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Die Stufen der motorischen Entwicklung bei Kindern

Ohne ausgereifte Motorik ist eine normale Entwicklung eines Menschen auf allen Gebieten undenkbar. Durch Motorik kann man auf seine Umwelt entsprechend reagieren und auf diese einzuwirken. Der Weg zur Auseinandersetzung eines Menschen mit seiner Umwelt führt ausschließlich durch seine motorischen Fähigkeiten, nur so kann ein Kind seine Umwelt überhaupt begreifen und nach Bedarf umändern.

Krabbeln

[dropcap]F[/dropcap]ür die Entwicklung des Menschen sind 3 Merkmale von entscheidender Bedeutung:

  • die Entwicklung des aufrechten Gangs
  • die Steigerung der allgemeinen Geschicklichkeit
  • die Sprachentwicklung.

Von einer ausgereiften Entwicklung des Menschen können wir erst dann sprechen, wenn alle drei Merkmale der motorischen Entwicklung abgeschlossen sind.

Was ist Motorik

[sws_green_box box_size=”618″]Bei Motorik handelt es sich um die [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Bewegungsfertigkeit[/sws_highlight]  eines Menschen. Motorik beeinflusst unser Handeln in allen Lebenslagen und setzt sich aus folgenden Fertigkeiten zusammen: [/sws_green_box]
  • körperliche Ausdauer
  • Koordination und Körperbalance
  • Beweglichkeit
  • Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit
  • und Muskelkraft.

Darüber hinaus unterteilt man noch zwischen Fein- und Grobmotorik. Grobmotorik betrifft alle größeren Körperbewegungen wie laufen oder hüpfen, die Feinmotorik dagegen beinhaltet die kleineren Tätigkeiten wie malen, sprechen oder nach einem Apfel zu greifen.

Entwicklung der Motorik erfolgt in Schritten

Die motorische Entwicklung der Kinder erfolgt schrittweise. Nach der Geburt werden zunächst [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]die grobmotorischen Bewegungen[/sws_highlight]  durch Krabbeln, hüpfen, laufen oder klettern perfektioniert. Die Feinmotorik ist abhängig von dem Entwicklungsstand der grobmotorischen Bewegungen: Ein Kind kann feinmotorische Bewegungsabläufe erst dann erlernen, wenn es zuerst genügend grobmotorische Fähigkeiten besitzt.

Falls die Entwicklung des Kindes in Bezug auf seine Motorik normal verläuft, geschieht diese in folgenden Phasen:

  1. Ungeborene: Schon im Mutterleib beginnt die Entwicklung der Motorik, da bilden sich schon nämlich Reflexe und spontane Bewegungsmuster. Ein ungeborenes Kind kann schon beispielsweise gähnen und strampeln.
  2. 1-4 Wochen: Babys können in diesem Alter ihr Kinn anheben und sich umschauen (auf dem Bauch liegend). Die Kraft in den Beinen wird langsam stärker.
  3. Bis zwei Monate: Kinder lernen in dieser Zeit ihre Brust und Schulter anzuheben, sie versuchen auch, sich dabei auf den armen abzustützen.
  4. 2-4 Monate: Babys können sich langsam gezielter bewegen und sich drehen.
  5. 5-6 Monate: Sie können jetzt mit Hilfe von außen sitzen, später tun sie das auch alleine. Sie halten jetzt schon ihr Fläschchen selber in den Händchen.
  6. 7 bis 10 Monate: Vom Robben bis zum Krabbeln schaffen es die Kinder in diesen 4 Monaten.
  7. 10 Monate bis ein Jahr: [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Die ersten Schritte[/sws_highlight]  werden vorsichtig mit Unterstützung gemacht.
  8. 13 bis 15 Monate: Alleine auf den eigenen Beinen zu stehen gelingt immer öfter, genauso wie die ersten selbstständigen Schritte.
  9. 15 Monate bis drei Jahre: In dieser Zeit wird vor allem der aufrechte Gang geübt, viele andere Bewegungen werden in den ersten drei Lebensjahren geübt, sie sind dann präziser, schneller und kraftvoller. Kinder lernen jetzt, zu rennen.

lustige Babys – ich lerne laufen 🙂

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Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Monkeybusiness Images

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