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Fit für den Schulweg: Verkehrserziehung der Kinder

Der tägliche Weg in die Schule kann gefährlich werden. Jedes Jahr sind Zehntausende von Kindern Opfer von Verkehrsunfällen, die meisten davon als Beifahrer im Wagen oder als Radfahrer. Kinder als Fußgänger sind jedoch auf der Straße verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Sogar Erwachsene tun sich manchmal schwer, als Verkehrsteilnehmer zu Recht zu kommen. Man muss jedoch nicht gleich in Panik geraten und sein Kind bis zu Volljährigkeit zur Schule bringen. Mit einigen Übungen lässt sich die sichere Teilnahme im Straßenverkehr erlernen. Man sollte allerdings erst bei sich anfangen und dem Kind im Straßenverkehr immer ein Vorbild sein, weil sie in erster Linie durch Nachahmung lernen.Verkehrerziehung

Lieber vormachen als erklären

[sws_green_box box_size=”618″]Der beste Weg für Kleinkinder, um etwas schnell zu erlernen, bleibt das Vormachen. Viele Kinder lernen am schnellsten durch Nachahmung der Eltern, deswegen sollten sich diese stets vorbildlich verhalten. Das heißt für die Eltern, dass sie beispielsweise nie bei Rot über die Straße gehen. Darüber hinaus sollten sich Eltern an folgende Regeln halten: [/sws_green_box]
    • an den Gehwegen sollte man sich so weit wie möglich von der Straße aufhalten und das Kind am besten an der Häuserseite führen.
    • wenn Sie mit Ihrem Kind eine Fahrbahn überqueren wollen und keine Ampel oder Zebrastreifen vorhanden sind, sollten Sie jedes Mal am Fahrbahnrand anhalten und Ihrem Kind deutlich erklären, dass es an der Gehwegkante stets stehen bleiben soll, um sich langsam nach rechts und links umzuschauen. So kann es sich vergewissern, ob die Fahrbahn frei ist und überquert werden darf.
    • auch wenn die Ampel Grün zeigt, bedeutet das nicht, dass man ohne Weiteres gleich gehen darf. Vielmehr sollte das Kind verstehen, dass es sich auch dann nach beiden Seiten umschauen soll.

Was darf man dem Kind in welchem Alter zutrauen?

Im Alter von drei bis vier Jahre kann sich das Kind die ersten[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Verkehrsregeln[/sws_highlight] merken. Also: Bei Rot stehen bleiben, nach links und rechts schauen, am Bordstein warten. Wenn man bei Spaziergängen das Kind bittet, dass es sein Verhalten erklärt, kann es sich das erlernte Wissen besser merken. Wenn das Kind fünf oder sechs Jahre alt ist, kann es schon vertraute Wege, wie zum Beispiel zum Bäcker, alleine hinkriegen.

Um sich zu vergewissern, machen Sie mit dem Kind einen Probelauf: Sie schicken das Kind vor und schauen zu, ob es alles richtig macht. Mit sieben oder acht können Kinder längere Strecken schaffen und sogar befahrene Straßen überqueren. Neun- oder zehnjährige Kids fahren in dem Alter Rad. Mit erreichtem [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]zwölften Lebensjahr[/sws_highlight]  können Kinder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Um den Orientierungssinn zu schulen, sollten Sie mit dem Kind auf einem Stadtplan üben.

Verkehrserziehung Kindergarten Eichgraben

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Artikelbild: © panthermedia.net / Piotr Wawrzyniuk

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