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Kein Kindergeld für Gutverdiener?

Was plant die Regierung und die Opposition?

Die Opposition plant bei einem Regierungswechsel eine neue Reform des Kindergeldes.

Ihnen schwebt vor, dass Besserverdiener kein Kindergeld mehr beziehen können.

Diese Diskussion flackert immer mal wieder auf, dass es kein Kindergeld für Gutverdiener mehr geben soll.

Kein Kindergeld für Gutverdiener, aber dafür deutlich mehr für Geringverdiener, so lautet der Tenor der Opposition. Von dieser Reform würden sehr viele Familien profitieren.

Das Einkommen, das als zu gering eingeschätzt wird, liegt bei 3.000 Euro brutto im Monat. Eine Sprecherin der Opposition sagte einer Zeitung, dass es ungerecht sei, dass die Gutverdiener über die Steuern den Kinderfreibetrag absetzen können und dadurch mehr für ihre Kinder erhalten.

Die Spitzenverdiener kämen so auf einen monatlichen Zugewinn von guten 100 Euro, der über dem Kindergeldsatz liegt. Daher auch die Forderung, dass es kein Kindergeld für Gutverdiener geben sollte.

Kein Kindergeld

Es ist in der Überlegung, den steuerlichen Kinderfreibetrag für Besserverdiener deutlich zu begrenzen. Grundsätzlich kein Kindergeld für Besserverdiener ist sicher ein falscher Weg!

Laut der SPD kann es nicht sein, dass die staatlichen Leistungen bei den Geringverdienern kleiner ausfallen, als bei den Besserverdienenden.

Der Partei schwebt vor, das Kindergeld mit dem bisherigen Kinderzuschlag zu koppeln. Diese Erhöhung kann bis zu 140 Euro im Monat für Familien mit geringem Einkommen ausmachen.

Damit könnten sie dem Harz IV entfliehen. Dafür gäbe es dann kein Kindergeld mehr für die Besserverdiener, sie würden von dieser Erhöhung ausgeschlossen. Die Opposition meinte weiter, dass bislang die Leistung von über zwei Drittel der Berechtigten nicht eingefordert worden sind. Der Grund ist ganz einfach: unsere Bürokratie.

Es ist nicht sehr einfach diese Leistungen zu beantragen und es kennt kaum eine Familie, weil nicht richtig aufgeklärt wird. Hierzulande wachsen deshalb mehr als 600.000 Kinder in der versteckten Armut auf und das traurige daran ist, sie und die Eltern wissen es noch nicht einmal.

Einige Familien die 2 Kinder haben und das Einkommen 2.300 Euro nicht überschritten haben, nehmen den Kinderzuschlag nicht wahr.

Dabei dürfte das nur ein kleiner Bruchteil der Anspruchsberechtigten in Deutschland sein.

Die Oppositionspartei möchte die Einkommensgrenze auf 3.000 Euro erhöhen und die berechtigten Eltern besser informieren.

Dagegen soll es halt auch kein Kindergeld für die Besserverdiener mehr geben, denn die Schere soll nicht immer größer und größer werden. Die heutige Kluft ist schon groß genug und kann fast nicht mehr überwunden werden.

Deswegen sollte man bei den Schwächsten in der Gesellschaft nicht auch noch versuchen einzusparen, sondern in sie investieren und lieber denen, die genug haben, kein Kindergeld mehr auszahlen.

Wie könnte eine Regelung aussehen?

Der alte Kindergeldsatz von derzeit 184 Euro für die ersten beiden Kinder würde wohl bestehen bleiben. Dazu käme aber dann automatisch der Kinderzuschlag, solange das Einkommen die 3.000 Euro nicht überschreitet.

Die Gutverdiener bekämen dann diese zusätzliche Kindergeldpauschale nicht.

Kein Kindergeld für Besserverdiener mehr auszuzahlen, wäre hier sicherlich der falsche Weg. Lieber eine angemessene Staffelung, damit sich jeder um seine Kinder kümmern kann.

Vieleicht kann man auch mit dieser Reform einen Anreiz bieten, damit es keine geburtenschwachen Jahrgänge mehr gibt. 

Dass die Einkommensgrenze auf 3.000 Euro erhöht werden soll liegt daran, dass man damit die Familien unterstützen will, die arbeiten gehen und ihre Kinder versorgen müssen. Kein Kindergeld für Gutverdiener, diese Debatte wäre damit erst einmal vom Tisch.

Dieser Artikel stellt keine Rechts- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

Viele Grüße
euer Simon

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Artikelbild: ©panthermedia.net Marc Dietrich
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