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Jugend testet: Stiftung Warentest prämiert die besten Schüler-Teams

Kinder testen die Welt, um sie zu begreifen. Zumeist gehen unsere kleinen Entdecker experimentell und mutige vor, um den eigenen Erfahrungsschatz zu stärken. Stiftung Warentest hat kürzlich im Rahmen des Wettbewerbs Jugend testet 2015 die sechs wichtigsten Schülerteams ausgezeichnet. Dabei stellte man eine Varianz der Interessengebiete fest, für die sich die nächste Generation interessiert. Insgesamt wurden mehr als 550 Tests bei diesem Wettbewerb eingereicht. Wer den Siegerpokal mit nach Hause nehmen durfte und welche ungewöhnlichen Testvarianten es zu bestaunen gab, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Schüler und Schülerinnen im bundesweiten Testvergleich

[dropcap]I[/dropcap]n Berlin trafen sich erst kürzlich 2000 Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb: Jugend testet 2015. Der Schirmherr dieses Wettbewerbs ist kein Geringerer als die Stiftung Warentest, deutschlandweit das anerkannte und erfolgreichste Testportal. In diesem Jahr interessierte man sich für 550 Tests. Diese wurden von Hauptschülern, Realschülern, Berufsschülern und Schülern von Gymnasien eingereicht; erfreulicherweise viel mehr Mädchen als in den vergangenen Jahren. Zudem stellten gerade die multimedialen Apps eine externe Kategorie, die eine zunehmende Öffnung über die steigenden Multimedialisierung veranschaulicht.

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Es ist vor allen Dingen interessant zu sehen, wir kreativ Jugendliche und Kinder vorgehen, wenn sie ein Produkt auf Herz und Nieren testen. So mussten es Lego Steine mit dem Inneren einer Mikrowelle aufnehmen. Regenschirme trafen auf Hochdruckreiniger und herabfallende Eiswürfel. Eine Gruppe ging so weit, ein Blasenpflaster am eigenen Leib zu testen. So liefern die Schülerinnen, so lang auf hohen Schuhen, bis sich die ersten Abnutzungserscheinungen zeigten und das Blasenpflaster zum Einsatz kam. Die Jury honoriert neben der Kreativität und dem Einfallsreichtum, vor allen Dingen die Präzision und Genauigkeit der einzelnen Testreihen. So erhielten gerade die Testreihen, die einen erhöhten Erkenntniswert und Informationsgehalt beinhalten viele Punkte. Unterschiedliche Arbeiten wurde gemeinsam mit dem parlamentarischen Staatssekretär des Verbraucherschutzministeriums – Ulrich Kleber – ausgezeichnet. Er selbst spricht von einer der klassischen Wettbewerbe für Schüler- und Jugendgruppen und erwähnt lobenswert die große Anzahl der einzelnen Testreihen. Lassen Sie uns nun die Gewinner persönlich vorstellen.

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Alina Räther und Mareike Töbeck testen Fahrradklingeln

Die beiden Mädchen kommen aus Schleswig-Holstein und untersuchten Klingeln bei Dauerbelastung und Dauerregen. Gerade unter dem Einfluss von Regeln konnte man Aussagen zur Beständigkeit der Klingel erzielen. Darüber hinaus fanden die beiden Mädchen heraus, das Klingeln mit unterschiedlichen Frequenzen auffallen. Diese Erkenntnisse brachten den Testerinnen ein Preisgeld von 2000 € und den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz mit einem Preisgeld von 1500 € landete die Gruppe rund um Claudia Gabel. Die sechs Schüler aus Niedersachsen nahmen sich Einwegbesteck und Geschirr vor. Wie steht es um die Stabilität eines einfachen Pappteller, und wie schwer dürfen die Lebensmittel sein, die darauf Platz nehmen? Handelt es sich um ökologisches, kompostierbares Geschirr?

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Bastelscheren Test 2015

Platz drei ging an Katharina, Merle und Melina, die Bastelscheren testeten um die Rostbeständigkeit herauszufinden. So gaben Sie die Scheren in eine Salzlösung. Zwischendurch schnitten sie unterschiedlich dicke Papierstapel, um die Kraft und die Funktionsfähigkeit der Scheren zu überprüfen.

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Sprach-Apps und Gutschein-Apps im Vergleich

Ein weiterer äußerst interessanter Test kam von Angelika Werner aus Nordrhein-Westfalen. Sie testet und vergleicht kostenlose Sprachlernangebote, dafür erhielt sie in der Kategorie Dienstleistungen den ersten Platz und 2000 €. Sie setzte sich nicht nur mit der Datensicherheit auseinander, sondern auch mit dem Angebot und dem Spektrum einer Sprach-App. Den zweiten Platz holten sich Johanna und Hanna mit ihrem Test zu den Apps der Bildbearbeitung. Die beiden Schülerinnen aus Bayern gingen vor allen Dingen der Seriosität auf den Grund und suchten nach versteckten Kosten. Sie fanden auch heraus, ob die Dienstleistungen offline verwendet werden können und wie es um die Qualität der eigentlichen Bilder bestellt ist. Platz drei erhielten Moritz, Ramin und Justin aus Bayern. Ganz im Geiste der Zeit verfolgten sie dem „Geiz ist geil“ Prinzip und nahmen die Rabatte und Gutscheine Apps auseinander.

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Fazit

Aus der heutigen Perspektive heraus, haben in den letzten 35 Jahren 1000 Jugendliche an diesen Testreihen teilgenommen. Dabei rangieren Schokolade und Pizza Test ganz weit oben in der Beliebtheitsskala von Kinder und Jugendlichen. Auch in diesem Jahr gingen die meisten Testreihen zum Thema Pizza bei Stiftung Warentest ein.

https://www.test.de/Wettbewerb-Jugend-testet-Nachwuchstester-in-Berlin-praemiert-4874237-0/

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Andrey Kiselev

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