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Zeitumstellung: Stört sie den Kinderschlaf?

In der Nacht zu Sonntag haben wir unsere Uhren wieder um eine Stunde umgestellt und damit die Sommerzeit eingeläutet. Viele Menschen beschweren sich danach, dass sie nachts nicht gut schlafen können. Das betrifft auch die Kinder. Könnte die Zeitumstellung daran wirklich schuld sein?

Wieso wird die Zeit umgestellt

[sws_grey_box box_size=”618″]Der Grund für die Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst ist simple: Energie sparen. Im Sommer wird früher hell, die Menschen stehen dann früher auf und haben mehr vom Tag. Die Energie für die Beleuchtung wird dadurch gespart. Ob das sinnvoll ist, wird heute bezweifelt – wir brauchen ja abends schließlich mehr Energie, wenn wir längere Abende nutzen möchten. Seit 1980 gilt in ganz Europa während des Sommerhalbjahres die Mitteleuropäische Sommerzeit (MEZ). [/sws_grey_box]

Am letzten Wochenende im März werden die Uhren um Punkt zwei Uhr auf drei Uhr vorgestellt, Ende Oktober werden sie wieder zurückgestellt.

Menschen spüren die Zeitumstellung tatsächlich

Die[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Sommerzeit[/sws_highlight] bringt dem menschlichen Körper nichts Gutes, weil sie die innere Uhr aus dem Rhythmus bringt (ähnlich einem Mini-Jetlag). Es handelt sich lediglich nur um eine Stunde, doch anders als beim richtigen Reise-Jetlag verändert sich unsere Umwelt nicht mit. Der inneren Uhr fehlen dadurch wichtige Signale für die Umstellung. Vor allem Frauen sollten darunter leiden. Nach einer Umfrage gaben etwa 26 Prozent Frauen an, dass sie durch den Wechsel zur Sommerzeit aus dem Rhythmus geraten sind.

Wie sieht es bei Kindern aus?

Nach dem sechsten Lebensmonat haben Kinder einen stabilen Schlaf-wach-Rhythmus. Allerdings brauchen sie im Schnitt drei bis vier Wochen, um ihre innere Uhr der Sommerzeit anzupassen. Falls danach Kinder immer noch einen gestörten[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Schlafrhythmus[/sws_highlight] haben sollten, braucht man kleine Änderungen. Abends sollte man sein Kind nicht einfach eine Stunde früher schlafen legen.

Man erspart sich auch viele Kämpfe, wenn man den richtigen Zeitpunkt („Schlaffenster“) erwischt.  Dieser “tote Punkt” kommt bei Kindern alle 40 bis 60 Minuten vor. Zudem sollte man viel Zeit mit Kindern draußen verbringen, weil Bewegung und ausreichend Sauerstoff die Kleinen müde machen. Abends auf schwere Mahlzeiten verzichten, ein warmes Kräuterbad nehmen oder dem Kind ein Glas mit warmer Milch und Honig zum Trinken geben – das macht auch müde.

Gewohnten Rhythmus wieder finden

Um nach der Zeitumstellung wieder zum alten Schlafrhythmus zurückzufinden, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • regelmäßig zwischen 22 und 23 Uhr ins Bett gehen, weil der beste und tiefste Schlaf vor Mitternacht ist.
  • abends nichts Fettes oder Scharfes zu sich nehmen.
  • vor dem Schlafengehen eine To-do-Liste für den nächsten Tag anfertigen. Dadurch bleiben die Grübeleien aus.
  • [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Schlafzimmer[/sws_highlight] abdunkeln, weil je heller der Schlafraum ist, desto unruhiger und leichter der Schlaf.

Sommerzeit: Umstellung mit Auswirkungen

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / xavier gallego morell

Zeitumstellung: Stört sie den Kinderschlaf?
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