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Windelentwöhnung: Wie Sie das am besten meistern

Der Abschied von Windeln ist ein großer Schritt in der Entwicklung eines Kindes, die meisten Eltern können es kaum erwarten. Allerdings sind nur wenige darauf richtig vorbereitet und wissen nicht, dass es sich um einen Prozess handelt, das mitunter ziemlich lange dauern kann. Die meisten Kinder brauchen nämlich einige Monate, um trocken zu werden.

Herausfinden, ob das Kind dafür bereit ist

[sws_blue_box box_size=“618″]In der Regel kann man mit dem „Windelentwöhnung-Training“ beginnen, wenn das Kind älter als zwei Jahre ist. Bei manchen Kindern kann es allerdings länger dauern, sie sind bis zum ihren vierten Lebensjahr nicht dazu bereit. Um den richtigen Zeitpunkt herauszufinden, warten Sie einfach darauf, dass Ihr Kind Ihnen ein Zeichen gibt. [/sws_blue_box] [dropcap]D[/dropcap]as erkennen Sie gleich, wenn es beispielsweise beginnt, Ihre WC-Gewohnheiten oder die Ihres Partners zu imitieren. Sie sollten aber keinen druck auf das Kind ausüben und warten, wenn es den Weg selbst gehen will.

Passendes Töpfchen kaufen

Zuerst sollten Sie für die entsprechende Ausstattung sorgen, also ein passendes Töpfchen oder ein spezieller Toilettenaufsatz kaufen. Das Töpfchen soll vor allem stabil stehen, damit Ihr Kind es auch allein benutzen kann, ohne es gleich umzuwerfen oder noch schlimmer – von ihm herunterzufallen. Damit das Kind es noch besser versteht, können Sie ihm erklärende Bilderbücher oder Videos zeigen.

Üben Sie mit dem Kind auch „trocken“. Setzen Sie es einfach mal angezogen [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]auf das Töpfchen[/sws_highlight] , wenn die Zeit dafür passend ist. Dadurch lernt das Kind, das Töpfchen als eine Alltagsroutine zu verstehen. Wenn sich das Kleine auf das Töpfchen nicht setzen will, dramatisieren Sie das Thema nicht gleich, Sie machen ihm nur Angst. Es wäre besser, wenn Sie das Töpfchen für eine Zeit wegschaffen und es später erneut versuchen.

Windel adieu!

Sitzt das Kind nun ohne Windel auf dem Töpfchen, sollten Sie ihm genügend Zeit lassen, sich daran zu gewöhnen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um ihm zu erklären, wieso es überhaupt darauf sitzt und dass Mama, Papa und gegebenenfalls der Rest der Familie, jeden Tag auch nichts anderes tun. Das sollte als Ritual zum Großwerden verstanden werden.

Falls Ihr Kind den Sinn verstanden hat, und macht etwas in das Töpfchen – prima! Aber auch wenn nichts passiert, sollten Sie das Kind nicht zu sehr dazu drängen. Warten Sie besser ab und erklären ihm aufs Neue, warum es besser ist, das Töpfchen zu benutzen.

Fördern Sie die Unabhängigkeit

Sie sollten auch Ihr Kind dazu ermutigen, das Töpfchen auch allein aufzusuchen, falls es den Drang dazu merkt. Oder es gibt Ihnen Bescheid, damit Sie mit ihm [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]auf die Toilette gehen[/sws_highlight]  können. Bei passender Gelegenheit und wenn es warm genug ist, können Sie das Kind mal ruhig ohne Hose und Windel spielen zu lassen. Das Töpfchen sollte aber sicherheitshalber in der Nähe sein.

Sagen Sie ihm, dass es nun immer, wann es will, auf das Töpfchen gehen kann, und – wenn nötig – erinnern Sie es gelegentlich daran.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Kyrylo Grekov

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