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ADHS – darunter leiden auch die Eltern

ADHS ist eine viel verbreitete Krankheit

ADHS ist eine viel verbreitete Krankheit

In Deutschland leben über 500 000 Kinder im Schulalter mit der Diagnose ADHS.

Die Dunkelziffer ist jedoch weit höher, da vor allem die Schüler, die zwar unter einer Aufmerksamkeitsstörung leiden, aber nicht hyperaktiv sind, gar nicht erst untersucht werden.

ADHS – was ist das eigentlich?

Die genaue Bezeichnung lautet Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, abgekürzt ADHS. Dahinter verbirgt sich das, was man früher Zappelphilipp nannte. Kinder, die scheinbar „Flöhe im Hintern“ haben, Schüler, die sich auf nichts konzentrieren können und deshalb immer wieder andere Schüler und auch den Lehrer vom Unterricht ablenken wollen.

Das geschieht durch Herumkaspern, ständiges Hin- und herrutschen auf dem Stuhl, oder permanentes Dazwischenreden. Diese Kinder haben ein Problem damit, sich auf den Unterricht zu konzentrieren und länger einem Geschehen zu folgen.
Kids mit ADHS fallen permanent und ohne Unterbrechung unangenehm auf. Doch nicht nur die Kinder, sondern die Eltern gleich mit. Oft genug stehen sie hilflos daneben, wenn der Sprößling seine eigene Wege geht, nicht hört und stattdessen mit frechen Widerworten kontert.

ADHS genauer erklärt!

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Eltern leiden mit!

Für die Eltern gleicht das oft einem Spießrutenlauf, denn die Umgebung reagiert peinlich berührt bis ablehnend auf dieses „ungehobelte Benehmen“.
Die Kinder versagen häufig in der Schule, denn ein betroffenes Kind hat es schwer, dem Unterricht zu folgen. Das Ergebnis sind schlechte Noten und Lehrer, mit denen es sich der Schüler zudem verscherzt hat.

Rettung Ritalin?

Die meisten Eltern sehen ihre Rettung in der Gabe von Ritalin. Tatsächlich erzählen viele Mütter von den positiven Auswirkungen des Medikaments, davon dass ihr Sohn, seltener die Tochter jetzt viel ruhiger wäre, und dass sich die schulischen Leistungen stark verbessert hätten. Natürlich ist das für viele Eltern eine gute Nachricht. Doch andererseits darf nicht verschwiegen werden, dass Ritalin ein Medikament ist. Wie alle Medikamente hat auch Ritalin Nebenwirkungen. So gibt es Hinweise darauf, dass der Ritalin-Wirkstoff Methylphenidat zu Bluthochdruck führt. Außerdem ist Ritalin ein Aufputschmittel. Süchtigen dient es oftmals als Drogenersatz. Deshalb sollten Eltern kritisch hinterfragen, ob ihr Kind tatsächlich Ritalin benötigt.

Es gibt Alternativen

ADHS muss richtig Diagnostiziert werden

ADHS muss richtig Diagnostiziert werden

Manchmal reicht eine konsequente Verhaltenstherapie aus, um die Störung in den Griff zu bekommen.
Es hilft ADHSlern, wenn sie feste Strukturen erleben.

Dazu gehören so alltägliche Rituale wie Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Gerade für ADHS-Kinder ist es wichtig, Grenzen zu erfahren.

Darum sollten feste Zeiten eingeführt werden, wie Lernzeiten und auch die Schlafenszeit. Sie sollten zu unumstößlichen Größen werden, die auch nicht verhandelbar sind, denn das hilft einem Kind mit ADHS – und keineswegs nur einem solchen –mit der eigenen Unruhe besser zurecht zu kommen.  

Zudem sollten Eltern in Betracht ziehen, dass die Hyperaktivität ihres Sprößlings möglicherweise durch allergieauslösende Lebensmittel begünstigt wurde. Aus diesem Grund ist die Umstellung der täglichen Ernährungsgewohnheiten empfehlenswert. Zur täglichen Ernährung eigenen sich Kartoffeln, Reis, Gemüse, Fleisch, Brot und Obst. Dazu sollte bevorzugt Wasser getrunken werden.

Selbstverständlich führt bei der Abklärung, ob das eigene Kind an ADHS leidet, oder ob eine andere Ursache für sein Verhalten infrage kommt, der Weg am geeigneten Kinderarzt nicht vorbei. Der wird die Eltern an einen kompetenten Kinderpsychiater überweisen. Mit diesem Facharzt besprechen Eltern und das betroffene Kind die weitere Therapie. Der Erfolg ist nicht zuletzt vom Kind selbst abhängig, insbesondere wenn es sich bei dem Vorschlag des Arztes um eine begleitende Verhaltenstherapie handelt.

Alternative zu Ritalin

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Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Artikelbild: © panthermedia.net Randolf Berold
Mitte-Links: © panthermedia.net Thomas Lammeyer

ADHS – darunter leiden auch die Eltern
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