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Elternsprechtag: Was Sie den Lehrer fragen sollen

Elternsprechtag gibt den Eltern von Schulkindern eine gute Gelegenheit, um sich mit den Lehrern zu treffen und über den Sprössling auszutauschen. Man sollte sich jedoch auf dieses Ereignis entsprechend vorbereiten, um den Termin sinnvoll nutzen zu können.

Bestimmte Gesprächsregeln einhalten

[sws_red_box box_size=”618″]Es ist zweitrangig, ob das Kind ein Musterschüler ist oder in der[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Schule[/sws_highlight] Probleme bereitet – man sollte auf jedem Fall zu Elternsprechtag gehen. Solche Termine sind bestens dafür geeignet, um sich persönlich zu vergewissern, wie es dem Kind in der Schule geht. Das Gespräch dient auch dazu, einen persönlichen Kontakt mit dem Lehrer aufzubauen. Diese Gesprächsregeln sollten Sie jedoch beachten: [/sws_red_box]
    • um jeden Preis die Gefühle unter Kontrolle halten und es vermeiden, dem Lehrer irgendwelche Vorwürfe zu machen. Das könnte ihn kränken und würde keine konstruktive Basis für ein weiteres Gespräch herschaffen.
    • wenn man etwas zu sagen hat, sollte man seinen Standpunkt immer sachlich, korrekt und mit Nachdruck vertreten. Etwaige Kritik am eigenen Kind sollte kein Grund sein, dem Lehrer[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Vorwürfe[/sws_highlight] zu machen.
    • Lehrer sollte genügend Zeit haben, um seine Sicht der Dinge schildern zu können. Es bringt nichts, ihm ständig ins Wort zu fallen. Seine Sicht kommt aus einer anderen Perspektive und das muss man zumindest vorerst akzeptieren.
    • nach einer gemeinsamen Lösung suchen, auch wenn es sich als schwierig erwiesen soll.

Elternsprechtag Jahr für Jahr

Abhängig von dem Alter des Kindes und der besuchten Klasse werden die Fragen an den Lehrer auch anders klingen:

1. Schuljahr: Obwohl die Schüler noch keine richtigen[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Zeugnisse[/sws_highlight] bekommen, müssen einige Sachen im Vorfeld direkt angesprochen werden. Je früher eine Lernstörung erkannt wird, desto leichter kann man sie korrigieren. Lehrer sollte deshalb in der Lage sein, ehrlich auf folgende Fragen zu beantworten:

  • in welchen Bereichen soll das Kind gefördert werden und wo seine Stärken liegen?
  • hat es motorische Auffälligkeiten?
  • wie sieht es mit Lesen und Zahlen aus?
  • wie ist die Auffassungsgabe des Kindes?

 

2. Schuljahr: Das erste Zeugnis ist da und sollte gleich zum Elternsprechtag mitgenommen werden, um sich es genau erklärten zu lassen. Man soll den Lehrer bitten, auch das zu sagen, was nicht im Zeugnis steht beziehungsweise nicht direkt ins Zeugnis geschrieben wurde.

3. Schuljahr: Ein Zeugnis gibt immer noch keine objektive Aussage darüber, wie es tatsächlich um die Leistungen des Kindes steht. Die[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Notenvergabe[/sws_highlight] hängt nämlich zum größten Teil vom Klassendurchschnitt ab. Das heißt im Klartext, dass es in einer Klasse mit vielen leistungsstarken Schülern schwer wird, eine gute Note zu bekommen. Erst sollte man erfahren, wie der Lehrer die Klasse insgesamt einschätzt, damit man bessere Aussage zu den Leistungen des Kindes treffen kann.

4. Schuljahr: In dieser Klasse ist vor allem die Sachunterrichtsnote wichtig, weil sich dieses Fach ab dem fünften Schuljahr in die Noten für Erdkunde, Geschichte, Politik, Biologie, Chemie und Physik aufspaltet. Hinweise zu diesem Fach sind ein guter Ausgangspunkt für die Wahl der weiterführenden Schule.

10 Dinge, die Sie nicht tun sollten, wenn sie beim Elternsprechtag sind – Kesslers Knigge

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Artikelbild: © panthermedia.net / Iryna Hramavataya

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