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Ahnenforschung: Wie Sie mehr über Ihre Wurzeln in Erfahrung bringen

Die Frage nach der eigenen Herkunft und nach den Wurzeln beschäftigt immer mehr Hobby-Ahnenforscher, die auf unterschiedliche Weise die Geschichte ihrer Familien und weitere Vorfahren kennenlernen möchten. Ahnenforschung zu betreiben ist eine mühsame und langwierige Beschäftigung, die viel Geduld und eine gute Spürnase für geschichtliches Forschen bedarf.

Mit den Verwandten anfangen

[dropcap]A[/dropcap]ls Erstes versucht man bei einer Ahnenforschung alle Geburts- und andere Urkunden von den nächsten Verwandten zu sichten. In den Urkunden der Eltern findet man die Namen der Großeltern, bei den Großeltern-Urkunden erfährt man mehr über seine Urgroßeltern. Daraus ergibt sich eine einzigartige geschichtliche Kette, die Informationen über einige Generationen liefern kann, die zurückliegen.

[sws_green_box box_size=”618″]Allerdings gibt es dabei auch klare Grenzen: Alle Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle in Deutschland wurden erst seit 1876 standesamtlich erfasst. Alles, was in dieser Hinsicht vor 1876 passierte, steht in den Büchern der Kirchengemeinden. Man kann problemlos eine Anfrage an das zuständige Standesamt richten, mit der Bitte, eine Kopie der Geburtsurkunde von den Verwandten zu bekommen. [/sws_green_box]

Bei solchen Anfragen muss aber ein Verwandtschaftsgrad gegeben sein, sonst bekommt man wegen Datenschutz keine Informationen.

Für eine derartige Urkunde muss man bundesweit sieben Euro bezahlen, es sei denn, die Angaben sind unzureichend, um die Urkunde, beziehungsweise den Verwandten, sofort finden zu können. In diesem Fall werden je nach Aufwand zwischen 17 und 55 Euro zusätzlich fällig – wie man sieht, kann eine private Ahnenforschung zu einem teuren Hobby werden.

Ahnenforschung mithilfe der Kirchenbücher

Wie gesagt, eine standesamtliche Ahnenforschung ist nur ab dem Jahr 1876 möglich. Will man tiefer „graben“, muss man sich je nach Konfession an die evangelische oder katholische [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Kirchengemeinde des Geburtsortes[/sws_highlight]  wenden. Hier angelangt kann man jedoch mit einigen Problemen rechnen. Es kann vorkommen, dass man keine Auskunft bekommt, aber wenn man Glück hat, wird einem ein Blick in die Kirchenbücher gewährt.

Entweder macht das der Pfarrer selber oder man wird gebeten, in die Gemeinde zu kommen, um alleine nach den Ahnen zu suchen. Was die Gebühren betrifft, können sie von Kirchengemeinde zu Kirchengemeinde recht unterschiedlich ausfallen. Die Mühe wird sich jedoch lohnen: Die ältesten deutschen Kirchenbücher reichen [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]bis ins 15. Jahrhundert zurück[/sws_highlight]  und sind ein wahres Eldorado für Familienforscher.

Wer sucht, der findet

Auf der Suche nach den Ahnen sollte man versuchen die Orte zu besuchen, in denen die Verwandten früher gelebt haben. Vielleicht wissen die Nachbarn oder Bekannten etwas, was die Ahnenforschung nach vorne treiben würde. Manchmal findet sich einiges in der Ortschronik oder im ortsansässigen Heimatmuseum.

Möglich ist auch, auf dem Friedhof auf die alten Gräber der Vorfahren zu stoßen. Das Internet stellt einige Portale zu Verfügung, in denen man seine eigene Familienforschung betreiben kann.

Ahnenforschung im Trend: Wer waren meine Vorfahren

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Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Nils Julia Weymann Pfeifer

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