, noch in einer zu sterilen Umgebung aufwachsen.

Beachtet man jedoch einige Regeln, wie das regelmäßige und gründliche Händewaschen und eine normale Reinigung im Haushalt, ohne gleich alles Desinfizieren zu müssen, ist das bereits ausreichend.

Hygiene ist vor allem bei Nahrung und Sanitäranlagen sehr wichtig. Wenn Kinder aber mal im Dreck spielen, braucht man nicht gleich völlig in Sorge sein.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Deyan Georgiev

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Besonders jetzt in der Winterzeit werden Kinder öfter krank. Das ist eine Last für die Eltern, wie aber auch für die Kinder. Es gibt viele Kinderkrankheiten, mit denen sie sich anstecken können.

Warm anziehen allein hilft da eher wenig, vor allem wenn Kinder in der Schule oder im Kindergarten viel Kontakt mit anderen Kids haben, ist das Ansteckrisiko ziemlich hoch.

Von der Grippe bis hin zu Streptokokken ist leider nichts ausgeschlossen. Um allgemein Krankheiten vorzubeugen, kann man auch einige Hygiene-Regeln beachten. Allerdings gibt es natürlich auch Grenzen, was die Hygiene bei Kindern anbelangt, denn um das Immunsystem stärken zu können, brauchen Kinder auch die Bakterien.

Hände waschen – Janas Kinderkiste

Hygiene-Regeln für Kinder

Dass Kinder gerne im Schmutz spielen, ist bekannt und völlig normal. Sie davon völlig abzuhalten, um Krankheitsgefahr auszuschließen, ist also völliger Unsinn. Ein gewisses Maß an Dreck darf schon sein.

Trotzdem gibt es aber natürlich einiges, was man beachten kann, um eine nötige Hygiene im Haushalt gewährleisten zu können. Dies ist besonders wichtig, wenn das Kind oder ein anderes Familienmitglied sich vorher mit einer ansteckenden Krankheit infiziert hat.

Um eine Wiederholung der Krankheit auszuschließen, muss man darauf achten, dass die Viren sich nicht verbreiten. In so einem Fall sollte man nach der Genesung übrigens die Bettwäsche und Handtücher komplett auswechseln. Auch Schals und Mützen bzw. bereits getragene Kleidung sollten ausgetauscht werden. Die Krankheitserreger könnten sich noch in den Textilien befinden und müssen daher einmal ordentlich durchgewaschen werden.

Abgesehen von dieser Situation, ist es nicht ganz so schwierig mit der Hygiene. Einfache Dinge zu beachten, kann in Sachen Sauberkeit ausreichen:

  • Bei Säuglingen Schnuller, Fläschchen und Sauger steril halten.
  • Wenn das Kind aus dem Kindergarten kommt, zuerst die Händewaschen.
  • Vor und nach jedem Essen die Hände waschen, hilft vor Ansteckungsgefahr auch durch die Atemwege.
  • Geschirrtücher, Putzlappen und Schwämme häufig austauschen oder bei 70 Grad waschen, denn Viren fühlen sich auf ihnen besonders wohl.
  • Hygiene bei Nahrung beachten und Gemüse und Obst immer gut abwaschen.
  • Die Reinigung von WC und Bad ist im Haushalt mit Kleinkindern besonders wichtig.
  • Nach jedem Toilettengang Hände gründlich mit Seife waschen. Bei Kleinkindern kontrollieren und erklären.
  • Das tägliche Waschen von Gesicht, Händen und Putzen von Zähnen ist ebenfalls wichtig. Bereits ab dem ersten Zahn muss das regelmäßige Zähneputzen beginnen.

Sauberkeit ist in Haushalten, wo Kinder leben wirklich wichtig. Allerdings darf man es auch nicht übertreiben. Das Haus komplett keimfrei zu machen, ist ebenfalls schädlich. Es gibt schließlich auch Keime, die wichtig für die Kleinen sind. Dadurch können sie ihre Abwehrkräfte stärken und es ist wissenschaftlich belegt, dass Kinder mit einer zu sterilen Umgebung mehr zu Allergien neigen, als andere ohne Eltern mit einem Putzfimmel.

Zahnputzmonster

Fazit: Das Gleichgewicht von Sauberkeit und Schmudeligkeit zu finden ist nicht einfach. Kinder sollten weder in einer zu verdreckten, noch in einer zu sterilen Umgebung aufwachsen.

Beachtet man jedoch einige Regeln, wie das regelmäßige und gründliche Händewaschen und eine normale Reinigung im Haushalt, ohne gleich alles Desinfizieren zu müssen, ist das bereits ausreichend.

Hygiene ist vor allem bei Nahrung und Sanitäranlagen sehr wichtig. Wenn Kinder aber mal im Dreck spielen, braucht man nicht gleich völlig in Sorge sein.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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