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Umzug mit der Familie: So klappt alles!

Wenn ein Umzug ansteht, dann bedeutet das immer eine große Veränderung. Man gibt etwas Gewohntes auf und wagt den Schritt in die Zukunft. Für Kinder ist dieser Schritt oftmals noch viel größer, als für Erwachsene. Plötzlich kann man nicht mehr einfach mit dem Nachbarskind spielen und der Weg zum Kindergarten oder zur Schule ist auch ein anderer.

Manchmal muss man sogar die Schule wechseln. So kann ein anstehender Umzug gerade für Kinder zur echten Belastungsprobe werden. Doch das muss nicht sein, denn es gibt viele Dinge, die Eltern vorab unternehmen können, um den Umzug zu einem aufregenden Erlebnis werden zu lassen.

Mit etwas Hilfe geht alles viel schneller

Natürlich kann man einen Umzug auch komplett selbst organisieren, indem man sich zum Beispiel einen LKW, einen Hänger oder einen Transporter leiht. Doch hier sollte man genau wissen, was alles auf einen zukommt. Das bedeutet nämlich nicht nur sehr viel körperlichen Einsatz, sondern auch eine ganze Menge Organisationstalent und ein spezielles Wissen über Ladungssicherung. Nur so kann nämlich garantiert werden, dass auch alles heile am neuen Domizil ankommt. Mit Hilfe von einem Umzugsunternehmen läuft ein solcher Umzug aber quasi wie von selbst; gerade wenn man in ein anderes Land wie der Schweiz ziehen möchte, sollte man dies nicht auf eigene Faust unternehmen.

Ein Umzugsunternehmen sollte sich übrigens bereits vorab ein Bild von der Masse der Möbel gemacht und weiß genau, welche Größe das Transportfahrzeug haben muss. Geschulte und geübte Hände übernehmen das Tragen der Möbel und Packen des LKWs, und man kann sicher sein, dass die komplette Ladung optimal gesichert ist. Zudem ist automatisch alles versichert, was sich auf dem Transportweg befindet. Sollte also doch einmal etwas kaputt gehen, wird das vom Umzugsunternehmen ersetzt.

So bereitet man Kinder auf einen Umzug vor

Kinder auf Umzug vorbereiten | © PantherMedia / Kzenon (YAYMicro)

Kinder auf Umzug vorbereiten | © PantherMedia / Kzenon (YAYMicro)

Ab einem Alter von 2 Jahren sollte man das Kind in einen Umzug involvieren. Kinder wollen lernen und sie sind immer sehr stolz auf alles, was sie bereits alleine machen können. Eine einfache und sehr effektive Art Kinder in das Umzugsgeschehen zu involvieren ist, sie selber die Kartons packen zu lassen. Gemeinsam kann man die Kuscheltiere, die Spiele und die Bücher verpacken. Da die Kleinen noch nicht lesen können, sollte außer der Beschriftung noch ein bunter Sticker auf dem Karton kleben. Dieser lässt das Kind sofort wissen, dass ist mein Karton mit den Kuscheltieren.

Wenn das Umzugsunternehmen am neuen Standort eintrifft, wird anhand der Beschriftungen auf den Kartons das Team dirigiert. Andernfalls müssten die Kartons unnötigerweise mehrfach durch das Haus oder die Wohnung getragen werden. Da das Kind wegen der Sticker die eigenhändig gepackten Kartons wiedererkennt, kann es also selber sagen, dass dieser Karton ins Kinderzimmer gehört. So wird aus einem Umzug, der irgendwie alles verändert, plötzlich ein spannendes Abenteuer.

Etwas größere Kinder können darüber hinaus auch selber das ein oder andere tragen, das macht sie ganz besonders stolz und schnell entsteht eine neue Bindung zum neuen Zuhause.

An die Formalitäten denken

Bei einem Umzug gilt es an einiges zu denken, was man bereits im Vorfeld erledigen muss. Wichtig ist vor allem der Nachsendeantrag bei der Post, schließlich möchte man ja auch die Post an die neue Adresse bekommen. Selbst wenn bereits im Vorfeld allen wichtigen und relevanten Stellen die neue Adresse mitgeteilt hat, so passiert es immer wieder, dass die Post für eine Weile dennoch an der alten Adresse landet.

Die sogenannte kostenlose Umzugsmitteilung sorgt dafür, dass sich alle Vertragspartner selbstständig über die neue Adresse informieren können. Das gilt natürlich nur für alle die, die auch vorher die alte Adresse kannten. Für eine solche Umzugsmitteilung kann man sich einfach in nur 2 Minuten online anmelden.

Vorab die Umgebung erkunden

Etwas Neues ist eigentlich eine tolle und aufregende Sache, doch sie kann eben auch Angst und Unsicherheit hervorrufen. Schließlich gibt man für das Neue das liebgewonnene Gewohnte auf. Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll nicht nur die Wohnung oder das neue Haus vor dem Umzug zu besichtigen, sondern auch vor allem die Umgebung.

Gerade wenn es sich um einen Umzug handelt der weiter weg ist, sollte man unbedingt schöne Besichtigungstouren machen, auf denen das Kind schon einmal die neue Umgebung kennenlernen kann. Das gilt auch und besonders für den nahegelegen Kindergarten oder die Schule. Je mehr das Kind bereits vor dem Umzug von der Umgebung kennt, desto mehr wird ihm die Angst vor dem Unbekannten genommen. In den meisten Fällen entwickelt sich sogar eine echte Vorfreude auf den neuen tollen Spielplatz oder den Kindergarten, der jetzt viel näher ist und auch irgendwie schöner und bunter zu sein scheint.

Ebenfalls sinnvoll ist es, sich bereits vorab zu informieren, welche Spielgruppen oder Sportstätten es in der Nähe gibt. So schafft man schnell wieder einen abwechslungsreichen und bunten neuen Alltag für das Kind.

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