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Erstes Handy – Ab wann, welches und mit welchem Tarif sinnvoll?

Statistiken zu urteilen besitzen mehr als 45 Millionen Menschen in Deutschland ein eigenes Handy und die Nutzerzahl steigt auch weiterhin beständig. Erfasst sind in diesen 45 Millionen allerdings nicht nur erwachsene Nutzer, sondern auch Teenager und Kinder. Doch ab wann sollte man seinem Kind am besten ein eigenes Handy zugestehen und welcher Handytarif findet dann idealerweise Anwendung? Fragen rund um das erste eigene Handy, die nun beantwortet werden sollen, um u. a. zukünftigen Schreckensrechnungen aus dem Weg zu gehen.
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Erstes Handy mit 16, 18 oder doch schon mit 9 Jahren?

[dropcap]D[/dropcap]ie Frage des “Ab wann” stellen sich viele Eltern, denn oftmals werden die Kinder in Sachen eigenes Handy im Laufe der Zeit immer fordernder. Kein Wunder, denn schaut man sich einmal um, sieht man teilweise schon Achtjährige mit einem teuren Markensmartphone spielen. Aber ist das wirklich gut so?

Nein! In diesem Alter ist es zweifelsohne unangebracht, den Kleinen ein Handy in die Hand zu drücken. Zu groß die Gefahr der Sucht nach Spielen, aber auch die Neugier darüber, was man mit dem Gerät noch so alles anstellen kann. Ganz zu schweigen von der Frage der physischen Belastbarkeit des Handys: “Aus welcher Höhe kann ich es wohl fallen lassen und meinen Freunden demonstrieren, wie stabil es ist?” Für Acht-, Neun- und Zehnjährige ist ein eigenes Handy definitiv noch nichts. Ab einem Alter von 11 Jahren kann man es zumindest in Erwägung ziehen, schließlich hat man als Eltern ja auch noch die Schirmherrschaft darüber, was für ein erstes Handy die Kinder bekommen sollen. Anders sieht es aus, wenn das Handy eine Sicherheitsfunktion übernehmen soll. Zum Beispiel um nach der Schule bei den Eltern anzurufen; hier kann man bereits ab der Einschulung über ein eigenes Handy nachdenken.

Welches erstes Handy

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Abzuraten ist auf jeden Fall von teuren Smartphone wie Apple sie präsentiert und verkauft. Ist dann der Geräteschaden einmal da, sind die Kosten für eine Reparatur oftmals unerschwinglich. Gleiches gilt natürlich auch für ähnlich teure Modelle anderer Hersteller wie Samsung, Sony und Co. Kurzum: Es sollte keinesfalls das Neueste vom Neusten sein.

Wer auf Markennamen nicht verzichten möchte, dem sei zu älteren Modellen geraten. Auch gebraucht lassen sich Handys wie das Samsung Galaxy S3 zu guten Preisen online erstehen. Und abgesehen davon: Alles, was noch kein farbiges Display und keinen Touchscreen hat, ist sowieso perfekt für Kinder – die Frage ist nur, ob sie sich damit abspeisen lassen und das ist eher unwahrscheinlich.

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Erstes Handy mit passendem Handytarif

Monatlich kündbar sollte er sein. Das ist häufig gegen einen geringen monatlichen Aufpreis möglich. Am empfehlenswertesten sind allerdings Prepaid-Handytarife. Ist das Guthaben aufgebraucht, können auch keine weiteren Kosten entstehen. Ansonsten empfehlen sich noch Handytarife die einen Kostenschutz beinhalten; soll heißen, dass die monatliche Telefonrechnungen einen bestimmten Betrag nicht überschreiten wird, ganz gleich wie häufig das Kind telefoniert oder SMS schreibt. Um sich vor dem Download kostenpflichtiger Apps zu schützen, lässt sich auf Smartphones übrigens eine Kindersperre einrichten.

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Fazit

Für viele Eltern fühlt es sich so an, als würden sie ihren Kindern mit dem In-die-Hand-Drücken eines eigenen Handys, sämtliche Verantwortung für ihr und das eigene Leben übergeben. Beruhigung stiftend muss man dazu sagen: Dem ist nicht so. Es gibt viele Mittel und Wege, seinen Kindern den vermeintlichen Wunsch aller Wünsche zu erfüllen und sie ihr erstes Handy endlich erleben zu lassen. Kostenschutz in Handytarifen und eine Kindersicherung auf dem Handy, machen Eltern das Leben leichter und verhindern unüberlegte Aktionen der Kleinen auf ihrem neuen Gerät.

Damit wird nicht jedes Kind so ohne Weiteres einverstanden sein, doch lässt sich so eine Kindersperre im Laufe des Zeit ja auch entfernen. Außerdem sind auch Handytarife häufig jederzeit änderbar, sodass sie immer den Bedürfnissen und dem Alter eines Kindes angepasst werden können. Im Übrigen kann sich doch vermutlich auch jeder Erwachsene noch an die Freude erinnern, als er sein erstes Handy in der Hand hatte, oder? Worauf also noch warten? Schließlich lassen sich nicht alle Fragen im Hinblick auf Kinder und Jugendliche so leicht beantworten, wie die Frage nach dem richtigen Handy.

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