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So integrieren Sie Ihr Kind in die Haushaltspflichten

Teenagern bereitet die Mithilfe im Haushalt kein richtiges Vergnügen, sie finden es in der Regel lästig und nur mit Mühe lassen sie sich dazu überreden. Sie diskutieren lieber minutenlang, statt den Mülleimer einfach zu entleeren. Eltern wissen manchmal nicht mehr weiter, wie sie mit dieser Thematik umgehen sollen und wie sie den Widerstand der Kinder brechen könnten.

Pubertät ist eine schwere Zeit

[sws_yellow_box box_size=”618″]In der Pubertät fangen die Kinder langsam an, etwaige Regeln oder Abmachungen über den Haufen zu werfen. Obwohl sie sich vorher an manche Vereinbarungen frag- und problemlos gehalten haben, werden sie nun einfach gebrochen oder nicht eingehalten. Im besten Fall werden sie infrage gestellt. Im Prinzip ist dieses Verhalten nichts Ungewöhnliches, es bedeutet nichts anderes als ein weiterer Schritt in die Selbstständigkeit und Autonomie. [/sws_yellow_box] [dropcap]D[/dropcap]ie einstigen Kinder müssen als Jugendliche erst lernen, wie sie mit Werten, Normen und Pflichten zurechtkommen und diese infrage zu stellen. Nur auf diese Weise lernen sie, was sie selbst für wichtig halten sollen und bilden sich zu vielen Themen eine eigene Meinung.

Welche Jobs ein Jugendlicher durchaus erledigen kann

Manche Tätigkeiten können Teenager im Haushalt übernehmen. Wichtig ist nur, dass es für sie nicht als eine Pflicht dargestellt wird. Bestenfalls sollten Jugendliche[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Hausarbeiten[/sws_highlight]  von sich heraus erledigen wollen. Meistens wird man jedoch mit zähem Widerstand rechnen müssen, hier ist Geduld, Überredungskunst und Klarheit gefordert. Jugendliche können ohne Weiteres:

  • ein- bis zweimal in der Woche das Bad putzen
  • Haustiere versorgen (z.B. mit dem Hund Gassi gehen)
  • Einkäufe erledigen
  • jeden Tag (falls nötig) Mülleimer ausleeren
  • beim Essenszubereiten mithelfen
  • Staub saugen oder Treppe putzen
  • Spülmaschine ein- und ausräumen
  • mal bei Gartenarbeit helfen (Unkraut jäten)
  • [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]für die Sauberkeit in eigenem Zimmer sorgen[/sws_highlight]
  • das eigene Bett beziehen
  • Wagen reinigen (Waschen, Staub saugen, innen und außen)
  • Fenster putzen.

Vereinbarungen in der Pubertät neu verhandeln

Kommt das Kind in das Pubertätsalter, werden meistens alte Vereinbarungen neu geregelt. Zuerst sollten Eltern überprüfen, ob bis dato geltende Regeln, [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Verbote und Pflichten[/sws_highlight]  überhaupt noch altersgemäß sind. Manchmal braucht man nur ein bestimmtes bis dahin geltendes Verbot aufzulockern, damit der Teenager damit einverstanden ist, seine gewohnten Pflichten im Haushalt zu erfüllen. Wollen Sie mit Ihrem Kind neue Vereinbarungen treffen, sollten Sie dabei Folgendes berücksichtigen:

  • Anforderungen in angemessenen Rahmen halten: Wenn Sie ihr Kind um Hilfe im Haushalt bitten, sollten die Vorschläge angemessen sein, das Kind soll sich dadurch nicht überfordert fühlen. Ein vernünftiges Mittelmaß zwischen Unter- und Überfordern sollte eingehalten werden.
  • dem Kind erlauben, selbst Vorschläge zu seiner Hilfe im Haushalt zu machen. So sucht sich der Jugendliche vielleicht eine Tätigkeit aus, die ihm nicht ganz widerstrebt. Solche Arbeiten werden dann in der Regel besser und gründlicher ausgeführt als solche, zu denen sich ein Kind zwingen muss.

Haushalt allein oder im Team? Eltern helfen oder nicht?

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Artikelbild: © panthermedia.net / Arne Trautmann

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