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Wie eine richtige Eltern-Kind-Beziehung gelingt

MutterliebeDas Wichtigste nach einer Geburt ist der Aufbau einer optimalen Beziehung zwischen den Eltern und dem Neugeborenen: Der erste Kontakt ist ein Anfang einer dauerhaften und lebenslangen Beziehung, die sonst auf der Welt beispiellos ist. Schon während der Schwangerschaft beginnt das ungeborene Kind eine innige Beziehung zu seiner Mutter aufzubauen, nach der Geburt wird die Bindung weiter ausgebaut. Die meisten neugeborenen Babys sind gleich nach ihrer Geburt wach, sie suchen ruhig den Augenkontakt zu der Mutter. Wie die Beziehung weiterhin verläuft, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Gefühle nach der Geburt

[sws_yellow_box box_size=”630″]Die ersten Momente und Stunden nach einer Geburt gehören zu den intensivsten Erlebnissen im Leben einer Mutter oder eines Vaters überhaupt. Die meisten Eltern sind einfach nur stolz und überglücklich, dass sie ihr Baby endlich im Arm halten dürfen. Das Neugeborene erkennt instinktiv seine Eltern und empfindet den direkten Körperkontakt als etwas sehr angenehmes. [/sws_yellow_box]

Die Mutterstimme ist dem Kind schon vertraut, es kennt die Stimme noch aus der Zeit, als es im Mutterleib war. Auch der Geruch der Eltern wird nach einer kurzen Angewöhnungsphase vertraut und angenehm. Die ersten Kontakte und Wahrnehmungen des Geruchs- und Gehörsinnes geben dem Baby ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit – diese sogenannte Nestwärme braucht jedes Neugeborene. Das gelingt jedoch nicht immer, dass ein Baby die Chance bekommt, gleich nach der Geburt eine tiefe Bindung zu seinem Eltern aufzubauen. Nicht immer hat das Kind und die Eltern die Möglichkeit, die ersten Momente ungestört miteinander zu verbringen.

Mutter und Kind – die ersten Kennenlernstunden

Gleich nach der Geburt wird bei den Müttern das Prolaktin freigesetzt, die nicht nur für die Milchbildung verantwortlich ist, sondern bereitet die Mütter darauf, die Signale des Babys richtig wahrzunehmen. Das Stillen ist der wichtigste Punkt, um die körperliche Nähe zwischen Mutter und Baby zu fördern.

Die Mütter können die Signale des Kindes instinktiv richtig deuten und entsprechend reagieren – darauf wurden sie im Laufe der Evolution gründlich vorbereitet. Die Beziehung und das gegenseitige Verständnis wird mit jedem weiteren Tag optimaler und enger. Die Mütter wissen nach kurzer Zeit, ob ihr Baby nur aus Langeweile schreit oder ob es Hunger hat. Ein Grundvertrauen wird geschafft. Das Kind weiß nach kurzer Anlaufphase, dass es bestens versorgt und getröstet wird, seine Signale werden gehört und sie bewirken auch etwas.

Vater-Kind-Beziehung: Was man dabei beachten soll

Die Väter kriegen kaum eine ähnliche Chance, solche Beziehung zu dem Kind aufzubauen, wie es die Mütter haben. Solche Einheit kann nämlich nur durch das Stillen entstehen. Es gibt Väter, die beim Umgang mit ihrem Kind unsicher werden oder sich manchmal überflüssig vorkommen. Allerdings bekommen die Väter oft Gelegenheit dazu, ihrem Baby nahe zu sein und die Vater-Kind-Bindung zu festigen.

Sie können beispielsweise das Kind mit der abgepumpten Muttermilch füttern, wenn die Mutter mal unterwegs sein soll. Darüber hinaus können sie mit dem Kind genauso viel schmusen wie die Mütter, die Väter können das Kind baden, tragen oder es auch mal beruhigen, falls es weinen sollte. All das schafft eine feste Vater-Kind-Beziehung.
Die Mutter-Kind-Beziehung und das neugeborene Baby

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Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Peter Müller

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