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Haarausfall nach der Geburt – kann das bleiben?


Der Körper einer Frau durchläuft unzählige Veränderungen während und nach der Schwangerschaft. Ein Aspekt der Mutterschaft, den viele vielleicht nicht erwarten, ist der plötzliche und schwere Haarausfall, der nach der Geburt eines Babys auftreten kann.

Haarausfall nach der Geburt tritt häufiger auf, als viele denken: Obwohl es nicht eines der am meisten diskutierten Probleme ist, die Frauen nach der Geburt haben können, ist diese Form des Haarausfalls tatsächlich ziemlich häufig: Studien belegen, dass zwischen 40 und 50 Prozent der Frauen nach einer Geburt davon betroffen sind.

Pränatale Vitamine sind nicht der Grund

Oft wird das prächtige Haarwachstum in der Schwangerschaft den pränatalen Vitaminen zugeschrieben, die fast alle Frauen einnehmen. Die Wahrheit ist, das erstaunliche Haarwachstum während der Schwangerschaft hat wenig oder nichts mit Nahrungsergänzung zu tun. Das Haarwachstum während der Schwangerschaft ebenso wie der postnatale Haarausfall werden tatsächlich durch hormonelle Schwankungen ausgelöst, die während der Schwangerschaft und nach der Geburt auftreten. Diese plötzliche Verschiebung führt oft dazu, dass das Haar schütter wird und das Volumen abnimmt.

Haarausfall nach der Geburt ist normalerweise nicht bleibend

Kleinkind | © panthermedia.net /Uwe Moser

Kleinkind | © panthermedia.net /Uwe Moser

Postnataler Haarausfall neigt dazu, drei bis sechs Monate nach der Geburt aufzutreten, und variiert in der Schwere bei jeder einzelnen Frau. Die gute Nachricht ist, dass diese Art von Haarverlust in der Regel vorübergehend ist. Abhängig von der Haarlänge, mit der Sie begonnen haben, kann es bis zu einem Jahr oder länger dauern, bis Ihr Haar wieder die normale Fülle hat. Leider scheint bei manchen Frauen, insbesondere solchen, die ein hohes Risiko für erblich bedingten Haarausfall haben, der Haaransatz niemals vollständig seine ursprüngliche Fülle und sein ursprüngliches Volumen wiederherzustellen. Dies bedeutet, dass die Hilfe eines spezialisierten Arztes in Anspruch genommen werden sollte, der bei Bedarf einen „Masterplan“ für die Überwachung und Intervention erstellen kann. Es gibt einige Möglichkeiten der Therapie.

Postnataler Haarausfall kann ein Zeichen für zukünftigen, dauerhaften Haarausfall sein

Starker Haarausfall, der nach der Schwangerschaft auftritt, kann darauf hinweisen, dass später im Leben stärkerer Haarverlust auf Sie zukommt. Frauen, die Haarausfall erleben, wenn sich Hormone nach der Geburt verschieben, können anfälliger für bleibende, erbliche Haarausfallarten sein. Viele Frauen mit bedeutsamem erblichen Haarausfall während der Menopause berichten, dass ihr Haarausfall nach der Schwangerschaft schwerwiegend war und ihr Haar nie wieder in den normalen Zustand vor der Schwangerschaft zurückkehrte.

Welche Tests werden gemacht?

Umfangreiche Tests sind bei den meisten Patienten nicht erforderlich. Das Zurücksetzen der Haarausfallmuster ist ein völlig normales Phänomen, und es gibt keine Behandlung oder Heilung für den postnatalen Haarausfall. Manchmal ordnet der Hausarzt Bluttests an, um sicherzustellen, dass die Eisen- und Schilddrüsenwerte normal sind, aber nur, wenn es Anzeichen gibt, dass dies ein Problem sein könnte. Alles in allem wird die Haardichte der meisten Frauen bis zum ersten Geburtstag ihres Sohnes oder ihrer Tochter zurückgewonnen. Sehr selten kann der Haarausfall bis zu 15 Monate dauern. Wenn der Haarausfall nicht aufhört, sollten weitere Untersuchungen zu anderen Ursachen von Haarausfall unternommen werden. Haarausfall während der Schwangerschaft ist abnormal, deshalb sollten Frauen mit Haarausfall in der Schwangerschaft dringend ärztlichen Rat einholen.

