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Toleranz als Basis für Partnerschaften – in drei Schritten zur harmonischen Beziehung

Was zu Beginn einer Beziehung noch einen besonderen Reiz hatte, wird im Laufe der Jahre oft zu einer nervenaufreibenden Belastungsprobe: die „Macken“ des Partners. Erscheinen sie durch die rosarote Brille der ersten Verliebtheit als liebenswerte Eigenarten, werden sie nach und nach zu einem ständigen Ärgernis, einem wiederkehrenden Diskussionsthema und einer Quelle der Unzufriedenheit. Wie können Sie lernen, mit diesen Charakterzügen und Eigenheiten umzugehen? Wo ist Toleranz gefragt und wann grenzt Akzeptanz an Selbstaufgabe?
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Vertrautes gibt Sicherheit

[dropcap]W[/dropcap]ir Menschen neigen dazu, alles Andersartige erst einmal abzulehnen oder zumindest mit einer gewissen Skepsis zu betrachten. Dabei ist es egal, ob es um weltpolitische Ansichten, kulturelle Werte, religiöse Einstellungen oder banale Dinge des Alltags wie das Schlafen bei offenem beziehungsweise geschlossenem Fenster oder Strandurlaub versus Bergabenteuer geht. Dinge, die uns vertraut sind, werden für gut und richtig befunden.

Toleranz ist eine der wichtigsten Stützen einer funktionierenden Beziehung. Dabei müssen Sie nicht grundsätzlich alle Eigenarten des Partners gut finden, sie sollten sie ihm nur zugestehen. Akzeptieren Sie seine Andersartigkeit, wie auch er die Ihre akzeptieren sollte. Nur selten finden zwei Menschen zusammen, die in allen wesentlichen Punkten einer Meinung sind und jeder Verhaltensweise des Partners voll zustimmen. In der Regel wächst ein Paar über die Jahre hinweg zusammen, lernt mit den Vorlieben des Partners umzugehen und praktiziert ein wechselseitiges Geben und Nehmen bei unterschiedlichen Ansichten.

Tolerieren statt Resignieren

Tolerieren statt Resignieren | © panthermedia.net / Ivelin Radkov

Tolerieren statt Resignieren | © panthermedia.net / Ivelin Radkov

Das Geheimnis für ein glückliches Miteinander ist die Balance zwischen Tolerieren, Akzeptieren und Ändern. Wer sich komplett selbst aufgibt, um den Partner zu halten, wird langfristig unglücklich. Selbst wenn die Beziehung so über Jahre hält, wird auf beiden Seiten keine harmonische Zufriedenheit herrschen. Die Partnerschaft wird von Ängsten, Zwängen und verborgenen Träumen bestimmt – weder für den dominanten, noch für den unterlegenen Teil eine erstrebenswerte Zukunftsperspektive.

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1. Werden Sie sich darüber klar, welche Einstellungen und Verhaltensweisen Ihnen wirklich wichtig sind.

Oft lassen wir Nebensächlichkeiten in den Vordergrund rücken, da wir uns so nicht mit den grundlegenden Problemen beschäftigen müssen. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt und definieren Sie alles, was für Sie als Mensch und für Sie als Paar wirklich wichtig ist. Unterscheiden Sie dabei zwischen Charaktereigenschaften (z.B. Ehrlichkeit), Vorlieben (z.B. Konzert statt Kino) und Verhaltensweisen (z.B. Beschäftigung in der Freizeit).

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2. Ordnen Sie alle Punkte der Kategorie „Tolerieren“, „Akzeptieren“ oder „Ändern“ zu.

Bedenken Sie bei der Unterteilung, bei welchen Punkten Sie sich wirklich unwohl mit der Einstellung Ihres Partners fühlen und welche Verhaltensweise Ihnen schadet. Dies gehört in die Rubrik „Ändern“. Tolerieren können Sie alles, was Ihnen zwar wichtig ist, Sie aber auch mit einer von Ihrer Idealvorstellung abweichenden Einstellung leben können. In den Bereich Akzeptanz fallen unter anderem Vorlieben und Verhaltensweisen, die zwar nicht ursprünglich den Ihren entsprachen, die aber mittlerweile fester Bestandteil des Zusammenlebens sind. Hier liegt eine breite basis für Kompromisse.

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3. Besprechen Sie mit Ihrem Partner das Ergebnis Ihrer Analyse.

Eine Änderung der Beziehung kann zwar von einer Seite angeregt, aber nur von beiden Seiten gemeinsam umgesetzt werden. Sprechen Sie daher offen über bestehende Probleme und Ihre Bedürfnisse. Legen Sie gemeinsam fest, welche Kompromisse Sie finden können, um beiden Seiten bei der Verwirklichung von Wünschen, Bedürfnissen und Träumen gerecht zu werden. Prüfen Sie kritisch, ob sich die Punkte in der Rubrik „Ändern“ wirklich ändern lassen. Zum einen muss der Partner dies selbst wirklich wollen, zum anderen sind grundsätzliche Änderungen der Persönlichkeit nicht realistisch – selbst wenn der Wunsch danach vorhanden ist.

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Fazit zur Toleranz als Basis für Partnerschaften

Natürlich ist eine Analyse der Partnerschaft kein Allheilmittel, wenn die Beziehung etwas in die Jahre gekommen ist. Neben dem Einschleichen unliebsamer Gewohnheiten und einer gewissen Routione spielen oft andere Faktoren eine ebenso große Rolle. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie sich emotional wieder näher kommen? Dann klicken Sie hier.

Auf der Seite martin-von-bergen.info haben wir zu dem Thema ein wirklich tolles und sogar kostenloses eBook gefunden. Sie möchten sich zu diesem Toleranz als Basis für Partnerschaften äußern? Nutzen Sie bitte unsere Kommentarfunktion. Vielen Dank!

Toleranz als Basis für Partnerschaften – in drei Schritten zur harmonischen Beziehung
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