Medikamentöse Therapie

Als nachweislich wirksam gegen leichte Formen von Haarverlust gelten lediglich zwei Wirkstoffe: Finasterid (Propecia in Tablettenform), das täglich eingenommen wird, und Minoxidil (zum Beispiel Regaine oder Lonolox). Zurzeit sind keine weiteren medikamentösen Therapien bekannt, die nachweislich den Haarwuchs anregen. Ärzte warnen sogar ausdrücklich davor, vermeintliche Wundermittel aus dem Internet zu konsumieren. Im besten Fall sind die Mittel wirkungslos, doch können auch vermeintlich harmlose Nahrungsergänzungen wie Aloe, Zink, Koffein oder Creatin unerwünschte Nebenwirkungen haben. Wenn Betroffene eine medikamentöse Therapie ihres Haarverlustes in Erwägung ziehen, muss an erster Stelle ein Gespräch mit dem Hausarzt stehen. Gerade nach einer Schwangerschaft oder sogar in der Stillzeit sollten keinerlei Medikamente oder Nahrungsergänzungen ohne Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden!

Laser- und Blutplasma-Therapie

Es gibt auch Behandlungen ohne Nebenwirkungen, die ein gesundes Haarwachstum anregen: Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nach der Geburt einen besorgniserregenden Haarausfall bemerken, gibt es mehrere Möglichkeiten, die helfen können, gesundes Haarwachstum zu stimulieren. Neue, in Deutschland zugelassene Low-Level-Lasergeräte können ohne Nebenwirkungen – und von Fachleuten angewendet – das Haarwachstum anregen. Eigenblut- bzw. PRP-Plasma-Behandlungen gelten als das Mittel der Wahl, wenn die Mutter nicht stillt. Fragen Sie einen Dermatologen Ihres Vertrauens nach der PRP-Behandlung. Auch spezialisierte Kliniken haben oft sehr informative Websites, wo sich Betroffene objektiv über alle medizinischen Möglichkeiten der Wiederherstellung informieren können. Wer nach top-qualitativen Haartransplantationen zu niedrigen Preisen sucht, dem empfehlen wir die bekannte Biohairclinic. Da haben wir bisher nur Gutes drüber gehört und das Preis-Leistungsverhältnis ist unserer Meinung nach unschlagbar.

Haartransplantation

Kleinkind | © panthermedia.net /tan4ikk

Kleinkind | © panthermedia.net /tan4ikk

Nicht jede Form von Haarausfall ist für die Transplantationschirurgie geeignet. In der Regel werden damit Formen des Haarausfalls behandelt, die eher lokal begrenzt sind (Glatzenbildung) und bereits stark manifestiert sind. Bei Problemen wie bleibenden Geheimratsecken kann eine Haartransplantation Wunder wirken. Eine ausführliche Beratung bei einem auf Transplantationen spezialisierten Chirurgen kann über die Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Behandlung aufklären. Wer sich vorab über die Methoden, Preise und Möglichkeiten informieren möchte, sollte nur bei seriösen Kliniken, die auf Haartransplantationen nach neuesten Standards spezialisiert sind, nachlesen, z. B. auf der Website der Biohairclinic.

Fazit

Das Beste, was Sie tun können, um Ihre Haarsituation abzuschätzen, besteht darin, den Haarausfall genau zu überwachen. Ein spezialisierter Dermatologe kann Ihnen helfen, mit einer einfachen, schmerzfreien, nicht-invasiven Methode die Menge an Haar zu messen und zu verfolgen, die in einem bestimmten Bereich der Kopfhaut wächst. Durch das Verfolgen dieser Zahlen kann der Arzt das Ausmaß des Haarausfalls recht genau bestimmen und auch Prognosen abgeben, ob und in welchem Umfang der Haarverlust bleibend sein könnte.
Was auch immer Sie entscheiden, es ist sicherlich am besten, wachsam zu bleiben, wenn Sie nach der Geburt Ihres Babys zu viel Haar verlieren. Haarausfall nach der Geburt kann ein natürlicher Teil des Lebens sein, aber er kann auch vor zukünftigen, dauerhaften und ernsthaften Haarausfallproblemen warnen.

Haarausfall nach der Geburt – kann das bleiben?
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